Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Kalmia Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Kalmia und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Arthritis und Herzentzündung. Fotolia © Omika

Erfahre mehr über Kalmia und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Arthritis und Herzentzündung. Fotolia © Omika

Das Homöopathische Mittel Kalmia Latifolia, umgangssprachlich auch Berglorbeer oder Dreiblättrige Lorbeerrose genannt, wird mit Kalm. abgekürzt und ist eine Heilpflanze die zur Familie der Heidekrautgewächse zählt. Die meist als Sträucher, manchmal auch als Bäume, wachsende Pflanze ist immergrün und wächst in Nordamerika vornehmlich an Berghängen und in Bergwäldern auf 0 bis 1900 Metern und blüht von Mai bis Juni. Die Kapselfrüchte sehen aus wie Kugeln und jede Pflanze trägt etwa 120 Pflanzensamen. In der Homöopathie werden die dunkelgrünen, frischen Blätter verwendet, welche gesammelt werden, wenn die Berglorbeer in voller Blüte steht. In der Homöopathischen Apotheke ist Crocus sativus als Globuli in der D-Potenz von D2 bis D200 erhältlich, in der C Potenz von C2 bis C200, 1M, 10M und 50M sowie LM 1-30 und in der Fluxionspotenz in 1M FC und 5M FC. Als Dilution(flüssig) von D2 bis D200, C2 bis C200, 1M, 10M und 50M und in der LM Potenz 1-30. Es ist ein sehr selten angewandtes Mittel.

Steckbrief

Volkstümlicher NameBerglorbeer
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD2 – D6
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungängstlich
HauptanwendungenArthritis
Herzentzündung

Anwendungsgebiete Kalmia

Hauptanwendung findet es bei Arthritis und Herzentzündung. Die Gelenkschmerzen, welche bei Arthritis und anderen Rheumatischen Erkrankungen auftreten, können, in Verbindung mit einer gesonderten Ernährungsweise, gelindert werden. Die Betroffenen leiden oft unter starken und neuralgischen Schmerzen die von unten nach oben durch den gesamten Körper ziehen. Der Bewegungsapparat ist derart betroffen, dass Bewegung bei kaltem Wetter oftmals kaum möglich erscheint. Rückenschmerzen und Wirbelsäulenprobleme wie Bandscheibenschäden oder Vorfälle sind keine Seltenheit, wobei es sich mitunter an manchen Tagen so anfühlen kann, als würde jeder einzelne Muskel schmerzen. Die Füße können geschwollen sein und das Gehen zusätzlich erschweren. Ein weiteres Anwendungsgebiet der Kalmia Latifolia in der Homöopathie sind Beschwerden des Herzens. Das Herz ist ständig am Rasen und ein dauerndes Herzklopfen kann beunruhigen. Ebenso kann ein Beklemmungsgefühl in der Brust auftauchen. Dabei können Schmerzen vom Rücken bis in den linken Arm oder die Hand ausstrahlen, was allerdings auch ein Zeichen für einen Herzinfarkt sein kann. Hier gilt also besondere Vorsicht! Diverse Entzündungen des Herzens, wie die Entzündung des Herzbeutels (Myokarditis) oder der Innen- oder Außenhaut können in der Homöopathie mit Kalmia behandelt werden, wenn sie mit stechendem Herzklopfen beziehungsweise Herzschmerzen oder einem schwachen Puls einhergehen. Der Patient hat oftmals einen trockenen Hals, räuspert sich häufig und die Stimme ist ebenso rissig wie die Lippen. Die Mundschleimhäute sind im Allgemeinen etwas angegriffen. Zum Gemüt kann gesagt werden, dass die betroffene Person oftmals schwach und ängstlich erscheint. Der Schlaf ist beeinträchtigt und die dauernde Angst um das Herz kann nervös oder zittrig machen, abends sogar zornig. Manchmal tritt eine vorübergehende Desorientierung oder Schlafwandeln auf. Des Weiteren kann Übelkeit oder Durchfall mit dem Homöopathischen Mittel Kalm. behandelt werden. Eine Verschlechterung des Wohlbefindens tritt bei Bewegung und Körperlicher Belastung auf, Besser wird es durch Ruhe und Wärme. Die Heilpflanze wird häufig in den Potenzen D4 bis D12 verwendet.

Kalmia hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Bandscheibenschäden
  2. Bandscheibenvorfall
  3. Endokarditis
  4. Gelenkentzündung
  5. Gelenkrheumatismus
  6. Herzbeutelentzündung
  7. Herzmuskelentzündung
  8. Herzschmerzen
  9. Herzschwäche
  10. Hexenschuss
  11. Ischias
  12. Kreuzschmerzen
  13. Lumbago
  14. Muskelrheuma
  15. Myokarditis
  16. Neuralgien
  17. Perikarditis
  18. Polyarthritis
  19. Rheuma
  20. Rheumatismus
  21. Rückenschmerzen
  22. Wirbelsäulenprobleme
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