Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Rhus toxicodendron Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Rhus toxicodendron und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Gelenkentzündungen, Juckreiz und Verstauchung. Fotolia © emer

Erfahre mehr über Rhus toxicodendron und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Gelenkentzündungen, Juckreiz und Verstauchung. Fotolia © emer

Andere Namen des Rhus toxicodendron sind Eichenblättriger Giftsumach oder Giftefeu. Die Pflanze stammt aus Nordamerika und gehört zu der Gattung der Toxicodendron und der Familie der Sumachgewächse. Der Strauch kann bis zu einem Meter groß werden. Wächst der Giftefeu als Kletterpflanze, so lassen sich Luftwurzeln feststellen. Wie der Name bereits verrät ist die Pflanze giftig. Sie enthält Urushiol, wodurch bei einer Berührung meist ein juckender Ausschlag oder gar Hautblasen an der Kontaktstelle entstehen. Die Äste sind groß, biegsam und dünn. An ihnen wachsen Laubblätter, die im Winter abfallen. Im Frühjahr sind sie purpurn, im Sommer werden sie grün, glatt und glänzen und im Herbst fällt das leuchtende rot besonders auf. Die Blüten sind weiß oder grünlich, in der Mitte rot und stehen in Rispen zusammen. Die Blütezeit zieht sich von Mai bis Juli. Die Steinfrucht ist so groß wie eine Erbse und rund. Die gesamte Pflanze wird von gelblich weißem Milchsaft durchzogen. An der Luft färbt sich dieser schnell schwarz und riecht besonders streng. Durch die Verfärbung wird der Giftsumach meistens identifiziert. Der Giftefeu ist weit verbreitet. Er wächst von Nova Scotia bis British Columbia, in Kanada, sowie im Osten der USA über Arizona bis hin zu Florida. Zudem ist sie in Mexiko, Nordasien und auf dem Bahamas aufzufinden. In Deutschland gibt es den Giftefeu vorwiegend in botanischen Gärten, nur selten wächst er in Hausgärten.

Steckbrief

Volkstümlicher NameGiftsumach
Art der SubstanzTriebe der Giftpflanze
Typische PotenzenD6 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungaktiv
freundlich
herzlich
HauptanwendungenGelenkentzündung
Juckreiz
Verstauchung

Verwendung von Rhus toxicodendron in der Homöopathie

In der Schulmedizin wird der Giftsumach nicht mehr verwendet. In der Homöopathie wird ein Mittel aus den frischen, jungen und beblätterten Trieben gewonnen. Es hilft Patienten, die innerlich sehr unruhig und ruhelos sind. Gefühle, Zu- und Abneigung halten sie eher zurück. Die körperlichen Beschwerden sind meist daran schuld, dass sie mutlos und depressiv sind. Der Patient leidet unter einer Steifheit auf geistiger Ebene, hat fixe Ideen und ist dem Aberglauben verfallen. Nachts haben sie die Befürchtung, bedroht oder beobachtet zu werden, wodurch sie immer wachsam sind. Das homöopathische Mittel wird folglich meist von Frauen von Alkoholikern genutzt, da sie Angst vor den Wechsellaunen ihrer Männer haben. Körperlich haben die Patienten Zerrungen, Überanstrengungen oder Verrenkungen hinter sich. Oft sind ihre Gelenke steif und schmerzen. Werden diese aber längere Zeit bewegt, so bessern sich die Beschwerden. Auch jene Schmerzen, die durch Kälte, Zug oder Nässe hervorgerufen werden, können damit behandelt werden. Bei Gelenkschmerzen, die durch einen grippalen Infekt hervorgerufen wurden, hat sich Rhus toxicodendron ebenfalls gut bewährt. Aber auch bei einfachen Hautausschlägen und juckenden Bläschen wird das Mittel oft genutzt. In vielen Fällen klagen Betroffene auch über Urtikaria oder rheumatische Beschwerden, sowie über großen Durst. Oft besteht ein großes Bedürfnis nach Milch. Auf der Zunge stellt man einen dunkelroten Belag fest, der nur auf der Spitze nicht vorhanden ist. Patienten bekommen oft Kopfschmerzen durch Verspannungen in Nacken und Hals.

Rhus toicodendron hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Gelenkentzündung
  2. Juckreiz
  3. Verstauchung
Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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