Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel gegen Nervosität

Nervös? Mach dir keine Sorgen. Wir haben mit Sicherheit ein paar gute Tipps für dich. © ALDECAstudio

Nervös? Mach dir keine Sorgen. Wir haben mit Sicherheit ein paar gute Tipps für dich. © ALDECAstudio

Nervosität befällt jeden einmal. Entweder man kann sich vor einer Prüfung kaum noch zusammenreißen und redet ununterbrochen wie ein Wasserfall auf seine Kommilitonen ein. Oder jemand zeigt seine Nervosität vor der eigenen Hochzeit durch ständiges Auf und Abgehen im Kirchenschiff, angespannte Körperhaltung und zwanghaftes auf die Uhr schauen. Wiederum jemand anders hat vielleicht sogar eine nervöse Grundstimmung, die ihn so gut wie immer mit Herzrasen, Zittern und Schweißausbrüchen begleitet. Wie auch immer sich die Nervosität im einzelnen äußert, so ist sie doch jedem bekannt und kann sich sogar bis hin zu Phobien und Angststörungen steigern. Diese haben einen signifikant negativen Einfluss auf die Lebensqualität und verlangen nach psychiatrischer oder psychologischer Betreuung. Nervosität muss also im Rahmen gehalten, bzw. kontinuierlich bewusst gemacht werden, um für sich selbst Wege zu finden, diese zu reduzieren. „Erkenne dich selbst“ hieß es über dem Eingang zum Orakel von Delphi bei den alten Griechen – und die Frage nach der eigenen Identität begleitet jeden Menschen auf seinem Weg. Es ist sicher hilfreich, sich mit der eigenen Biographie und Kindheit sowie der Beziehung zu den Eltern zu beschäftigen, um dahinter zu kommen, warum einen welche Situation nervös macht und wie man sich dann verhält. Hierfür gibt es in unser pluralistischen Gesellschaft ein reichhaltiges Angebot an Werkzeugen, Philosophien und Menschenbildern. Für den akuten Bedarf gibt es jedoch Hausmittel, homöopathische Behandlungsarten und Naturheilkunde, die uns im Notfall helfen kann.

Diese Tipps helfen bei Nervosität

  1. Ein seit langer Zeit empfohlenes Mittel gegen Nervosität ist Lavendelöl. Also als kleines Fläschchen bei sich tragen, um hin und wieder daran zu schnuppern.
  2. Baldrian ist noch so ein Wunderkraut. Daraus lässt sich prima Tee machen.
  3. Im allgemeinen beruhigt eine Teepause und entspannt das Gemüt. Also einfach mal die Beine hochlegen und die alte Lieblingsplatte aus der Jugendzeit an machen.
  4. Alles, was Magnesium enthält, ist in diesem Fall gut geeignet. Also einfach eine Banana für die Arbeit einpacken, sich mittags Naturreis machen, oder ein paar Nüsse aus dem Studentenfutter klauben.
  5. Nehmen Sie ein Entspannungsbad! Mit schönen ätherischen Ölen und Salz aus dem Toten Meer, dazu noch beruhigende Musik und fertig ist die Entspannungsoase.
  6. Studien haben gezeigt, dass ein Blick auf eine natürliche Szenerie, wie die Berge oder einen See das Gemüt beruhigt. Dafür müssen sie nicht erst verreisen – schon ein Bild reicht. Also schnell einen schönen Hintergrund für den Desktop oder das Handy aussuchen und die Entspannung genießen.
  7. Seien sie nicht erreichbar. Gerade, wenn sie viel und mit hohen Anforderungen arbeiten, sollten sie auch immer Zeiten und Orte einrichten, in und an denen sie niemand erreichen kann. So erhalten sie ihre Work-Life-Balance.
  8. Richten Sie allgemein während der Arbeit oder anderer anstrengender Tätigkeiten angemessene Pausen ein. Die Pomodoro-Methode zum Beispiel arbeitet mit einer Eieruhr, die sie immer an ihre festgesetzten Pausen erinnern, damit sie nicht zu schnell ausbrennen.
  9. Einem alten Weisen aus dem Morgenland wird dieses Sprichwort zugeschrieben: „Wenn jeder Mensch auf der Erde jeden Tag eine halbe Stunde einfach nur da sitzen würde, um an nichts zu denken, wäre die Erde schon ein so viel besserer Ort.“

Bitte beachte

Die Informationen die wir dir zur Verfügung stellen ersetzen keineswegs einen Arztbesuch. Wende dich bei Beschwerden und Krankheiten unbedingt an einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker!
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