Hausmittel und Alternativmedizin gegen Krankheiten
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Hausmittel gegen Herpes

Herpes? Hausmittel können das Herpesvirus nicht auslöschen. Da wollen wir Ihnen auch nichts vormachen. Für die schnelle Abheilung der Blässchen haben wir allerdings einiges im Petto. © kopitinphoto

Herpes? Hausmittel können das Herpesvirus nicht auslöschen. Da wollen wir Ihnen auch nichts vormachen. Für die schnelle Abheilung der Blässchen haben wir allerdings einiges im Petto. © kopitinphoto

Ein wichtiger Geschäftstermin steht an oder ein privates Ereignis, am besten die eigene Hochzeit…das sind typische Zeiten, an denen wir den unbeliebten Herpes-Virus an unseren Lippen so gar nicht gebrauchen können. Dummerweise stellt sich Herpes genau dann ein. Es beginnt mit leichtem Brennen und Jucken, dann entstehen Bläschen. Die mit hoch infektiöser Flüssigkeit gefüllten Blasen gehen auf und eine blutige Kruste bildet sich. Ist diese abgeheilt, ist der Herpes-Schub meist vorüber. Mit Hausmitteln aus der Naturheilkunde oder Homöopathie kann man die lästigen Bläschen gut selbst behandeln. Herkömmliche Medikamente wirken auf nicht so, wie man sich das wünscht. Es dauert manchmal bis zu zwei Wochen, bis die Symptome verschwunden sind. Da lohnt der Versuch mit Hausmitteln, die meist besser und vor allem langfristig helfen. Das Herpes-Virus kommt in zwei Varianten vor. Man unterscheidet Typ 1 und 2. Typ 1 zeigt sich an den Lippen, aber auch im Rest des Gesichtes und ist weit verbreitet. Typ 2 ist der Genitalherpes, der glücklicherweise nicht so oft auftritt. Schätzungen zu Folge sind ca. 50 bis 80 Prozent der Bevölkerung mit dem Herpes-Virus Typ 1 infiziert. Das bedeutet jedoch nicht, dass ständig Symptome sichtbar sind. Die Viren „schlafen“ mehr oder weniger im Körper, werden aber bei bestimmten Situationen aktiv und bilden die unangenehmen Symptome. Beide Formen werden über Körperflüssigkeiten verbreitetet. Bei Lippenherpes kann es schon ausreichen, in Kontakt mit benutztem Geschirr zu kommen. Ein schwaches Immunsystem, Stress, Infektionen aber auch Ekel gelten als Auslöser für einen Herpes-Ausbruch. Der wichtigste Tipp lautet daher: Stärken Sie Ihr Immunsystem und meiden Sie Stress.

Tipps und Hausmittel bei Herpes

  1. Vermeiden Sie direkten Kontakt zu Personen, die eine akute Herpes-Infektion haben oder wenn Sie selbst darunter leiden. Das Infektionsrisiko ist sehr hoch. Küssen ist in dieser Zeit absolut tabu
  2. Pressen Sie frischen Grünkohl aus und beträufeln Sie befallene Stellen mehrmals täglich mit dem Saft. Zudem trinken Sie 2 bis 3 Gläser frischen Grünkohlsaft am Tag
  3. Bestreichen Sie die Bläschen mit ein wenig Honig am besten vor dem Zubettgehen. Honig wirkt stark entzündungshemmend und fördert die Heilung
  4. Bereiten Sie sich ein Knoblauchöl: Dazu ein paar Knoblauchzehen schälen, halbieren und mit Olivenöl in eine dunkle Flasche geben. Lassen Sie das Öl zwei Wochen an einem warmen Ort ziehen. Das Öl verwenden Sie schon bei ersten Anzeichen wie brennen oder jucken. Einfach ein paar Tropfen auf die entsprechenden Stellen geben. Statt Olivenöl können Sie jedes andere hochwertige Pflanzenöl verwenden
  5. Kühlen Sie die Bläschen mit Eis. Das beruhigt die Haut und lindert den Schmerz
  6. Schmieren Sie sich gleich morgens ein wenig saure Sahne auf die betroffenen Stellen
  7. Auch Ihre Ernährung hat Einfluss auf die Herpes-Infektion. Essen Sie Nahrungsmittel, die viel Lysin enthalten. Dazu gehören: Milch- und Molkeprodukte, Kartoffel, Linsenprotein, Eiprodukte, Sojaprotein, Fleisch, Bierhefe. Vermeiden sollten Sie folgende Produkte: Erdnüsse, Weizenkeime, Schokolade, Cola, Sojabohnen, Hasel-, Wal- und Erdnüsse, Hammel- und Hühnerfleisch, Erbsen, Getreide, Gelatine
  8. Setzen Sie sich bei einem Ausbruch nicht der direkten Sonne aus, das verschlimmert die Symptome
  9. Trinken Sie soviel wie möglich, um auch die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen
  10. Hilfreich sind auch die Schüssler-Salze Nr. 1, Nr. 2, Nr. 8, Nr. 10 und Nr. 11
  11. Zwei Esslöffel Ringelblume in einem Viertelliter Wasser aufkochen und 20 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. Mit einem Wattebausch den abgekühlten Sud auf die Bläschen tupfen
  12. Stärken Sie Ihr Immunsystem mit einer Echinacea-Kur. Besorgen Sie sich Echinacea-Extrakt in der Apotheke und nehmen Sie zweimal täglich einen halben Teelöffel davon ein. Diese Kur machen Sie 10 Tage lang. Ein starkes Immunsystem verhindert so manchen Ausbruch
  13. Tupfen Sie die Stellen mit ein paar Tropfen Melissenöl ab, die Sie auf einen Wattebausch geben
  14. Egal, was Sie auf die Bläschen geben, benutzen Sie mich Ihre Finger dazu! Das kann zu weiteren Infektionen führen. Verwenden Sie Wattebäusche, saubere Leintücher oder eventuell Wattestäbchen. Nach Gebrauch nicht wieder verwenden. Tücher können Sie auskochen
  15. Teebaumöl hilft auch sehr gut. Einfach auftupfen. Wenn Ihnen das Teebaumöl zu stark ist, können Sie es mit einem Pflanzenöl verdünnen
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