Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Quercus e glandibus Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Quercus e glandibus und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Leberschwäche, Schwindel und Tinnitus. Fotolia © mirkograul

Erfahre mehr über Quercus e glandibus und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Leberschwäche, Schwindel und Tinnitus. Fotolia © mirkograul

Das homöopathische Mittel wird aus den Eicheln der Stieleiche gewonnen. Der Baum ist auch als Sommer- oder deutsche Eiche bekannt. Er ist ein Laubbaum und der Baum des Jahres 1989. In Mitteleuropa gilt die Stieleiche als die am meisten verbreitete Art der Eichen. In fast ganz Europa ist sie zu finden, nur im südlichen Teil der Irebischen Halbinsel, im Süden Griechenlands und auf Sizilien, Skandinavien, sowie Nordrussland fehlt sie. Wichtig für die Stieleiche sind nährstoffreiche, tiefgründige Ton- oder auch Lehmböden, sowie ein kontinentales Klima. Zusammen mit der Hainbuche, der Sandbirke und der Waldkiefer bildet sie eine natürliche Waldgesellschaft. Die konkurrenzstarke und schattentolerante Rotbuche verdrängt die lichtbedürftige Stieleiche allerdings. Im Osten des Verbreitungsgebietes taucht die Rotbuche wegen der Spätfrostgefahr nicht mehr auf, wodurch die Waldgemeinschaft hier dichter wächst. Stieleichen werden zwischen 20 bis 40 Meter hoch und haben einen beachtlichen Durchmesser von bis zu drei Metern. Die ältesten Stieleichen sind 500 bis 100 Jahre alt, einige Ausnahmen sogar bis zu 1400 Jahre. In der Jugend ist die Rinde glatt, schwach grau-grün und glänzend. Im Alter wird sie dann sehr dick, längsrissig und grau-braun. Die Knospen sind eiförmig und stumpf. Die Blätter wachsen ledrig, kurz gestielt und werden 10 bis 15 Zentimeter lang. Die obere Seite ist tiefgrün und glänzend. Im Alter von ungefähr 60 Jahren kann die Stieleiche keimbare Eicheln ausbilden und blüht von April bis Mai. Von September bis Oktober reifen die Eicheln heran.

Steckbrief

Volkstümlicher NameEicheln der Stieleiche
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD3 – D6
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung 
HauptanwendungenLeberschwäche
Schwindel
Tinnitus

Verwendung von Quercus e glandibus

Oft wird die Stieleiche in Industrien zum bauen genutzt. So gilt sie als geeignetes Holz für Eisenbahnschwellen, Pfähle und Masten, sowie für den Wasserbau. Aber auch für Parkettboden, Treppenstufen und den Bau von Möbeln eignet sich das robuste Holz gut. Besonders hochwertiges Eichenholz wird zur Herstellung von Furnier oder Fässern genutzt. Auch als hervorragendes Brennholz ist das Holz der Stieleiche bekannt. Eine Zubereitung aus der Rinde wird oft für Vollbäder und Umschläge verwendet, die entzündliches Hautleiden behandeln. Auch leichte Entzündungen im Mund- und Rachenbereich werden durch das Mittel gelindert. Dies gilt auch für leichte Beschwerden in Anal- oder Genitalbereich. Um Durchfallerkrankungen zu behandeln, wird die Stieleiche auch als Tee zubereitet. In der Homöopathie wird das Mittel Quercus e glandibus genannt und zählt zu der Kategorie der Heilpflanzen. Für das homöopathische Mittel werden ausschließlich die Eicheln der Stieleiche benötigt. Typische Potenzen sind D3 bis einschließlich D6. Quercus e glandibus wird oft bei Schwindel, Leberschwäche oder Tinnitus verwendet. Charakteristisch für das Mittel ist auch die Behandlung von Folgen eines Alkoholmissbrauches. Weitere Anwendungsgebiete sind auch Blähungen, Gicht und Taubheit, sowie Flatulenz und Meteorismus. Auch Wassersucht und Ohrensausen können mit dem homöopathischen Mittel gelindert werden. Zudem werden Ohrgeräusche, darunter auch Tinnitus, oder Ödeme mit Quercus e glandibus behandelt. Dennoch ist es ein eher selten genutztes Mittel in der Homöopathie.

Quercus e glandibus hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Blähungen
  2. Flatulenz
  3. Gicht
  4. Meteorismus
  5. Ohrensausen
  6. Ohrgeräusche
  7. Taubheit
  8. Wassersucht
  9. Ödeme
[Gesamt:2    Durchschnitt: 4.5/5]