Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hausmittel beim Fasten

Fasten geplant? Mit unseren Tipps kannst du ganz entspannt und vor allem Gesund mit dem Fasten beginnen. © sonne_fleckl

Fasten geplant? Mit unseren Tipps kannst du ganz entspannt und vor allem Gesund mit dem Fasten beginnen. © sonne_fleckl

Fasten gehört seit Jahrhunderten zum Programm der Naturheilkunde. Gründe dafür gibt es einige. Der am meisten genannte ist jedoch das leidige Gewicht. Die Hosen kneifen, die Hemden spannen und die Waage bestätigt unsere Befürchtungen: schon wieder ein paar Kilo mehr. Bevor Sie jetzt eine oder schlimmer noch, mehrere Modediäten beginnen, versuchen Sie es doch einfach mit Hausmitteln aus der Naturheilkunde. Eine Fastenkur bringt den Vorteil mit, dass der Körper entschlackt und entgiftet wird. Um ihn bestmöglich dabei zu unterstützen, müssen Sie einige Dinge beachten. Bereiten Sie sich und Ihren Körper auf das Fasten vor. Am besten planen Sie fünf Tage ein, an denen Sie Stress vermeiden sollten. Ein paar Tage Urlaub wären ideal. Reinigen Sie zu Beginn Ihren Darm. Trinken Sie dazu in Wasser gelöstes Glaubersalz nach Beipackzettel. Sobald Ihr Stuhl keine festen Bestandteile mehr aufweist, sind die meisten Schlacken bereits ausgeschieden. Um den Darm auch während des Fastens sauber zu halten, trinken Sie täglich ein paar Schlucke Sauerkrautsaft. Die Leber muss in dieser Zeit Höchstarbeit leisten, um zu entgiften. Hier hilft ein täglicher warmer Wickel auf der Leber. Legen Sie sich dazu am besten bequem hin und legen eine Wärmflasche oder ein warmes Körnerkissen für circa 30 Minuten auf die rechte Seite des Oberbauches. Fasten an sich bedeutet den Verzicht auf feste Nahrung und den Verzicht auf Nikotin, Alkohol und Kaffee. Dem Körper wird somit ein gesunder Reset geboten, der den Stoffwechsel ankurbelt. Viele Hausmittel, die Naturheilkunde und Homöopathie helfen Ihrem Körper dabei auf sanfte Art und Weise.

Tipps zum Fasten mit Naturheilkunde, Homöopathie und alten Hausmitteln

  1. Schlafen Sie ausreichend. Mindestens acht Stunden Schlaf sind nötig, um dem Körper die nötige Erholung zu bieten. Nach Möglichkeit schlafen Sie bei geöffnetem Fenster. Frische Luft tut auch nachts gut
  2. Trinken Sie, soviel Sie können. Weniger als drei Liter am Tag sollten es nicht sein. Verzichten Sie auf feste Nahrung
  3. Gönnen Sie sich Ruhe und vermeiden Sie Stress. Verschieben Sie aufregende Besuche oder Termine auf die Zeit nach dem Fasten
  4. Durch die Fastenkur wird der Körper zu Höchstleistungen beim Entgiften und Entschlacken gebracht. Das kann Auswirkungen auf Ihren Kreislauf haben. Machen Sie deshalb Gymnastik, die den Kreislauf stützt. Atemübungen an der frischen Luft, Treppen steigen, Dehn- und Streckübungen, kalte Waschungen und trockene Massagen mit einer Bürste sind gute Möglichkeiten
  5. Bitte kein Leistungssport und Saunabesuche während des Fastens. Beides belastet Ihren Körper in dieser Zeit zu sehr
  6. Bewegen Sie sich jedoch, wann immer Sie Lust dazu haben. Achten Sie auf Ihren Körper, er zeigt Ihnen schnell die Belastungsgrenze
  7. Hier ein Beispiel für 1 Fastentag: Sie trinken an den Mahlzeiten lediglich Tee. Jeweils eine Sorte, die die Körperfunktionen unterstützt. Morgens 3 Tassen Melisse- oder Pfefferminztee, mittags harntreibenden Tee und den Saft einer halben Zitrone, nachmittags drei Tassen Holunderblütentee mit 1 Teelöffel Honig, abends drei Tassen Kräutertee Ihrer Lieblingsmischung
  8. Bereiten Sie sich eine Fastensuppe. Ein einfaches und beliebtes Rezept besteht aus 1 Kilo Kartoffeln und 1 Kilo gemischtem Gemüse wie Sellerie, Karotten, Zwiebeln, Paprika, Petersilienwurzel und Tomaten. Würzen Sie das Gemüse mit Pfeffer, Kümmel, Muskat, Ingwer und 1 Lorbeerblatt. Setzen Sie das Ganze mit Wasser an und kochen die Suppe ungefähr eine halbe Stunde. Danach abseihen. Die Brühe nicht salzen! Von der Fastensuppe essen beziehungsweise schlürfen Sie jeden Mittag langsam einen Teller. Die Suppe ist rein basisch und wirkt der Übersäuerung Ihres Körpers entgegen
  9. Seien Sie konsequent beim Verzicht auf feste Nahrungsmittel. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es einfacher ist, über einen bestimmten Zeitraum völlig auf feste Nahrung zu verzichten, als diese stark zu reduzieren.
  10. Wenn Sie zwischendurch Heißhunger haben, trinken Sie lauwarmes Wasser in kleinen Schlucken. Meist reicht schon ein Glas, um das Hungergefühl zu bekämpfen
  11. Gerade in Getränken verstecken sich viele Kalorien. Trinken Sie daher am besten stilles Mineral- oder Heilwasser, ungesüßte Tees, ungesalzene Gemüsebrühe oder Molke
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