Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Rhododendron Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Rhododendron und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Neuralgien, Rheuma und Wetterfühligkeit. Fotolia © Debu55y

Erfahre mehr über Rhododendron und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Neuralgien, Rheuma und Wetterfühligkeit. Fotolia © Debu55y

Der Name des Rhododendrons stammt aus dem Griechischen und bedeutet Rosenbaum. Ursprünglich wurde dieser Name für den Oleander gebraucht, doch im 17. Jahrhundert übertrug Carl von Linné den Namen auf die Alpenrose. Es handelt sich um eine Pflanzengattung der Familie der Heidekrautgewächse. Diese Gattung ist mit ihren etwa 1000 Arten eine sehr große Gattung. Zudem gibt es eine fast unüberschaubare Vielzahl an Sorten. Das Rhododendron ist von der Meeresküste bis zum Hochgebirge verbreitet und auch in tropischen Regenwäldern vorzufinden. Auch in der subpolaren Tundra wurde sie entdeckt. So hat jede Art ihre eigenen Ansprüche. Meist sind Rhododendren immergrüne Sträucher. Andere Arten sind laubwerfend oder wachsen als Baum. Einige andere Arten leben im Dschungel auf anderen Bäumen. Die Blütenstände sind meist traubig. Die Blüten sind fünfzählig und haben die Form von Glocken, Schalen, Röhren oder Trompeten. Die Kelchblätter sind fünf Mal vorhanden und verwachsen. Staubblätter können fünf bis zehn Mal vorhanden sein, in einigen Fällen sogar bis 27 Mal. Das Rhododendron bildet Kapselfrüchte aus, die viele Samen beinhalten. Diese wiederum sind meist gefüllt. Die beachtlich lange Blütezeit des Rhododendrons reicht von Januar bis August, wobei die meisten im Mai und April erblühen. Viele Arten der Rhododendren sind giftig, wobei sich die Giftstoffe nicht nur in den Blättern befinden, sondern auch in den Pollen und im Nektar der Pflanze. Bei übermäßigem Verzehr des Honigs, der aus dieser Pflanze gewonnen wird, können Menschen vergiftet werden.

Steckbrief

Volkstümlicher NameRhododendron
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD3 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungverwirrt
HauptanwendungenNeuralgien
Rheuma
Wetterfühligkeit

Verwendung des Rhododendrons in der Homöopathie

Wie bereits erwähnt, kann ein köstlicher Honig aus der Pflanze gewonnen werden. Zudem werden auch ätherische Öle mit ihrer Hilfe hergestellt. Sehr bekannt ist auch das Räuchermittel. Oft wird die elegante und schöne Pflanze in Gärten gepflanzt und als Zierpflanze verkauft. In der Homöopathie wird aus dem Rhododendron ein Mittel hergestellt, welches Patienten hilft, die an Beschwerden leiden, die durch Rheumatismus oder Gicht ausgelöst werden. Oft haben die Patienten eine große Angst vor Gewitter, was auf ihre hohe Geräuschempfindlichkeit zurückzuführen ist. Sie sind sehr nervös und unruhig, meist auch etwas chaotisch. In der Schule oder bei der Arbeit wirken sie sehr unkonzentriert und auch etwas verwirrt. Sie vergessen sehr leicht Termine und Dinge, die sie gerade sagen wollten. Meist sind Texte sehr fehlerhaft, da sie vergessen Worte hinzuschreiben. Körperlich treten bereits genannte Beschwerden besonders im Sommer auf. Betroffene sind sehr wetterfühlig und leiden oft an Kopfschmerzen. Sie hören immer ein Summen, Klingen oder dergleichen, was über den Tag hinweg schlimmer wird. Bei Erkältungen schmerzt durch Verstopfungen das ganze Gesicht und bei Gewitter leiden sie an Zahnschmerzen. Bei männlichen Patienten können Hodenentzündungen auftreten, die enorm schmerzen. Sehr empfindlich sind die Patienten auch bei Kälte, sodass sie sich sehr schnell erkälten. Gelenke schwellen an und schmerzen stark. Betroffene haben das Gefühl sie seien sehr steif, wodurch die sich andauernd bewegen. Durch ruhiges Liegen verschlimmern sich die Schmerzen sogar.

Rhododendrons hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Arthritis
  2. Gelenkentzündung
  3. Muskelrheuma
  4. Rheumatismus
  5. Zahnschmerzen
Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie

Bitte beachte

Die Informationen die wir dir zur Verfügung stellen ersetzen keineswegs einen Arztbesuch. Wende dich bei Beschwerden und Krankheiten unbedingt an einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker!
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