Fingerentzündung? Mach dir keine Sorgen. Mit unseren bewährten Hausmitteln bist du dein Leiden schon bald wieder los.
Fingerentzündung? Mach dir keine Sorgen. Mit unseren bewährten Hausmitteln bist du dein Leiden schon bald wieder los. © Adiano

Der Finger ist entzündet, dick, rot, geschwollen und vielleicht sogar eitrig. Das kann ganz schnell durch eine eigentlich kleine Verletzung passieren. Du hast den Nagel eingerissen, einen Splitter in die Haut gezogen oder vielleicht nur einen Stich mit einer Nähnadel verpasst. Oft ist die eigentliche Verletzung schon ein paar Tage her, bevor der Finger sich entzündet. Grund sind Bakterien oder auch Viren, die sich durch die kleine Verletzung Zutritt unter die Haut verschaffen. Durch die Konstruktion unserer Finger haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Wenig Fett und wenig Muskelmasse ermöglichen den Keimen, sich bis an den Knochen vorzuarbeiten. Und das in relativ kurzer Zeit. Mit Hausmitteln und den Mitteln von Naturheilkunde und Homöopathie kannst du einen leicht entzündeten Finger oder Nagelbett gut selbst behandeln. Du solltest aber zügig handeln, damit es nicht zu einer schlimmen Entzündung kommt. Oft ist eine Staphylokokken-Infektion Grund für eine nicht heilen wollende Entzündung. Gehe deshalb bitte unbedingt zum Arzt, wenn du mit den Hausmitteln innerhalb von drei Tagen keine Besserung erzielst. Manche Infektionen bedürfen der Behandlung mit einem passenden Antibiotikum. Zögere den Gang zum Arzt nicht unnötig hinaus, mit Staphylokokken ist nicht zu spaßen. Leichte Fingerentzündungen lassen sich in der Regel jedoch gut mit den Hausmitteln behandeln.

Hausmittel & Tipps die bei entzündetem Finger helfen!

  1. Mache einen Umschlag aus Quark und legen so lange um den Finger, bis der Quark angetrocknet ist. Dann alles sorgfältig abwaschen
  2. Löse ein kleines, etwa kirschgroßes Stück Kernseife in heißem Wasser und bade den Finger in der auf Körperwärme abgekühlten Seifenlösung. Die Badedauer sollte 15 Minuten nicht überschreiten
  3. Bereite einen heißen Wickel mit Heublumen. Diesen ab und an abnehmen und den entzündeten Finger in möglichst heißes Salzwasser tauchen. Danach wieder den Wickel mit Heublumen auflegen
  4. Besorge in der Apotheke die Schüßler-Salze Nr. 1, Nr. 11 und Nr. 12. Nehme diese nach Anleitung ein. Dein Apotheker kann zur Dosierung beraten
  5. Koche eine Tasse Kamillentee. Tauche den entzündeten Finger kurz ein. Wiederhole das mehrmals täglich
  6. Bereite dir Umschläge mit Eichenrinde, Arnika, Propolis und Teebaumöl
  7. Bade den Finger einige Minuten in warmer Milch. Du kannst der Milch auch etwas Honig zufügen und lösen
  8. Mische einen Teil frisch geriebenen Meerrettich mit neun Teilen Honig und verrühren das Ganze zu einer homogenen Paste. Die betroffene Stelle damit einstreichen, 15 Minuten einwirken lassen und wieder abwaschen. Wiederhole diese Prozedur dreimal täglich
  9. Ein bewährtes Mittel ist die gute, alte Zugsalbe. Besorge eine Tube in der Apotheke. Mache mithilfe einer Kompresse einen Salbenverband. Achtung! Die Zugsalbe verfärbt deine Wäsche. Achte darauf, dass du nicht mit der Salbe in Berührung kommt
  10. Ist der Finger bereits eitrig, lege einen Umschlag aus Leinsamenbrei auf. Fließt dann der Eiter, halte den Finger zum desinfizieren wiederum in warmen Kamillentee
  11. Koche aus zwei Teelöffeln Ringelblumenblüten und einem Viertelliter Wasser einen Sud. Gebe einen Esslöffel Schmierseife hinzu, das weicht die Haut besser an. Bade deinen Finger zweimal täglich in dem Sud
  12. Ein frisches Kohlblatt mit den Nudel walken, bis es schön geschmeidig ist und ein wenig Saft austritt. Wickel das Blatt um den Finger wie einen Verband. Am besten nachts anwenden und bis zum Morgen wirken lassen
  13. Bereite aus Eichenrindenextrakt und warmem Wasser ein Fingerbad. Den Finger circa 5 bis 15 Minuten darin baden und zweimal täglich wiederholen
  14. Bestreiche die entzündete Stelle vor dem Zubettgehen mit Nelkenöl

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