Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Beinbeschwerden

Beinbeschwerden? Mit unseren Hausmitteln kannst du deinen Beinen etwas gutes tun. © underdogstudios

Beinbeschwerden? Mit unseren Hausmitteln kannst du deinen Beinen etwas gutes tun. © underdogstudios

Beinbeschwerden treffen fast jeden. Den Einen trifft es früher, Andere dafür später. Das ist ja auch kein Wunder. Schließlich tragen uns unsere Beine durch das Leben. Dem entsprechend müssen die Beine auch sorgsam behandelt werden. Schenken Sie also Ihren Beinen und Füßen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Einige Beschwerden entstehen allein durch Übergewicht. Daher sollte dieses reduziert werden. Auch Überbelastung kann zu Problemen führen. Die meisten Symptome können Sie gut mit Naturheilkunde, Hausmittel oder Homöopathie behandeln. Beschwerden gibt es viele: müde Beine, geschwollene Beine, offene Beine, Wassereinlagerungen, unruhige Beine während der Nacht (restless-legs-syndrom). Das trifft auch auf die Füße zu. Wenn Sie länger Beschwerden haben, suchen Sie einen Arzt auf. Warten Sie nicht, wenn Sie entzündliche Prozesse erkennen können. Durchblutungsstörungen zum Beispiel sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ernstzunehmende Grunderkrankungen zeigen oft Symptome, die nicht gleich auf die Ursache hinweisen. Dies sollte abgeklärt werden. Unsere Hausmittel bringen jedoch oft Linderung auf einfache und schnelle Art. Bestimmte gymnastische Übungen, Umschläge, Bäder oder Tinkturen helfen wieder auf die Beine. Bei einigen Beschwerden erhalten Sie von Ihrem Arzt ein Rezept für zum Beispiel Physiotherapie oder Lymphdrainage. Unter Anleitung lernen Sie beim Therapeuten Praktiken, die bequem zuhause angewendet werden können. Auch mit Medikamenten lassen sich verschiedene Beschwerden behandeln. Wegen der Nebenwirkungen mancher Medikamente ist es jedoch sinnvoll, nach Alternativen wie Hausmittel oder Naturheilkunde zu schauen.

Beinbeschwerden mit Hausmittel lindern:

  1. Bereiten Sie ein Fußbad aus 1 Kilo Speisesalz und 5 Liter Wasser. Die Badedauer beträgt etwa 10 bis 15 Minuten. Spülen Sie anschließend die Füße gut ab und trocknen sie
  2. Mischen Sie drei klein geschnittene Knoblauchzehen mit Schweineschmalz und reiben Sie damit Ihre Füße vor dem Schlafengehen ein. Ziehen Sie ganz einfach alte Socken über. Das riecht zwar nicht besonders gut, hilft aber
  3. Überprüfen Sie Ihre Schuhe. Sie sollten groß genug sein, dass Sie Ihre Zehen noch krümmen können. Tragen Sie am besten keine Schuhe, bei denen sie merken, dass die zu eng sind
  4. Fußbad am Abend: Quetschen Sie zwei Zitronen in das warme Wasser für ein Fußbad und baden Ihre Füße für circa 15 Minuten. Den Saft einer weiteren Zitrone vermischen Sie mit 50 ml Olivenöl. Cremen Sie damit die Füße ordentlich ein, ziehen ein paar Socken über und gehen zu Bett
  5. Legen Sie ein weiches Handtuch auf Ihren Boden. Stehen Sie auf einem Bein und versuchen, mit den Zehen des anderen Fußes das Handtuch aufzuheben. Wiederholen Sie dann einfach die Übung zehn Mal. Dann wechseln Sie das Standbein und machen die Übung mit dem anderen Fuß bei ebenfalls zehn Wiederholungen
  6. Wenn Sie abends zu Bett gehen, legen Sie für sieben Minuten die Füße so an die Wand, dass die Sohlen platt anliegen
  7. Besorgen Sie sich Propolis-Tinktur in der Apotheke oder im Reformhaus. Damit reiben Sie jeden Abend Ihre Füße ein
  8. Nehmen Sie kalt-warme Wechselbäder für die Waden, vorzugsweise abends
  9. Bei offenen Beinen tränken Sie Lein- oder Baumwolltücher in Zinnkrautabsud oder Essig und legen Sie über Nacht auf die Beine
  10. Rosmarin ist durchblutungsfördernd. Äußerlich als Badezusatz und innerlich als Tee anzuwenden. Kalte Füße mit Rosmarinöl einreiben
  11. Füllen Sie einen Kissenbezug zur Hälfte mit Rosskastanien. Rollen Sie mit den Füßen über die Kastanien. Das stimuliert die Fußreflexzonen und wirkt durchblutungsfördernd
  12. Sammeln Sie im Frühjahr die jungen Spitzen von Fichten. Füllen Sie eine Flasche oder ein verschließbares Gefäß bis zu einem Drittel mit den Spitzen. Dann füllen Sie mit Ethanol bis oben. Gut verschließen und für vier Wochen ins Fenster stellen. Damit dann abends die Beine zwei bis drei Mal kräftig einreiben. Nicht auf offene Wunden
  13. Müde, schwere Beine mit Franzbranntwein einreiben. Vorsicht! Nicht auf offenen Wunden anwenden
  14. Treten Sie Wasser! Möglichst täglich. Das geht auch gut zu Hause in der Badewanne oder einer anderen großen Wanne. Passen Sie gut auf, Rutschgefahr!
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