Was ist Cicuta virosa?

Erfahre mehr über Cicuta virosa Globuli in der Homöopathie und bei welchen Krankheiten es angewendet wird. Fotolia © Oleksandrum
Erfahre mehr über Cicuta virosa Globuli in der Homöopathie und bei welchen Krankheiten es angewendet wird. Fotolia © Oleksandrum

Der Wasserschierling ist ein unangenehm riechendes Doldenblütengewächs, das in einigen sumpfigen Gebieten Europas und Teilen Asiens wächst. Kraut und Wurzel der giftigen Pflanze wurden bereits in der Antike in Form von Salben und Umschlägen zur Schmerzstillung bei Gicht, Rheuma und Ischias benutzt, heute spielt die Heilpflanze aufgrund seiner Giftwirkung in der Schulmedizin keine Rolle mehr. Die homöopathische Zubereitung wird aus dem Wurzelstock des Wasserschierlings gewonnen und kommt vor allem bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Krämpfen und Hauterkrankungen zum Einsatz. Cicuta virosa ist als Globuli in den Potenzen D4, D6, D12, D30, D200, C30 und C200 sowie als Dilution in den Potenzen D3, D4, D6, D8, D12 und D30 erhältlich. Zudem stehen Tabletten in den Potenzen D4, D6 und D12 zur Verfügung. Das homöopathische Mittel ist bis zur Potenz D3 verschreibungspflichtig, zur Selbstbehandlung wird es vorwiegend in den Potenzen D6 bis D12 eingesetzt.

Hauptanwendung

Gehirnerschütterung
Kopfschmerzen
Krämpfe
Wurmbefall

Typische Potenzen

D6 bis D12, C30, C200

Verschreibungspflichtig bis

bis zur Potenz D3

Volkstümlicher Name

Wasserschierling, Wüterich

Art der Substanz

Heilpflanze

Anwendungsübersicht

Anwendung

Cicuta virosa wird vor allem bei Krampfanfällen eingesetzt, die im Rahmen einer Epilepsie, einer Gehirnhautentzündung oder nach einer Gehirnerschütterung auftreten. Die Krämpfe gehen dabei mit starken Zuckungen einher, auch das Gesicht verzerrt sich krampfartig. Während der Krampfanfälle biegen sich typischerweise Kopf und Wirbelsäule nach hinten, oftmals kann der Mund aufgrund einer Verkrampfung des Kiefers nicht mehr geöffnet werden. Ursache der Anfälle können Gehirnverletzungen, Wurmerkrankungen oder Zahnungsbeschwerden sein, gelegentlich sind seelische Belastungen der Auslöser. Nach dem Krampfanfall sind die Patienten sehr erschöpft und fühlen sich kraftlos. Charakteristisch für Cicuta virosa sind auch eitrige Hautausschläge, Sehstörungen mit Doppelbildern und ziehende Kopfschmerzen, die durch den Abgang von Blähungen gelindert werden. Vor allem Kinder neigen dazu, unverdauliche Dinge wie etwa Kreide zu essen. Wärme verbessert die Beschwerden, eine Verschlechterung tritt durch Erschütterung, Berührung, Lärm, Kälte und Tabakrauch ein.

Anwendungsgebiete

Atemnot/Herzbeklemmung

Betroffene klagen über ein Engegefühl in der Brust und damit verbundene Atemnot.

Blähungen

Luftansammlungen im Bauch gehen nur langsam ab, oft gehen sie mit Kopfschmerzen und Sehstörungen einher.

Blasenbeschwerden

Harndrang tritt plötzlich auf und ist sehr heftig, die Entleerung der Blase bringt nur kurzzeitige Erleichterung. Männer im höheren Lebensalter leiden häufig unter unkontrolliertem Harnverlust.

Der Stuhlgang ist sehr flüssig, fast wässrig. Es besteht starker Stuhldrang und Juckreiz im Bereich des Afters.

Hautausschläge

Es bilden sich Bläschen, aus denen sich eitrige Krusten entwickeln können. Die betroffenen Hautpartien brennen und schmerzen.

Herpes labialis (Lippenherpes)

Die juckenden und brennenden Fieberbläschen entstehen meist im Bereich des linken Mundwinkels und können sich bis zur Wange ausbreiten.

Kopfschmerzen

Ziehende Kopfschmerzen sind oftmals Folge einer Schädelverletzung, eines Hirntraumas oder einer Gehirnentzündung.

Krampfanfälle

Der ganze Körper zuckt, Rücken, Arme und Beine verdrehen sich nach hinten. Auffallend sind die stark geweiteten Pupillen. Ausgelöst werden die Anfälle häufig durch Epilepsie, Kopfverletzungen oder hohes Fieber.

Magenbeschwerden

Typisch sind morgendliche Übelkeit und Erbrechen, oft mit Beimengungen von Blut und Galle. Tagsüber bestehen unangenehmes Völlegefühl und pulsierende Schmerzen in der Magengegend. Begleiterscheinungen können Schwindel und große Müdigkeit sein.

Das verspätete Einsetzen der Monatsblutung geht mit ziehenden Schmerzen im unteren Rücken und krampfartigen Bauchschmerzen einher.

Schluckbeschwerden / Schluckauf:

Krämpfe der Schlundmuskulatur werden meist durch einen verschluckten Fremdkörper verursacht. Schluckauf ist sehr heftig und hält über lange Zeit an.

Schwindel

Schwindelattacken treten vor allem beim Aufstehen auf und gehen mit Muskelkrämpfen und Magenschmerzen einher.

Wurmbefall

Darmparasiten lösen Krampfanfälle aus.

Zahnungsbeschwerden

Während der Zahnung neigen Babys zu Krämpfen, bei denen sie Kopf und Rücken nach hinten überstrecken.

Symptome

Cicuta virosa-Patienten sind äußerst misstrauisch und ziehen das Alleinsein der Gesellschaft anderer vor. Ihren Mitmenschen begegnen sie nicht selten mit Verachtung, die sich bis zur Aggression steigern kann. Ihre lebhafte Fantasie beschert ihnen häufig Albträume, oft gelingt es ihnen auch tagsüber nicht, Realität und Traumwelt zu trennen. Betroffene hängen gedanklich ihrer Kindheit nach und fühlen sich in der Gegenwart fremd. Gestik und Mimik sind übersteigert, in ihrem gesamten Verhalten ähneln sie mehr einem unreifen Kind als einem erwachsenen Menschen. Der unwiederbringliche Verlust ihrer Kindheit stimmt sie melancholisch, gelegentlich können daraus Depressionen erwachsen.

Dosierung und Einnahme

Darreichungsform

Üblicherweise wird Cicuta virosa als Globuli, Dilution oder Tabletten in den Potenzen D6 bis D12 eingenommen.

Dosierung

Üblicherweise werden dreimal täglich eine Tablette oder fünf Globuli einer niedrigen Potenz eingenommen. Die Gabe höherer Potenzen sollte mit einem Homöopathen abgesprochen werden.

Schwangerschaft

In der Schwangerschaft wird Cicuta virosa zur Behandlung von Krämpfen im Rahmen einer Eklampsie eingesetzt, die sich vorwiegend im letzten Drittel der Schwangerschaft oder unmittelbar nach der Geburt entwickelt. Die Einnahme sollte in Absprache mit dem Arzt oder der Hebamme erfolgen.

Babys und Kinder

Cicuta virosa bewährt sich bei Kindern, die unter krustigem Hautausschlag im Gesicht und an den Händen leiden. Außerdem findet das Mittel Anwendung bei Krämpfen, die durch Wurmbefall oder während der Zahnung auftreten.

Hunde, Katzen, Pferde

Bei Tieren ist die Gabe von Cicuta virosa zur Behandlung krankhafter oder verletzungsbedingter Funktionsstörungen des Gehirns angezeigt. Charakteristisch sind Krämpfe, bei denen sich der Kopf der Tiere nach hinten biegt, sowie starre, nach außen gerichtete Pupillen. Das betroffene Tier möchte allein sein, es sondert sich von Artgenossen und dem Menschen ab. Cicuta virosa ist zudem hilfreich bei Hunden, die zum Fressen von Kot neigen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

In der Regel sind bei der Einnahme von Cicuta virosa in üblicher Dosierung keine Nebenwirkungen zu erwarten, die über eine kurze Erstverschlimmerung hinausgehen. Bei Kleinkindern und in der Schwangerschaft sollte die Gabe mit dem behandelnden Arzt oder der Hebamme abgesprochen werden.

Wirkung

Cicuta virosa beeinflusst vor allem das zentrale Nervensystem, wirkt aber auch auf das Verdauungssystem, die Blase und die Haut ein.

Verbesserung

  1. essen
  2. Abgang von Darmwinden
  3. Wärme

Verschlechterung

  1. Lärm
  2. Tabakrauch
  3. Zugluft
  4. Berührung
  5. Erschütterung
  6. Kälte
  7. grelles Licht

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