Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Robinia Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Robinia und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Erbrechen, Migräne und Sodbrennen. Fotolia © Željko Radojko

Erfahre mehr über Robinia und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Erbrechen, Migräne und Sodbrennen. Fotolia © Željko Radojko

Robinien sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Hülsenfrüchtler und der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Die Gattung umfasst vier bis zehn Arten, die aus Mexiko oder Nordamerika stammen. In Europa sieht man meistens die aus Nordamerika eingeführte Gewöhnliche Robinie. Die Robinien wachsen als sommergrüne Bäume oder Sträucher. Ihre Knospen sind klein, nackt und geborgen in den Blattnarben. Die Endknospen fehlen bei der Robinie komplett. Die Laubblätter sind klein und kurz gestielt, die Nebenblätter sind borstig oder sogar zu Dornen umgewandelt. Die Blüten hängen traubig zusammen. Schon früh fallen die Tragblätter ab. Die Kelchblätter stehen in der Form von Glocken zusammen und sind fünf Mal vorhanden. Zudem gibt es zwei Kelchzipfel die verwachsen sind und somit eine Kelchlippe bilden. Die Blütenkrone der Robinie ist purpur-rosa, violett oder weiß. Es sind fünf Kronblätter vorhanden, die gestielt sind. Die Fahne ist zurückgebogen und breit. Gebogen sind auch die Flügel und das Schiffchen, welches ebenfalls stumpf ist. Neun von zehn Staubblättern sind verwachsen und bilden somit eine offene Röhre, das zehnte Blatt steht frei. Die Staubbeutel sind alle exakt gleich und öffnen sich mit einem Schlitz der sich längs zieht. Der Fruchtknoten besitzt viele Samenanlagen und der Griffel ist im oberen Bereich leicht behaart. Die Hülsenfrüchte öffnen sich zweiklappig und sind stark abgeflacht, länglich, schmal und etwa fünf bis zehn Zentimeter lang. Zwischen den Samen sind sie etwas eingeschnürt. Die Samen sind braun und vier bis fünf Zentimeter lang. Meist haben sie die Form eines Eies oder einer Niere. Strophiole sind jedoch keine vorhanden. Wie man in „The Poisonous List“ erfahren kann, sind alle Teile der Robinie hochgradig giftig.

Steckbrief

Volkstümlicher NameRobinie, Falsche Akazie
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD6 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung
HauptanwendungenErbrechen
Migräne
Sodbrennen

Verwendung von Robinia in der Homöopathie

Für das homöopathische Mittel wird die Rinde der Robinie genutzt. Hier gilt die Robinie als Heilpflanze und wird sehr oft angewendet. Häufige Potenzen des homöopathischen Mittels sind D6 bis einschließlich D12. Die Urtinktur des Stoffes erhält man aus der frischen Rinde des Baumes. Ein anderer Name ist auch Falsche Akazie, wobei sie nichts mit der echten Akazie gemein hat. Hauptsächlich wird Robinia bei Erbrechen, Sodbrennen und Migräne angewendet. Ein Tee, der aus den Blättern und Blüten der Robinie gewonnen wird, hilft Patienten, wenn sie Husten haben oder an Übersäuerung des Magens leiden. Auch bei gastritischen Störungen wirken die Aufgüsse lindernd. Eine Einnahme der Wurzel oder der Rinde führt zu Brechreiz und Durchfall. Ein großes Anwendungsgebiet ist auch die Behandlung von Verdauungsstörungen und allgemein Beschwerden im Verdauungstrakt. Da der Stoff Robin enthalten ist, hilft das homöopathische Mittel bei Völlegefühl und Blähungen. Oft klagen die Betroffenen über Schmerzen im Bauch und häufiges Aufstoßen. Sie werden von wiederholtem Erbrechen und starker Übelkeit geplagt. Dadurch ist auch die Mundhöhle des Patienten beschädigt. Durch die Magensäure können Reizungen oder gar Entzündungen hervorgerufen werden. Anders als andere homöopathische Mittel, kann Robinia auch bei starken Erkrankungen wie Magengeschwüren oder Darmgeräuschen erfolgreich verwendet werden.

Robinia hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Blähungen.durchfall
  2. Kolik
  3. Kopfschmerzen
  4. Magenkrämpfe
  5. Magenschmerzen
  6. Saures Aufstossen
  7. Verstopfung
  8. Übelkeit
  9. Übersäurung
Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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