Hausmittel gegen Nagelbettentzündung

Nagelbettentzündung? Wir haben die perfekten Hausmittel um dir bei einer schnellen Behandlung zu helfen. © M.Dörr & M.Frommherz

Nagelbettentzündung? Wir haben die perfekten Hausmittel um dir bei einer schnellen Behandlung zu helfen. © M.Dörr & M.Frommherz

Die Nagelbettentzündung ist ein weitverbreitetes Phänomen und macht viele Menschen zu schaffen. Sie ist sehr schmerzhaft und unangenehm. Ursachen für Nagelbettentzündungen können bereits die kleinsten Verletzungen an Finger oder Zeh sein. Kleine Verletzungen können sogar durch eine unprofessionelle Nagelpflege entstehen. In den kleinen Verletzungen können Bakterien in die Hautzellen eindringen. Dadurch kann es zu starken Schwellungen kommen. An der betroffenen Stelle sind dann stechende und pulsierende Schmerzen zu verspüren. Diese werden oft auch noch von einem Hitzegefühl begleitet. Ebenfalls sind die betroffenen Stellen sehr druckempfindlich. Oft bleibt es nicht aus, dass sich an der entsprechenden Stelle Eiter bildet. Spätestens in dem Stadium sollte allerdings etwas gegen die Nagelbettentzündung unternommen werden, um das Problem in den Begriff zu bekommen. Wird nun nichts unternommen, dann kann es passieren, dass es zu Wachstumsstörungen des Nagels kommt oder der sich sogar im schlimmsten Falle ablöst. Es gibt sogar chronische Nagelbettentzündungen. Diese sind meistens bei Diabetikern anzutreffen. Ist es so, dass die Entzündung nach drei Tagen nicht besser wird und abklingt, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Doch es gibt natürlich auch zahlreiche Mittel aus der Homöopathie und Naturheilkunde, die sehr dienlich sind. Mit den altbewährten Hausmitteln kann die Entzündung sehr schnell in den Griff bekommen werden.

Diese Tipps helfen bei Nagelbettentzündung

  1. Eine gute Lösung zum Baden des Nagels ist die Rivanol-Lösung. Diese gibt es in Apotheken zu kaufen.
  2. Umschläge mit kaltem Lehmwasser sind ebenfalls sehr hilfreich bei Nagelbettentzündungen.
  3. Baden Sie den Nagel zweimal täglich in einem Liter warmem Wasser mit Teebaumöl.
  4. Es bietet sich an, eine Kompresse mit Arnika- oder Kamillentee zu tränken. Diese muss dann 30 Minuten auf der entsprechenden Stelle verweilen.
  5. Nelkenöl ist ebenfalls sehr hilfreich. Einfach abends die Stelle an Zeh oder Finger bestreichen.
  6. Eine Kompresse mit schwarzer Zugsalbe hilft ebenfalls bei Nagelbettentzündungen. Diese ist in der Apotheke erhältlich.
  7. Es kann auch Heilerde aufgetragen werden. Diese muss dann über Nacht einwirken.
  8. Wird eine geschälte Knoblauchzehe in Milch aufgekocht und dann abgeseiht, haben Sie einen guten Sud, in dem Sie den Nagel baden können.
  9. Baden Sie am Abend Ihren Nagel in schönen warmen Rosmarintee.
  10. In einem Liter warmem Wasser lösen Sie zwei Esslöffel Kernseifenflocken auf. Den Nagel baden Sie dann dreimal täglich 10 Minuten darin.
  11. Ein heißes Bad mit 3 EL Kochsalz tut dem Zeh ebenfalls gut. 15 Minuten baden, dann schön abtrocknen und letztendlich eincremen.
  12. Das Bestreichen der entzündeten Stelle mit Aloe Vera Gel tut ebenfalls sehr gut. Das sollte allerdings mehrmals am Tag passieren.
  13. Kommt es bereits zu Eiterungen, sollte Leinsamenbrei als Umschlag aufgebracht werden. Bestenfalls kann es passieren, dass nun der Eiter abfließt. Passiert das, dann sollte der Nagel in Kamillentee gebadet werden. Kamillentee wirkt nämlich auch desinfizierend.
  14. Lösen Sie im Viertelliter warmem Wasser einen EL Schmierseife auf. Dann das Ganze mit 2 gehäuften TL Ringelblumenblüten aus der Apotheke vermischen und aufkochen. Dieses nun drei bis fünf Minuten köcheln lassen. Nun muss das Gebräu noch abgeseiht werden. Es ist nun fertig und der Nagel kann zweimal täglich mindestens 10 Minuten gebadet werden.
  15. Es kann ein Kohlblatt weich gewalkt werden. Dieses wird dann einfach um den entzündeten Nagel über Nacht gewickelt.
  16. Weiterhin bietet es sich an, den Nagel in einem Glas Schwedenbitter zu baden oder Umschläge damit zu machen. Schwedenbitter gibt es in der Apotheke.
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