Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Inkontinenz

Inkontinenz? Mit unseren Hausmitteln helfen wir dir bei der Behandlung des Problems. © bilderzwerg

Inkontinenz? Mit unseren Hausmitteln helfen wir dir bei der Behandlung des Problems. © bilderzwerg

Ein Thema, welches nicht nur alte Menschen betrifft und in der Öffentlichkeit dennoch tabuisiert wird, ist Inkontinenz. Unter Inkontinenz verstehen Mediziner die Unfähigkeit, Urin zurückzuhalten und selbstbestimmt Harn absetzen zu können. Es gibt fünf verschiedene Symptombilder, welche unter den Namen „Dranginkontinenz“, „Stressinkontinenz“, „Überlaufinkontinenz“, „Reflexinkontinenz“ und „extraurethale Inkontinenz“ zusammengefasst werden. Natürlich sind auch Mischformen nicht ausgeschlossen. Die am weitesten verbreiteten Formen sind die Stress-, Drang- und Überlaufinkontinenz.

Bei der Stressinkontinenz wird der nicht willentliche Urinverlust durch Durck im Bauchraum bedingt, welcher sich durch Niesen, Heben oder auch einfaches Aufstehen aufbauen kann. Diese Art der Miktionsstörung tritt häufig bei Frauen nach mehreren Geburten auf oder bei Männern nach Prostataoperationen.

Unter Dranginkontinenz versteht man hingegen die Unfähigkeit, einen sehr plötzlich einsetzenden und dennoch extrem heftigen Harndrang kontrollieren zu können. Verantwortlich sind hier häufig Nervenschäden oder Entzündungen der Blase, die die Blasen-Muskulatur überaktiv werden lassen und so eine Sturzentleerung generieren.

Bei der Überlaufinkontinenz wiederum liegt das Problem eher darin, dass Harn nicht willentlich abgesetzt werden kann. Der Druck in der Blase steiht somit so enorm an, dass sie schließlich „überläuft“ und ständig kleine Mengen Urin abgibt. Dieses Beschwerdebild steht oft in Zusammenhang mit einer Prostatavergrößerung beim Mann.

Wenn Sie nun unter einer der oben genannten Formen von Inkontinenz leiden, so können Sie einiges mit Hilfe von Naturheilkunde, Homöopathie und alt bewährten Hausmitteln tun, um wieder mehr an Lebensqualität zu gewinnen.

Diese Tipps helfen bei Inkontinenz

  1. Sorgen Sie immer und überall für warme Füße und einen warmen Leib! Lange Unterwäsche oder eine Wärmflasche können hier äußerst hilfreich sein, doch auch ein in Heublumen Sitzbad oder ein in deren Sud getränktes Leinentuch kann – heiß aufgelegt – wohltuend und entspannend wirken.
  2. Lassen Sie sich durch die Probleme mit dem Wasserhalten nicht dazu verleiten, Ihre Trinkmenge zu reduzieren! Bringt es akut vielleicht Linderung durch den fehlenden Harndrang, so wird auf Dauer die Blasenmuskulatur jedoch noch mehr geschädigt, da sie an Training einbüßt.
  3. Das A und O, um die Stärke Ihre Blase wieder zu erlangen, ist Kontrolle. Üben Sie Kontrolle aus, indem Sie bewusst zu bestimmten Zeiten Ihre Blase entleeren und so einem zu großen Druck und Harndrang vorbeugen. Sie können diese Methode in Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt noch perfektionieren, indem Sie sich von Ihm ein bestimmtes Blasen-Training zeigen lassen, mit dessen Hilfe der Entleerungsreflex des Organs ausgelöst werden kann.
  4. Ein echter Starkmacher für Blase und Nieren ist das folgende Gemisch: Setzen Sie 30 Gramm Fichtensprossen und 60 Gramm Meerrettich fein gerieben mit einem Liter Dunkelbier an und lassen Sie dieses zwei volle Tage in einem luftdichten Gefäß ziehen. Täglich ein Glas der abgeseihten Mischung wirken Wunder.
  5. Nehmen Sie jeden Morgen, Mittag und Abend jeweils sieben Tropfen Propolistinktur ein, indem Sie diese auf einen Würfelzucker tropfen. Schmeckt nicht nur, sondern hilft auch bei Blasenleiden!
  6. Grüne Kürbiskerne haben sich als gute Helfer im Kampf gegen die Inkontinenz erwiesen. Kauen Sie täglich ausgiebig einen Esslöffel der Kerne und behalten Sie sie vor dem Herunterschlucken etwas im Mund.
  7. Mit den Schüssler Salzen Nr. 1, 3, 5, 9 und 10 können Sie sich auch die Heilkraft der Homöopathie zu Nutze machen.
  8. Nicht nur in Amerika bekannt für seine heilende und ausgleichende Wirkung auf die ableitenden Harnwege ist der Cranberrysaft. Geschmacklich ist das saure Getränk zwar eine Herausforderung, jedoch stärkt es täglich genossen die Blasenschleimhaut und schützt dank einer Menge Vitamin C vor Entzündungen.
  9. Gönnen Sie sich eine Kur mit einem in der Apotheke frisch für Sie angemischten Tee: Drei Teile Weidenröschen, fünf Teile Frauenmantel und zwei Teile Fenchelsamen ergeben eine wohltuende und blasenstärkende Mischung. Drei Tassen täglich werden nach rund drei Wochen zum Erfolg führen.
  10. Ein Geheimtipp bei Inkontinenz und dazu auch noch sehr schmackhaft sind Litschis! Genießen Sie täglich einige getrocknete Früchte und lassen Sie diese für Sie arbeiten.
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