Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Quillaya saponaria Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Quillaya saponaria und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Erkältung, Halsentzündung und Schnupfen. Fotolia © wikipedia

Erfahre mehr über Quillaya saponaria und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Erkältung, Halsentzündung und Schnupfen. Fotolia © wikipedia

Weitere Namen dieser Heilpflanze sind Hustenwurzel, Rote Seifenwurzel, Waschholz, Waschlaugenkraut, Panamrinde und Waschrinde. Quillaja gehört zu der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen, ist auch die einzige Gattung in der Familie der Quillajaceae und umfasst zwei Arten. Beide Arten sind immergrüne, kleine Bäume, die spiralig am Zweig wachsende Laubblätter ausbildet. Die Blüten stehen eng in Blütenständen zusammen, sind weiß und haben fünf Kelchblätter, genauso viele Kronblätter und Staubblätter. Die freien und oberständigen Fruchtblätter sind ebenfalls fünf mal vorhanden. Die Blüten, deren Durchmesser bis zu 1,5 Zentimeter umfassen kann, stehen in Trauben. Quillaja bildet Balgfrüchte, die immer zu fünft sternförmig zusammen hängen. Die Samen der Quillaja sind geflügelt. Der Baum kann bis zu 20 Meter groß werden und besitzt sehr hartes Holz. Die Seifenrinde wird vorwiegend in der Kosmetikindustrie genutzt. Seinen Ursprung findet der Seifenrindenbaum in Chile und Peru. Aber auch in Indien und Kalifornien wird diese Pflanze gezüchtet. Durch die oberflächenaktiven Eigenschaften der Saponine kann es zu Reizungen an Haut und Schleimhaut kommen. Wird zu viel der Heilpflanze eingenommen, treten Schwindel, Durchfall, Blasenreizung und Magenschmerzen auf. Die Rinde wird auch zur Herstellung von Seife, Haarwaschmittel und Shampoo benötigt. In der EU ist der Quillajaextrakt ein zugelassener Lebensmittelzusatzstoff. Durch die Bedarfsgegenständeverordnung ist es in Deutschland verboten die Rinde als Niespulver zu verwenden.

Steckbrief

Volkstümlicher NameQuillaja
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenUrtinktur – D6
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung 
HauptanwendungenErkältung
Halsentzündung
Schnupfen

Verwendung von Quillaya saponaria

Die wichtigsten Bestandteile der Heilpflanze sind die Wurzel und die Rinde. In den Arzneidrogen sind Saponine, Calciumoxolat, Gerbstoffe und Flavonglykoside enthalten. Die Nebenwirkungen der Heilpflanze sind meist allergische Reaktionen auf der Haut. Wird die Dosis zu hoch gesetzt, so setzen Schwindelgefühl, Durchfall oder Blasenbeschwerden ein. Auch der Harnapparat kann gereizt regieren, was auch auf Verdauungsorgane zutrifft. Allgemein treten Reizungen in Teilen oder im gesamten Magen-Darm-Trakt auf. Quillaya saponaria kann innerlich und äußerlich angewendet werden. So wird die Pflanze auch als Tee serviert oder in Form von Umschlägen angewendet. Der Tee wird oft bei Schmerzen oder Beschwerden in oberen Atemwegen, darunter auch Bronchitis, angewendet und wirkt innerlich. Die Umschläge lindern Hautbeschwerden und wirken äußerlich. Oft ist die Pflanze ein Zusatz in Gurgelmittel, Zahnpulver oder Schaumbildner. Gegenanzeigen und Wechselwirkungen sind keine bekannt. Zudem ist der Stoff weder giftig noch steht die Pflanze unter Naturschutz. Allerdings tritt die abführende Wirkung von Quillaya saponaria schon früh ein, sodass nur geringe Mengen angewendet werden sollten. Typische Potenzen für das homöopathische Mittel sind die Urtinktur bis D6. Die häufigste Verwendung findet es bei Erkältungen, Schnupfen und Halsentzündungen. Zudem hat das Mittel bei der Behandlung von gewöhnlichen Halsschmerzen über Husten, bis hin zu Kehlkopfentzündungen gut abgeschnitten. Auch bei Hautschuppen und Rachenentzündungen oder Niesen hat sich das Mittel bewährt. Leitsymptome für die Anwendung sind meist Festsitzender Husten und Hitze, sowie Trockenheit im Hals. Da eine Überdosierung des weniger oft genutzten Mittels unangenehme Folgen birgt, ist eine Rücksprache mir dem Hausarzt und erfahrenem Homöopathen unverzichtbar.

Quillaya saponaria hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Halsschmerzen
  2. Hautschuppen
  3. Husten
  4. Kehlkopfentzündung
  5. Niesen
  6. Rachenentzündung
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