Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden

Unterleibsschmerzen? Wir haben einige gute Tipps parat um dir zu helfen. © Knut Wiarda

Unterleibsschmerzen? Wir haben einige gute Tipps parat um dir zu helfen. © Knut Wiarda

Fast jede Frau kennt und fürchtet sie: Menstruationsbeschwerden. Und leider kehren sie mit jeder Periode wieder, jedoch kann frau mit einfachen Mitteln etwas gegen die unangenehmen Schmerzen tun. Menstruationsbeschwerden können sich in verschiedensten Symptomen äußern wie z.B. Kopf- und Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen, die die Zunahme an Gewicht zur Folge haben, Unterleibschmerzen auf unterschiedliche Weise vom Ziehen bis zu Krämpfen, aber auch Antriebslosigkeit, Reizbarkeit, depressive Stimmung und Stimmungsschwankungen und Heißhungerattacken. Mit jeder Periode, die auch den Anfang eines neuen Zyklus bedeutet, kehren auch die Beschwerden wieder. Verursacht werden diese durch die Muskulatur der Gebärmutter, die die Eizelle und die gesamte Schleimhaut der Gebärmutter abstößt, wenn die Einzelle unbefruchtet bleibt. Dieser Vorgang ist nötig, um der Eizelle des nächsten Zyklus ebenfalls gute Bedingungen in der Gebärmutter zu schaffen. Liegt neben den Beschwerden auch ein Magnesiummangel vor, verstärkt dieser die Schmerzen, die durch die Kontraktion der Gebärmuttermuskulatur entstehen. Ein Magnesiummangel kann auch auftreten, wenn das Vitamin B6, welches die Aufnahme von Magnesium überhaupt erst ermöglicht, dem weiblichen Körper nicht zur Verfügung steht. Unter anderem können die Regelschmerzen auch durch den Mangel an essentiellen Fettsäuren oder Stress bzw. psychischem Druck verschlimmert werden. Jedoch nimmt der Botenstoff Prostaglandin, der vermehrt in der Zeit vor dem Eintritt der Periode im Körper der Frau ausgeschüttet wird, die größte Rolle ein, was das Schmerzempfinden betrifft, da der Botenstoff das Schmerzempfinden erheblich beeinflusst. Folgende Hausmittelchen können viel bewirken:

Diese Tipps helfen bei Menstruationsbeschwerden

  1. Kurz bevor die Periode einsetzt, sollte man auf eine magnesiumreiche Ernährung achten und genügend Lebensmittel zu sich nehmen, die besonders viel Vitamin B6 enthalten, wie z.B. Fisch, Nüsse, Getreide, Reis, Bohnen, Avocado oder Leber.
  2. Allgemein hilft Wärme in allen möglichen Formen in der Zeit der Beschwerden, sei es als Wärmeflasche, Sitzbad oder Heißgetränk.
  3. Allerdings sollte man Kaffee und schwarzen Tee vermeiden.
  4. Lebensmittel wie Reis, Äpfel und Kräutertees, besonders Brennnesseltee, wirken entwässendern und somit den Wassereinlagerungen entgegen.
  5. Entspannung und leichte Bewegungen lockern die Muskulatur im Unterleib und können helfen, den Schmerz zu lindern. Besonders geeignet sind Yoga, Pilates und Atemübungen.
  6. Viel Obst und Gemüse sind für den Körper natürlich immer gut, aber besonders in dieser Phase des Zyklus wichtig. Man kann dem Körper zusätzlich mit gemahlenen Papayakernen, die man unter die alltäglichen Speisen mischt, essentielle Stoffe zuführen.
  7. Um die eigenen Stimmung zu heben, kann man in Räumen ätherische Öle aufstellen. Dafür eignen sich unter anderem Lavendel, Wachholder oder Melisse.
  8. Vor Beginn der Periode kann man z.B. auch Frauenmanteltee täglich zu sich nehmen, um schon im Voraus etwas gegen die Beschwerden zu unternehmen.
  9. Ebenso hilft es, Petersilie oder Oregano aufzukochen und mindestens drei Tassen dieses Getränks zu sich zu nehmen. Süßen kann man dieses mit Honig oder ähnlichem.
  10. Eine weitere Möglichkeit sind Pestwurztropfen, die man am besten mit einem Esslöffel Honig oder Sauermilch konsumiert.

Bitte beachte

Die Informationen die wir dir zur Verfügung stellen ersetzen keineswegs einen Arztbesuch. Wende dich bei Beschwerden und Krankheiten unbedingt an einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker!
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