Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Krampfadern

Krampfadern? Mit unseren Hausmitteln kannst du eine vorbeugende Behandlung starten. © nixki

Krampfadern? Mit unseren Hausmitteln kannst du eine vorbeugende Behandlung starten. © nixki

Krampfadern bezeichnen eine Erkrankung der Venensysteme an den Beinen, bei der diese sich unnötig weiten. Diese im Fachjargon Varikosis genannte Krankheit kann primär oder sekundär vorliegen. Diese Klassifizierungen beziehen sich auf den Grund für die Krampfadern, der entweder genetischen Ursprungs sein kann, oder auf Grund vorhergehender Venenerkrankungen auftritt. Die Causa Proxima liegt in undichten Venenklappen der Verästelungen an der Beinoberfläche. Zunächst nur von vielen als unschön wahrgenommen, können diese sichtbaren Venen-Deltas zu Thrombosen und Blutgerinnseln führen, die lebensgefährlich sind. In den toten Enden dieser überschüssigen Venen-Nebenarme kann Blut gerinnen und so zu einem Blutstau führen, der die Versorgung von lebenswichtigen Organen verhindert. Ein Beispiel hierfür ist die Lungenembolie. Hierbei bewegt sich so eine „Verstopfung“ (Fachterminus: Thrombus) durch die Blutlaufbahn bis zur Lunge und verhindert dort die ordnungsgemäße Funktion. So ein Thrombus entsteht in den meisten Fällen im Oberschenkel, genau in den Verzweigungen der Krampfadern. Weiterhin problematisch ist, dass sie oft nicht entdeckt wird, wenn sie entsteht. Denn auch wenn eine Thrombose oft mit Schwellungen, blauem Anlaufen, Hitzewallungen und Spannung einhergeht, ist sie doch oft auch unauffälliger und wandert langsam im Körper hinauf. Natürlich führen Krampfadern nicht automatisch zu Thrombosen aber sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit und sollten daher behandelt werden. Da von einer starken genetischen Komponente ausgegangen wird, lässt sich den Krampfadern präventiv wenig entgegenstellen – Hausmittel, Homöopathie und Naturheilkunde sind jedoch bestens geeignet, bei ersten Anzeichen für Krampfadern die geeigneten Gegenmaßnahmen zu treffen.

Diese Tipps helfen bei Krampfadern

  1. Bewegung! Eine gesunde Lebensweise und regelmäßiger Sport, der in Form hält, verringert die Wahrscheinlichkeit an Krampfadern zu leiden. Dazu gehört natürlich vor Allem die Beanspruchung der Beinmuskulatur, also am Besten Fahrradfahren oder Wandern.
  2. Am besten findet diese Bewegung auf natürlichem Untergrund barfuss statt, da die natürlichen Bewegungsabläufe ohne Schuhe und die Massage der Fußsohle durch die unebene Fläche die Durchblutung fördern.
  3. Stützstrümpfe gegen Thrombose und Krampfadern sind aus medizinischer Sicht sehr empfohlen, werden jedoch viel zu selten auch getragen. Sollten, aus welchem Grund auch immer, länger keine Bewegung möglich sein, sollten die Stützstrümpfe auf jeden Fall getragen werden.
  4. Simple aber effektiv: Die Beine niemals über einander schlagen! Denn diese Haltung der Beine beeinträchtigt den natürlichen Blutfluss in den Beinen.
  5. Da es darum geht, die Gefahr von Blutgerinnseln zu verringern, sollte das Blut durch das Einnehmen von viel Tee und Wasser dünn gehalten werden.
  6. Beine hochlegen! Am besten mit einer Kompresse um sie herumgewickelt.
  7. Da alles, was die Durchblutung steigert, hilfreich ist, kann es nicht schaden, die Beine beim Duschen extra lang mit Wechsel-Wärme abzuduschen.
  8. Traubensaft hat positive Auswirkungen auf das Blutbild und sollte in Absprache mit medizinischen Beratern individuell angepasst eingenommen werden.
  9. Honig ist nicht nur lecker, sondern das Honigprodukt Propolis ist ein Wundermittel, das für so gut wie alles zu helfen scheint. Also davon eine Salbe erstehen und damit die Beine einreiben.
  10. Worauf sie auf jeden Fall verzichten sollten: Saunagänge und Massagen!
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