Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Mandragora e radice Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Mandragora e radice und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Depressionenm, Gastritis und Vegetative Dystonie. Fotolia © PIXATERRA

Erfahre mehr über Mandragora e radice und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Depressionenm, Gastritis und Vegetative Dystonie. Fotolia © PIXATERRA

Mandragora e radice wird aus der Wurzel der giftigen Pflanze Alraune, die im Mittelmeerraum beheimatet ist, gewonnen. Sie ist auch unter dem Namen Springwurz, Zauberwurzel oder Alraunen-Wurzel bekannt und gehört zu den Nachtschattengewächsen. Schon in der Antike und im Mittelalter wurde ihr als Heil- und Zauberpflanze große Bedeutung beigemessen. Während Mandragora aus den frischen Blättern der Pflanze gewonnen wird, lässt sich Mandragora e radice aus der bis zu 60 cm langen getrockneten Wurzel herstellen (ital. radice bedeutet Wurzel). Im Altertum wurden nicht nur Blätter und Wurzel der Pflanze benutzt, sondern auch die Früchte, und die Rinde der Wurzel. Da die Pflanze sehr giftig ist, wird sie heutzutage nicht mehr in der Heilpflanzenkunde angewendet. In der Homöopathie wird sie ausschließlich in hochverdünnter Form verabreicht, da sie dann nicht gefährlich ist. Die typischen Potenzen liegen zwischen D3 und D12, sowohl für Tabletten, als auch für Ampullen.

Steckbrief

Volkstümlicher NameAlraunen-Wurzel
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD3 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung 
HauptanwendungenDepressionen
Gastritis
Vegetative Dystonie

Anwendungsgebiet der Mandragora e radice in der Homöopathie

Das homöopathische Mittel wird, im Gegensatz zum Mittelalter, wo es nahezu als Allheilmittel galt, eher selten eingesetzt.
Psychische Anzeichen, bei denen die Verwendung von Mandragora empfehlenswert sein kann sind vor allem Depressionen und Angstzustände. Die Depression kann aus unzureichender Fürsorge im Säuglingsalter resultieren, aber auch durch das für die Betroffenen typische Unterdrücken von sowohl positiven, wie auch negativen Gefühlen und Emotionen, was dazu führt, dass sie traurig, mutlos und depressiv werden. Diese Menschen ziehen sich oft zurück von ihrer Umwelt und lassen die Aggressivität, die sich in ihnen anstaut selten nach außen dringen (zum Beispiel in Form von plötzlichen Wutanfällen). Die Kompensation des inneren Gemütszustandes kann sich in hohem Konsum von Genussmitteln, wie Zigaretten, Essen oder auch Drogen äußern. Besonders bei der Behandlung von traumatischen Erlebnissen hat die Verwendung der Alraunen-Wurzel schon beträchtliche Erfolge gezeigt.

Die Wirkung des Nachtschattengewächses kann bei übermäßigem Gebrauch lähmend wirken oder sogar tödlich sein, während sie in homöopathischer Dosierung Schlafstörungen und Schlaflosigkeit behandelt. Aufgrund ihrer schmerzstillenden Eigenschaft wird sie gerne gegen Gelenkschmerzen, Migräne und Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Gefäßkrämpfe oder bei Rheuma, Vegetativer Dystonie und Gastritis eingesetzt. Hauptsächliches Anwendungsgebiet der Mandragora e radice sind jedoch Herzprobleme, wie beispielsweise Herzstechen, die durch Blähungen entstehen.

Typische Kennzeichen, die das homöopathische Mittel Mandragora anzeigen, können Konzentrationsschwäche, Teilnahmslosigkeit, Unlust, Müdigkeit, erhöhte Reizbarkeit und Überempfindlichkeit sein. Physische Merkmale sind unter anderem Magenschmerzen, Ohrensausen, Tinitus, kalte Hände und kalte Füße, Sinnestäuschungen, plötzliche Taubheitsgefühle, Kreislaufschwäche mit kaltem Schweiß, Luftaufstoßen und Verstopfung. Außerdem kann das Nichtvertragen von fettigen Speisen, genauso wie der Nüchternschmerz und auch der Heißhunger, ein Anzeichen dafür sein, dass eine Behandlung mit dem homöopathischen Mittel geeignet ist.

Das Krankheitsbild verbessert sich durch das Einnehmen von Nahrung oder dem Rückwärtsbeugen bei Magen- oder Bauchschmerzen. Wärme, das Liegen im Bett und außerdem viel Ruhe können auch helfen. Bei Muskelschmerzen wird leichte Bewegung empfohlen.

Mandragora e radice hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Angina pectoris
  2. Arthritis
  3. Blähungen
  4. Darmkoliken
  5. Flatulenz
  6. Gallenschwäche
  7. Gefässkrämpfe
  8. Gelenkentzündung
  9. Gelenkrheumatismus
  10. Hepatopathie
  11. Herzstiche
  12. Ischias
  13. Kalte Füsse
  14. Kalte Hände
  15. Kongestion
  16. Konzentrationsschwäche
  17. Kopfkongestion
  18. Leberschwäche
  19. Magenschmerzen
  20. Meteorismus
  21. Muskelrheuma
  22. Müdigkeit
  23. Obstipation
  24. Ohrensausen
  25. Polyarthritis
  26. Reizbarkeit
  27. Reizblase
  28. Rheuma
  29. Rheumatismus
  30. Roemheld-Syndrom
  31. Rückenschmerzen
  32. Schläfrigkeit
  33. Sinnestäuschungen
  34. Stenocardie
  35. Taubheitsgefühl
  36. Tinnitus
  37. Ulcus duodeni
  38. Verstopfung
  39. Zwölffingerdarmgeschwür
[Gesamt:4    Durchschnitt: 4.5/5]