Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Okoubaka Globuli in der Homöopathie

Rinde des Lapachobaums zur Teezubereitung

Rinde des Lapachobaums zur Teezubereitung

Der ganze Name dieses Urwaldbaumes lautet Okoubaka aubrevillei, kurz auch Okoubakabaum oder Okoubaka. Er ist nur sehr selten zu finden. Der Baum stammt aus Westafrika und ist in der Familie der Sandelholzgewächse. Er wird bis zu 40 Meter groß und besitzt eine buschige Krone. Die Äste hängen herab. Der Umfang des Stammes kann bis zu drei Metern betragen. Okoubaka sind Hemiparasiten, auch Halbschmarotzer genannt, da sie ihrer Wirtspflanze spezielle Nährstoffe stehlen. Der Bereich der Blüten besitzt meist bis zu 15 Zentimeter lange Stacheln und die Früchte sind ungenießbar, hart und gelb. Die westafrikanische Bevölkerung kennt sagenhafte Erzählungen über diesen Baum und meinen sogar, er besäße spezielle Zauberkräfte. Nur die Medizinmänner dürfen die Rinde ernten. Die Ernte darf aber auch immer nur nach demselben Prinzip durchgeführt werden, da der Verstoß gegen dieses Ritual tödlich sein könnte, wie ein Mythos berichtet. So muss man nach der Tradition als Medizinmann dem Baum Geschenke überbringen. Das Nähern des Baumes ist tags und nachts erlaubt, nicht aber bei Sonnen Auf- oder Untergang. Der Name bedeutet in einem Dialekt der Elfenbeinküste Todesbaum, denn er verhindert jedes Wachstum von anderen Bäumen in einem Umkreis von etwa 25 Metern. Ein anderer Stamm nennt ihn auch „großer Baum“ also „Okoubisi“. Bei den westafrikanischen Einwohnern gilt Okoubaka als unschätzbares Heilmittel, welches pulverisiert und teelöffelweise angewendet wird.

Steckbrief

Volkstümlicher NameOkoubaka
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD6 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung 
HauptanwendungenDarmkrämpfe
Durchfall
Verdauungsschwäche

Verwendung der Okoubaka

Die Erfahrungsberichte mit Okoubaka kamen erst 1972 in Deutschland an. Ein Homöopath bekam einen Teelöffel des Mittels als Dank, da er eine Behandlung erfolgreich abgeschlossen hatte. Eine schnelle Verbreitung begann und man holte immer mehr der kostbaren Rinde des Baumes nach Deutschland, da das Mittel leicht anzuwenden und besonders vielseitig nutzbar ist. Zudem ist es sehr zuverlässig. Typische Potenzen sind D6 bis D12. Die Hauptbereiche des homöopathischen Mittels sind Durchfall, Darmkrämpfe und eine schwache Verdauung. Zudem kann man es bei einem Reizdarm-Syndrom ebenso verwenden, wie bei einer Schwermetallbelastung. Viele Allergien gegen Nahrungsmittel können durch das Mittel gelindert werden und auch Magenkeime verschwinden. Viele Patienten haben starke Zahnprobleme oder Borreliose. Oft wird es auch angewendet, um einfach die Darmflora und deren Tätigkeit wieder zu stabilisieren. Weibliche Patienten, die Beschwerden mit der Vaginalflora haben, können ebenfalls mit Okoubaka behandelt werden. Besonders auffällig bei Patienten ist ein gelblich-weißer Belag auf der Zunge, sowie ein trockener Mund. Meist haben sie einen pappigen Geschmack auf der Zunge. Nach dem Essen klagen viele Betroffene über ein Jucken an Lippen und Gaumen. Sie müssen des Öfteren aufstoßen und haben starke Blähungen. Es begleitet sie ein Völlegefühl und eine Übelkeit durch den Alltag. Der Stuhlgang der Patienten ist sehr unregelmäßig und auch andauernde Schwellungen oder Blutungsneigungen des Zahnfleisches werden mit dem homöopathischen Mittel behandelt. Frauen, die an einer Scheidenpilzinfektion oder einer Allergie in der Schwangerschaft leiden, werden ebenfalls mit Okoubaka versorgt. Besonders bei einer Magen-Darm-Grippe hat sich das Mittel hervorragend bewährt.

Okoubaka hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Brechdurchfall
  2. Erbrechen
  3. Magen-Darm-Grippe
  4. Übelkeit
[Gesamt:2    Durchschnitt: 4.5/5]