Hausmittel zur Darmsanierung

Darmsanierung geplant? Mit unseren Hausmitteln kannst du schnell und unkompliziert mit der Sanierung beginnen. © Kzenon

Darmsanierung geplant? Mit unseren Hausmitteln kannst du schnell und unkompliziert mit der Sanierung beginnen. © Kzenon

Ein gesundes und funktionierendes Darmsystem ist wichtig für die allgemeine Gesundheit. Schon Paracelsus vertrat die These, dass „der Tod im Darm lauert“. Das klingt zunächst stark überzogen, entbehrt aber nicht der Wahrheit. Im Mittelalter waren schwere Darminfektionen häufige Todesursache. Doch auch heute können wir nicht auf ein gesundes Verdauungssystem verzichten. Viele Nahrungsmittel, aber auch Medikamente belasten den Darm. Schädliche Bakterien wachsen im Übermaß, während die „guten“ Bakterien absterben. Dass da etwas mit unserem Darm nicht stimmt, stellen wir leicht fest. Verstopfung, zu dünner Stuhl oder häufige Gase zeigen auf Störungen im Darmtrakt. Viele der sogenannten Zivilisationskrankheiten würden bei gesunder Darmflora gar nicht erst entstehen oder andere Verläufe nehmen. Was wäre also besser geeignet als eine Darmsanierung? Hier wird der Darm gereinigt und die Darmflora wieder auf ein gesundes Maß eingestellt. Bereits seit dem Mittelalter gibt es den Begriff der Darmreinigung. Auch heute können Sie mit Hausmitteln und Unterstützung durch Naturheilkunde oder Homöopathie eine Darmsanierung zu Hause durchführen. Im Idealfall machen Sie dies während eines kurzen Urlaubes, um die nötige Zeit und Ruhe zu haben. Es gibt auch einige Medikamente zur Darmsanierung, die jedoch oft Nebenwirkungen haben. Im Sinne einer schonenden Reinigung des Darms können Sie jedoch dank der Hausmittel darauf gut verzichten. Es empfiehlt sich, regelmäßig den Darm zu sanieren, da sich Schadstoffe und Schlacken im Lauf der Zeit erneut ansammeln. Verbinden Sie eine Sanierung doch einfach mit einer Frühjahrskur und bringen Sie so den Körper wieder in Schwung. Natürlich können Sie eine Darmsanierung während des ganzen Jahres machen, vor allem, wenn Sie entsprechende Beschwerden haben.

Tipps und Hausmittel aus der Naturheilkunde zur Darmsanierung

  1. Als Erstes entleeren Sie Ihren Darm gründlich. Verzichten Sie dabei auf gängige Abführmittel! Zwei Tage lang Glaubersalz oder Rizinus sind die bessere Wahl.
  2. Machen Sie einen Einlauf, um den Darm mechanisch zu säubern.
  3. Ganz intensiv wird der Darm mit der Colon-Hydrotherapie gereinigt. Dies wird von einem Therapeuten gemacht. Mehrere Spülungen des Darmes mit Wasser in verschiedenen Temperaturen von 21 bis 40 Grad reinigen von allen Schlacken und selbst Pilzsporen. Manche Therapeuten geben dem Wasser Sauerstoff, Kaffee oder Essig in geringen Mengen zu. Die Therapiedauer umfasst 10 bis 12 Spülungen. Damit soll Fäulnisbakterien, Pilzbefall und Darmschlacken entgegen gewirkt werden. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt über eine solche Therapie.
  4. Schlucken Sie öfters einmal Senfkörner unzerkaut hinunter. Die im Magen freiwerdenden ätherischen Öle wirken gegen schädliche Bakterien und Pilze. Die Schalen selbst sind unverdaulich und wirken dadurch wie ein Peeling im Darm.
  5. Verzichten Sie soweit als möglich auf Zucker. Dieser begünstigt das Wachstum von Hefepilzen, eine der häufigsten Ursachen für Darmschädigungen. Greifen Sie stattdessen zu anderen Süßungsmitteln, zum Beispiel Honig oder Stevia.
  6. Täglich einen Viertelliter Sauerkrautsaft oder Buttermilch trinken. Die Milchsäure darin wirkt sich positiv auf die Darmflora aus.
  7. Tauschen Sie Weißmehlprodukte gegen Vollkornprodukte aus. Das gilt für Brot und Brötchen ebenso wie für Nudeln.
  8. Essen Sie viel Obst und Gemüse. Am besten roh und natürlich frisch.
  9. Bringen Sie Ihren Darm mit wenigen Mitteln in Bewegung. Ein ausgiebiger Spaziergang nach dem Essen ist genau das Richtige.
  10. Besorgen Sie sich in der Apotheke natürliche Präparate zum Wiederaufbau der Darmflora nach einer Reinigung.
  11. Joghurtprodukte mit einem hohen Anteil an linksdrehender Milchsäure eignen sich besonders für eine Kur nach Antibiotika- und Penicillingaben. Essen Sie davon 6 Wochen lang mindestens 300 Gramm täglich, besser sind 500 Gramm.
  12. Bauen Sie reichlich Bärlauch (frisch) in Ihren Speiseplan ein.
  13. Vulkanasche ist in der Lage, verschiedenste Giftstoffe aus dem Darm zu absorbieren. Sie bietet sich als Kur zur Darmsanierung besonders an. Sie erhalten Vulkanasche in der Apotheke.
  14. Kauen Sie Ihre Nahrung auf jedem Fall immer gut durch. Damit erleichtern Sie dem Darm die Arbeit und weniger unverdaute Nahrung „gammelt“ im Darm vor sich hin.
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