Mercurius Bijodatus Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Mercurius Bijodatus und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Halsschmerzen, Mandelentzündung und Mandelvereiterung. Fotolia © alexus

Erfahre mehr über Mercurius Bijodatus und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Halsschmerzen, Mandelentzündung und Mandelvereiterung. Fotolia © alexus

Das homöopathische Mittel Mercurius bijodatus wird nur selten angewendet. Es basiert auf einer chemischen Substanz und wird auch Quecksilberjodid genannt. Quecksilber ist eine hochgiftige Substanz, wird allerdings in der Homöopathie in sehr geringen Dosen als Arzneimittel zum Einsatz gebracht. Bis zur Potenz D3 ist es ein verschreibungspflichtiges Mittel. Ganz typische Potenzen liegen zwischen D6 und D12. Das Mittel der Homöopathie wird vielmals bei Mandelbeschwerden angewendet.

Steckbrief

Volkstümlicher NameQuecksilberjodid
Art der SubstanzChemische Substanz
Typische PotenzenD6 – D12
Verschreibungspflichtig bisD3
Erscheinungintrovertiert
ruhelos
verschlossen
HauptanwendungenHalsschmerzen
Mandelentzündung
Mandelvereiterung

Die Anwendungsgebiete von Mercurius bijodatus

Leute, die Mercurius bijodatus benötigen, wirken sehr oft ruhelos, introvertiert und verschlossen. Sie werden von einem blassen Aussehen gezeichnet. Die Nase wirkt sehr schmal. Außerdem werden Menschen, die das homöopathische Mittel benötigen, von glatter Haut und dünnem Haar begleitet. Vom Temperament her sind die Leute arrogant, ordnungsliebend und gleichmütig. Vielmals sind sie unsicher und besitzen sehr starke Emotionen, ohne diese herauszulassen.

Das Mittel Mercurius bijodatus wird in der Homöopathie dann eingesetzt, wenn bösartige Entzündungen der Mandeln vorliegen. Mandelvereiterungen und Halsschmerzen gehören ebenfalls zu den Anwendungsbereichen. Es kann aber bei noch vielen weiteren Erkrankungsbildern eingesetzt werden. Unter anderem kann es bei Akne und Bindehautentzündung zu einer Verbesserung beitragen. Auch bei Fieber, Eierstockentzündung oder einer Gallenblasenentzündung ist das Mittel sehr hilfreich.

Wer über Hitze- und Kälteempfindlichkeit oder über Krampfhusten klagt, für den kann das homöopathische Mittel Mercurius bijodatus ebenfalls ein guter Helfer sein. Bei Lymphknotenschwellungen, Geschwüre, Juckreiz und Oberbauchschmerzen ist das Mittel auch sehr gut. Rachen- und Zahnfleischentzündungen, Wunden und Schnupfen sind ebenfalls Krankheiten, die mit dem Mercurius bijodatus gelindert werden können. Ganz besonders gerne wird das homöopathische Mittel genutzt, wenn eine linksseitige eitrige Angina oder eine geschwürige Halsentzündung im linken Bereich vorhanden ist.

Verbesserungen verspüren betroffene Personen dann, wenn die Temperaturen gleichmäßig sind und eine gewisse Ruhe vorherrscht. Zur Verschlimmerung der Symptome kommt es vielmals bei Bettwärme und bei Nacht. Vielmals ist es dann so, dass Patienten besonders viel schwitzen und rechts liegen müssen. Zusätzlich werden häufige Temperaturschwankungen wahrgenommen. Es gibt also mehrere Situationen, die zur Verschlimmerung beitragen anstatt zur Verbesserung.

Das Mittel wird nicht nur bei Erwachsenen zur Anwendung gebracht, sondern auch bei Kindern. Ganz besonders wird es bei Kindern dann zum Einsatz gebracht, wenn diese unter Schleimhautentzündungen leiden. Wer unter einer Schilddrüsenerkrankung leidet, der sollte allerdings vor der Einnahme einen Arzt aufsuchen und sich beraten lassen, ob das Mittel in dem Falle anzuraten ist. Auch bei Nierenfunktionsstörungen, im Falle der Stillzeit und Schwangerschaft sowie bei Säuglingen und Kleinkindern ist je nach der Potenz Vorsicht geboten. In den Fällen ist es immer sehr ratsam, einen Arzt vorher aufzusuchen und dessen Meinung zur Einnahme von Mercurius bijodatus zu hören. So sind die betroffenen Personen auf jedem Fall immer auf der sicheren Seite und können daher bezüglich der Potenz und der Einnahme auch nicht viel falsch machen.

Mercurius bijodatus hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Adnexitis
  2. Akne
  3. Angina
  4. Bindehautentzündung
  5. Diphterie
  6. Eierstockentzündung
  7. Fieber
  8. Gallenblasenentzündung
  9. Geschwüre
  10. Halsentzündung
  11. Hitzeempfindlichkeit
  12. Juckreiz
  13. Krampfhusten
  14. Kälteempfindlichkeit
  15. Lymphknotenschwellung
  16. Mandelabszess
  17. Mundgeruch
  18. Neuralgien
  19. Oberbauchschmerzen
  20. Pickel
  21. Rachenentzündung
  22. Schnupfen
  23. Wunde
  24. Zahnfleischentzündung

Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie

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