Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Aranea diadema Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Aranea diadema und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Durchblutungsstörungen, Neuralgien und Paresthesien. Fotolia © ansi29

Erfahre mehr über Aranea diadema und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Durchblutungsstörungen, Neuralgien und Paresthesien. Fotolia © ansi29

Aranea diadema lautet der lateinische Name der Gartenkreuzspinne. Sie lebt in ganz Mitteleuropa und bevorzugt Kiefernwälder, Hochmoore und Tannen-Buchen-Mischwälder. Selten findet man sie am Waldrand oder in Büschen, sowie in Wiesen, Gärten oder Äckern. Im Flachland leben sie in den Baumkronen oder in Sträuchern. In der Holarktis nimmt die Verbreitung rasch ab, je höher man kommt. Die Gartenkreuzspinne vertritt die in Mitteleuropa größte Gattung der Kreuzspinnen. Zudem ist sie zur Spinne des Jahres 2010 gewählt worden. Man erkennt sie an dem hellen Kreuz auf ihrem Rücken, welches sich aus Flecken zusammensetzt. Diese Flecken findet man auf der Oberseite des Hinterleibs. Da die Gartenkreuzspinne ihre Farbe der Helligkeit der Umgebung anpassen kann, ist diese sehr variabel. Sie zählt ebenfalls zu den größten einheimischen Spinnenarten. Ein Weibchen wird bis zu 18 Millimeter lang, ein Männchen bloß etwa 10 Millimeter. Sie ernährt sich von jenen Insekten, die sich in ihrem Netz verfangen. So isst sie Wespen, Hummeln, Fliegen und sogar Schmetterlinge. Die Paarungszeit der Gartenkreuzspinne beginnt im August. Bei einer Paarung fressen größere Weibchen jedoch oft die Männchen. Die männlichen Exemplare spinnen einen sogenannten Bewebungsfaden in das Netz der weiblichen Spinne und zupfen daran. Ist das Weibchen willig, so verlässt sie die Mitte des Netzes und paart sich in wenigen Sekunden, oft mehrmals hintereinander. Für den Menschen ist ihr Biss mit einem Mückenstich vergleichbar.

Steckbrief

Volkstümlicher NameKreuzspinne
Art der SubstanzSpinne
Typische PotenzenD4 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungkalt
HauptanwendungenDurchblutungsstörungen
Neuralgien
Paresthesien

Aranea diadema in der Homöopathie

In der Homöopathie wird das Gift der Spinne genutzt, da sich dieses besonders auf das Nervensystem auswirkt. Die Patienten, die dieses homöopathische Mittel benötigen, verbringen matt und erschlafft die meiste Zeit im Bett oder auf dem Sofa. Ihre Krankheit nimmt sie sehr mit. Sie weinen oft ohne ersichtlichen Grund und sind sehr verwirrt. Zudem bekommen sie Kopfschmerzen, welche immer zur selben Zeit auftreten. Das gesamte Gesicht und die geweiteten Augen fühlen sich heiß an. Auch ein brennender Schmerz in den Augen ist nicht selten. Druck auf den Bauch führt häufig zu Magenkrämpfen. Dies geschieht also nach dem Essen, selbst wenn es nur ein Snack ist. Die Milz ist in vielen Fällen stark vergrößert. Bei Husten hat der Auswurf oft Blutbeimischungen. Die Gelenkbeschwerden treten je nach Wetterlage auf, denn Kälte verträgt der Patient überhaupt nicht. Häufige Begleiter sind auch Schwindelanfälle und Hautausschläge. Arme und Beine fühlen sich stark angeschwollen an, dabei sind sie dies gar nicht. Aranea diadema ist ein homöopathisches Mittel, dass vor allem auf der rechten Körperhälfte angewendet wird. Die Beschwerden der Patienten treten besonders am Nachmittag oder um Mitternacht auf, wobei sie sich bei nassem, oder kaltem Wetter verschlimmern. Durch die Schmerzen liegen die Patienten oft die ganze Nacht wach. Ein ungewöhnliches Merkmal ist, dass die Beschwerden durch den Genuss von Tabak gebessert werden können. Darunter auch Lungenprobleme. Fieber tritt meist in Verbindung mit kaltem Wetter auf.

Aranea diadema hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

Fersenschmerz
Kalte Füsse
Kapillar-Verkrampfung
Nervenentzündung

Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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