Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Pulsatilla pratensis Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Pulsatilla pratensis und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Erkältung, Menstruationsbeschwerden und Migräne. Fotolia © contadora1999

Erfahre mehr über Pulsatilla pratensis und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Erkältung, Menstruationsbeschwerden und Migräne. Fotolia © contadora1999

Pulsatilla pratensis ist auch bekannt als Wiesen-Kuhschelle oder auch Wiesen-Küchenschelle. Sie ist aus der Familie der Hahnenfußgewächse und der Unterfamilie der Ranunculoideae. Zudem stammen sie aus der Gattung der Kuhschellen. In Deutschland gilt sie als gefährdet und ist demnach durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Sie ist mehrjährig und krautig. Relativ lange, seidige und weiße Haare wachsen dicht auf der Pflanze. Die Stängelblätter sind stark zerteilt und hochblättrig. Große, nickende Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern bilden sich aus. Meist sind die Perigonblätter schwarz bis violett. Sie sind länger als die Staubblätter, die gelb bis gelblich weiß sind. Ihre Blütezeit ist im April und Mai. Silikat- und Sandtrockenrasen, sowie lichte Eichen- oder Kieferwälder sind ihre bevorzugten Vegetationsgebiete. Der kalkreiche Untergrund ist Voraussetzung. In Deutschland kommt sie nur nordöstlich der Mittelgebirge vor. In den meisten Bundesländern steht sie auf der Roten Liste. Auch die Strand-Grasnelke und die Schwingel-Arten wachsen mit der Wiesen-Kuhschelle in derselben Umgebung.

Steckbrief

Volkstümlicher NameKuhschelle
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD6 – D12
Verschreibungspflichtig bisD3
Erscheinungfreundlich
schüchtern
weiblich
HauptanwendungenErkältung
Menstruationsbeschwerden
Migräne

Verwendung von Pulsatilla pratensis in der Homöopathie

Patienten sind meist sehr unterwürfig und haben Angst, verlassen zu werden. Sie geben sehr schnell nach und sagen durch mangelndes Durchsetzungsvermögen nie nein. Sie wollen ihren Mitmenschen gefallen und geben, um etwas zurück zu bekommen. Sie sind sehr gewissenhaft in Kleinigkeiten, aber sehr unentschlossen und in späteren Stadien können seine Ideen und Einfälle dogmatisch und moralisch werden. Oft leiden Patienten an Klaustrophobie, Angst vor Menschenmassen und Alleinsein, sowie Dunkelheit und Geisteskrankheiten. Oft benehmen sie sich manipulativ um Aufmerksamkeit zu bekommen. Dabei wird die Verantwortung abgegeben und der Patient zerfließt in Selbstmitleid. Ihm tut Trost besonders gut. Oft frösteln die Patienten und haben dennoch ein großes Verlangen nach frischer Luft. Der Mund ist sehr trocken, aber trotzdem verspürt der Patient keinen Durst. Schleimhautabsonderungen, die aus Ohr, Bronchien und Nase kommen sind dickflüssig, grünlich gelb und mild. Besonders hilfreich ist das homöopathische Mittel bei Beschwerden, die auftreten, wenn man nass oder feucht geworden ist. Nach fettem oder schwerem Essen und Eis treten Verdauungsstörungen auf, die mit Pulsatilla pratensis behandelt werden können. Die Schmerzen wandeln sich oft um und wandern. Mal sind sie hier, dann dort. Mal sind sie psychisch und dann wieder körperlich. Venen und Krampfadern sind auffallend dick. Der Patient errötet leicht und hat chronisches Katarrhen mit grünlich gelben, streng riechenden und dickflüssigen Absonderungen. Für weibliche Patienten bewährt sich das homöopathische Mittel bei spät in der Pubertät einsetzender Menstruation, die nur spärlich ausfällt und unregelmäßig auftritt. Allgemein verschlechtern sich die Beschwerden bei Hitze, Wärme, Ruhe, nach fetten und üppigen Speisen und nach dem Verzehr von Eis. Schmerzen werden vor allem durch leichte Bewegung, frische Luft und kühle Umschläge gelindert. Oft hat der Patient das Gefühl, als ginge es ihm seit der Pubertät nie richtig gut. Oft wird Pulsatilla pratensis bei Störungen des Hormon- und Verdauungssystems, bei Klimakteriums- und Menstruationsbeschwerden, Husten, Schnupfen oder Blasenentzündungen eingesetzt.

Pulsatilla pratensis hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Akne
  2. Bindehautentzündung
  3. Depressionen
  4. Erbrechen
  5. Frostbeulen
  6. Gallenschwäche
  7. Gelenkentzündung
  8. Gelenkentzündung
  9. Gerstenkorn
  10. Husten
  11. Krampfadern
  12. Magenschleimhautentzündung
  13. Morgenübelkeit
  14. Nebenhöhlenentzündung
  15. Prämenstruelles Syndrom
  16. Rheuma
  17. Rückenschmerzen
  18. Schwangerschaftsbeschwerden
  19. Verdauungsschwäche
  20. Wechseljahrsbeschwerden
  21. Wehenschmerzen
  22. Zahnschmerzen
  23. Übelkeit
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