Was sind Krämpfe?

Krämpfe? Wir zeigen dir wie du mit Hilfe von Magnesium phosphoricum und anderen Globuli schon bald wieder fit bist! © Robert Kneschke
Krämpfe? Wir zeigen dir wie du mit Hilfe von Magnesium phosphoricum und anderen Globuli schon bald wieder fit bist! © Robert Kneschke

Krämpfe, auch Muskelkrämpfe oder Spasmen, sind sehr schmerzhaft. Leider können sie alle Muskeln im Körper betreffen. Du kannst bei Krämpfen Medikamente nehmen, die aber oft Nebenwirkungen mit sich bringen. Wenn du dies umgehen möchtest, kannst du auch auf die Homöopathie setzen. Es gibt gleich mehrere Mittel, die dir eine gute Hilfe sein könnten.

Nachfolgend findest du einige homöopathische Mittel, genau beschrieben, bei welchen Symptomen diese helfen könnten. Schaue sie dir an, so kannst du das Mittel finden, welches für dich am besten in Frage kommt.

Homöopathische Mittel zur Behandlung von Krämpfen

Agaricus muscarius

Wenn du Spasmen hast, die nicht schmerzen, bei denen aber die Glieder zucken, wäre dieses Mittel ratsam. Vor allem, wenn du dabei ruhelos bist. Wenn du immer in Bewegung sein musst!

Ammi visnaga

Wird gerne bei Krämpfen der Harnwege, Galle und Nieren gegeben. Das Mittel könnte auch bei Krampfhusten eine gute Wirkung zeigen, wie bei einer spastischen Bronchitis.

Aethus

Wird vor allem bei Magen- und Darmkrämpfen empfohlen, auch schon für Kinder. Wird außerdem gerne bei Fieberkrämpfen bei Kindern gegeben.

Absinthium

Dieses Mittel kannst du einsetzen, wenn du an Krampfanfällen leidest, bei denen du auch zitterst und es zu Schwindel kommt. Wo du sogar das Bewusstsein verlieren kannst.

Bufo

Kann bei nächtlichen Krampfanfällen eingesetzt werden, wo sich die Menschen sogar auf die Zunge beißen.

Kann bei allen Arten von Krämpfen wirken, deren Auslöser hohe Spannungen und Stress sind.

Cina

Wenn die Muskulatur, die Gebärmutter zu Krämpfen neigen, kannst du Cina nutzen. Vor allem, wenn es sich um zuckende Krämpfe meist ohne Schmerzen handelt.

Gegeben wird dieses Mittel bei Kieferklemme, bei Fieberkrämpfen und sogar bei Epilepsie.

Helleborus

Könnte bei krampfhaftem Zucken der Muskeln helfen, wenn ein Arm oder ein Bein ständig bewegt werden muss, während die anderen Glieder wie gelähmt erscheinen.

Wird eingesetzt bei Wadenkrämpfen oder auch Bauch- und Muskelkrämpfen. Sogar bei Schreikrämpfen von Kindern könnte es wirken.

Mercurius corrosivus

Gibt man bei Darmentzündungen mit Krämpfen, ebenso bei Blasenentzündungen. Vor allem, wenn die Beschwerden in der Nacht schlimmer sind.

Sagt man eine gute Wirkung bei Krämpfen bei Kindern während der Zahnung nach.

Valeriana officinalis

Wird bei nächtlichen Wadenkrämpfen eingesetzt.

Ursachen von Krämpfen

Die Ursachen für Krämpfe sind sehr verschieden. Es kann ein Flüssigkeitsmangel vorliegen, aber auch ein Magnesiummangel. Vielleicht sind aber auch einfach deine Muskeln überlastet oder es liegen seelische Blockaden vor. Ein Kälteschock kann ebenfalls die Schuld daran tragen, wie auch ein Calciummangel. Sogar falsche Bekleidung, die zu eng ist, kann zu Krämpfen führen.

Auch bei Krankheitsbildern könnten Krämpfe auftreten, wie bei Problemen mit der Wirbelsäule, bei Diabetes, bei Infektionen oder Unfallverletzungen. Ebenso bei Niereninsuffizienz, bei Unfallverletzungen oder den Wechseljahren

Symptome von Krämpfen

Du leidest meist an plötzlich auftretenden Krämpfen. Es kann aber auch zu ungewollten Verspannungen kommen, zu Schmerzen und zu Verdrehungen von Muskeln. Helfen könnten dir: Absinthium, Bufo, Passiflora und andere homöopathische Mittel.

Fazit – homöopathische Mittel gegen Krämpfe

Wenn deine Krämpfe häufiger auftreten oder einmalig mit großen Schmerzen verbunden sind, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Ansonsten musst du nicht immer zu Medikamenten greifen, sondern kannst auch homöopathische Mittel für dich nutzen. Diese haben wenig Nebenwirkungen, wirken relativ schnell, wenn sie bei dir anschlagen und könnten deine Krämpfe auflösen.