Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Quassia amara Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Quassia amara und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Durchfall, Sodbrennen und Verdauungsschwäche. Fotolia © phuangphech

Erfahre mehr über Quassia amara und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Durchfall, Sodbrennen und Verdauungsschwäche. Fotolia © phuangphech

Quassia amara hat viele Namen. Brasilianischer Quassiabaum, Quassiabaum, Quassiaholzbaum und Bitterholzbaum gehören zu den bekanntesten. Er wurde schon gegen Ende des 18. Jahrhunderts genutzt und in die Arzneibücher Europas eingetragen, da es als hervorragendes Mittel gegen Fieber bekannt war. Der Bitterholzbaum gehört zu der Familie der Bittereschengewächse und ist besonders in der Neotropis sehr verbreitet. Quassia ist hierbei nicht nur der Name des Baumes, sondern auch der von den Extrakten, die aus ihm gewonnen werden. In den Tropen wird er als Ziergehölz genutzt. Der Baum kann bis zu sechs Meter groß werden und besitzt wechselständige, gefiederte Laubblätter. Die Blattrhachis besitzt ein helles purpurrot. Zudem lassen sich traubige Blütenstände feststellen. Die Blüten sind schlauchförmig, fleischfarben oder rot. Sie sind ungefähr drei Zentimeter lang und stehen in Trauben von bis zu 25 Zentimetern zusammen. Reife Beeren sind rot und enthalten schwarze Samen. Seinen Ursprung findet der Bitterholzbaum in Costa-Rica, Panama, Peru, Kolumbien, Guyana und in vielen weiteren Gebieten, die um die genannten herum liegen. Sein bevorzugtes Gebiet sind Regenwälder. Heute ist Quassia als Arznei- und technische Nutzpflanze, als auch als Zierpflanze bekannt.

Steckbrief

Volkstümlicher NameQuassiaholzbaum
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD1 – D6
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung
HauptanwendungenDurchfall
Sodbrennen
Verdauungsschwäche

Verwendung von Quassia amara in der Homöopathie

In der Medizin werden vor allem die Blätter, die Borke und das Holz genutzt. Der häufigste Gebrauch des Mittels in der Homöopathie findet bei gereiztem Magen und Erbrechen statt. Der Patient verspürt eine Art Klopfen im Bauch, beziehungsweise der Leber. Erschöpfung und Hunger sind allgegenwärtig. Die Augen stechen und auch in der Leber findet sich dieses Gefühl. Wird das homöopathische Mittel wegen des Gemüts des Patienten angewendet, so handelt es sich in den meisten Fällen um Alkoholismus und eine Angst, die nachts auftritt. Meist ist das Einschlafen nach Mitternacht wegen dieser Angst unmöglich. Oft sehen die Patienten sehr geistesabwesend aus und sind sehr leicht reizbar. Ein ständiges Unbehagen verfolgt sie. Viele Patienten klagen über Schmerzen in der Stirn oder über Amblyopie. Auch Katarakt ist nicht selten. Nach dem Essen können Patienten die Speisen meist nicht bei sich behalten, was saures Aufstoßen, Übelkeit und eine große Schwäche mit sich bringt. Nach akutem Fieber treten Verdauungsstörungen auf. Allgemein ist die Verdauung verlangsamt. Es können Beschwerden der Gallenblase und -wege vorliegen und auch an der Leber stellt man Schmerzen fest. Die Blase wird schwächer, so wird des Nachts unwillkürlich Wasser gelassen und der Harndrang kommt sehr plötzlich. Die Glieder sind kalt und schmerzen. Die Haut verfärbt sich gelblich und der Patient leidet an chronischem Fieber. Oft besteht ein großes Verlangen nach Alkohol. Am Rektum entstehen meist Beschwerden durch Würmer und ihnen läuft es andauernd kalt den Rücken runter. Allgemein frieren die Patienten sehr. Auch bei Grippalen Infekten oder Blähungen kann das homöopathische Mittel eingesetzt werden. Die Patienten gähnen viel und haben eine trockene Zunge. Typische Potenzen für Quassia amara sind D1 bis einschließlich D6. Allgemein wird das Mittel jedoch eher selten verwendet.

Quassia amara hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Aszites
  2. Aufstossen
  3. Bettnässen
  4. Blähungen
  5. Diarrhoe
  6. Dysenterie
  7. Dyspepsie
  8. Grippe
  9. Harndrang
  10. Leberschwäche
  11. Leibschmerzen
  12. Meteorismus
  13. Nykturie
  14. Nächtlicher Harndrang
  15. Wasserbauch
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