Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Aurum colloidale Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Aurum colloidale und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Angina Pectoris, Arteriosklerose und Herzschwäche. Fotolia © BDRMGBR

Erfahre mehr über Aurum colloidale und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Angina Pectoris, Arteriosklerose und Herzschwäche. Fotolia © BDRMGBR

Aurum colloidale, was als Aurum col. abgekürzt werden kann, wird umgangssprachlich auch als kolloidales Gold bezeichnet. Demnach handelt es sich um ein Edelmetall, welches aus winzigen Goldpartikeln besteht. Diese haben einen Durchmesser von 2 bis 100 nm. Kolloidales Gold zeichnet sich vor allem durch seine tiefrote Farbe aus, welche aufgrund der kleinen Goldpartikelgröße entsteht. Gold kommt ursprünglich vom lateinischen Wort Aurum, dessen Bedeutung „das Helle“ oder „das Gläserne“ ist. Schon früher kam Gold zur Behandlung von Schwermut und anderen Herzleiden zum Einsatz. In der Homöopathie wird Aurum colloidale eher weniger häufig verwendet. Das Mittel wird hauptsächlich in den Potenzen D6 bis D12 eingesetzt. Um die homöopathische Verdünnung herzustellen, muss in einer Lösung von zwei Teilen Natriumtetrachloroauratum in 1800 Teilen gereinigtem Wasser 74 Teile Natriumhydrogencarbonat gelöst werden. Dann werden sorgfältig 100 Teile arabische Gummi-Lösung R und 35 Teile wasserfreie Ameisensäure R dazugegeben. Der pH-Wert der Lösung soll sich zwischen 5,0 und 5,5 befinden. Anschließend erfolgt durch ständiges Umrühren eine Einengung der Lösung im Vakuum in einem Kolben bei 40 Grad auf 500 Teile. Danach findet eine mehrfache Dialyse der eingeengten Lösung gegen die 5-fache Menge Wasser statt. Im Vergleich zu Aurum metallicum ist Aurum colloidale noch feinstofflicher und kann auch unverdünnt für die äußerliche Anwendung eingesetzt werden. Halssalben können aus diesem Grund mit kolloidalem Gold angereichert werden. Demnach wirkt das homöopathische Mittel in feinster Verdünnung auf das Gefäß- und Zentralnervensystem. Aurum colloidale wird in der Homöopathie vor allem in Form von Tabletten und Tropfen verabreicht.

Steckbrief

Volkstümlicher Namekolloidales Gold
Art der SubstanzEdelmetall
Typische PotenzenD6 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungehrgeizig
pflichtbewusst
verletzlich
HauptanwendungenAngina Pectoris
Arteriosklerose
Herzschwäche

Anwendungsgebiete Aurum colloidale

Aurum colloidale kommt bei Herzschwäche mit Überempfindlichkeit der Sinne, Arteriosklerose und Angina Pectoris zum Einsatz. Die Betroffenen, für die sich das homöopathische Mittel empfiehlt, wirken auf andere oft ehrgeizig, pflichtbewusst, ehrlich, zielstrebig, cholerisch und verletzlich. Ein körperliches Symptom ist ein aufgedunsenes, rotes Gesicht. Charakteristische Leitsymptome sind Beschwerden durch Kreislaufprobleme.

Unter Arteriosklerose leiden Menschen, bei denen die Blutgefäße durch Ablagerungen in Fetten und Calcium immer enger werden. Die Folge ist, dass das Blut nicht mehr reibungslos fließen kann und somit Organe und Gewebe eine zu geringe Durchblutung erleben sowie die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Durch die regelmäßige Einnahme von Aurum colloidale wird das Gefäßsystem geschützt und das altersbedingte Fortschreiten der Erkrankung vermindert. Die Durchblutung und Versorgung mittels Sauerstoff wird verbesserst.

Das homöopathische Mittel eignet sich ebenfalls bei Bluthochdruck mit bohrenden Kopfschmerzen. Mithilfe von Aurum colloidale lassen sich die Ursachen für Bluthochdruck gut mit behandeln. Das heißt, dass neben dem Einsatz des homöopathischen Mittels auch eine Änderung des Lebens- und Ernährungsstils erfolgen sollte. Aurum colloidale kommt abhängig von den persönlichen Beschwerden und den Ursachen des Bluthochdruckes in den Potenzen D6 bis D12 zum Einsatz.

Weiterhin wird Aurum colloidale in der Homöopathie bei Kopfschmerzen, Leberschwäche, Reizbarkeit, Depressionen, Hodenentzündung, Kurzatmigkeit, Osteoporose, Überempfindlichkeit und Nebenhöhlenentzündung gebraucht. Auch kann es bei Verdauungsschwäche, Syphilis und Krebs eingesetzt werden.

Arum colloidale hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Bluthochdruck
  2. Depressionen
  3. Hodenentzündung
  4. Kopfschmerzen
  5. Kopfschmerzen
  6. Kurzatmigkeit
  7. Leberschwäche
  8. Nebenhöhlenentzündung
  9. Nervöse Herzbeschwerden
  10. Osteoporose
  11. Reizbarkeit
  12. Überempfindlichkeit
Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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