Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Natrium carbonicum Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Natrium carbonicum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Kopfschmerzen, Neuropathie und Wetterfühligkeit. Fotolia © Sea Wave

Erfahre mehr über Natrium carbonicum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Kopfschmerzen, Neuropathie und Wetterfühligkeit. Fotolia © Sea Wave

Die Urtinktur des homöopathischen Mittels bildet das Natriumcarbonat. Ein weiterer Name dieses Stoffes ist Soda. Natriumcarbonat besteht aus Kohlensäure und wird von der Nahrungsmittelindustrie als Zusatzstoff in verschiedenen Produkten verwendet. Das Kürzel lautet E 500 und wird auf Verpackungen gekennzeichnet. Die geläufigsten Potenzen für das homöopathische Mittel sind D3 bis D6. Die Natrium-Patienten sind sanftmütig, selbstlos und meist sehr kultiviert. Zudem sind sie sehr sensibel, wodurch sie auf Umwelteinflüsse und zwischenmenschliche Gegebenheiten sehr empfindlich reagieren. In einer Gruppe sind sie meist zurückhaltend. Nur selten zeigen sie ihre Emotionen und erzählen nur wenig von sich selbst, ihren Ängsten Vorlieben und Gefühlen oder ihrem Privatleben. Ihren Kummer ertragen sie still und kümmern sich stets um andere, bevor sie an sich selbst denken. Empfindlich sind sie ebenfalls für Musik, laute Geräusche und Temperaturunterschiede. Meist haben Patientinnen große Angst vor Gewitter. Aber nicht immer sind die Patienten diese zart-beseiteten Personen. Viele Betroffene bekommen Depressionen oder sind psychisch instabil, da sie ihre Probleme meist verdrängen. Im Laufe der Krankheit werden sie immer ruhiger, trauriger und ziehen sich zurück. Das Denken fällt ihnen immer schwerer. In seltenen Fällen sind Betroffene sehr hasserfüllt. Sie haben eine große Abneigung gegen bestimmte Personen und können deren Anwesenheit nicht ertragen. Frauen die Natrium carbonicum benötigen, können sogar eine Abneigung gegen ihren eigenen Ehemann und eine Angst gegenüber anderen Männern entwickeln.

Steckbrief

Volkstümlicher NameSoda
Art der SubstanzMineralsalz
Typische PotenzenD3 – D6
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung
HauptanwendungenKopfschmerzen
Neuropathie
Wetterfühligkeit

Verwendung von Natrium carbonicum in der Homöopathie

Im Altertum wurde Natrium carbonicum hauptsächlcih genutzt, um Glas zu reinigen. Im alten Ägypten wurde das Mittel eingesetzt, um Leichen zu trocknen und zu mumifizieren. Die Römer haben damals mit Soda oder auch Birkenasche ihre Haare geblichen. Zudem ist es ein sehr besonderer Rohstoff für die Herstellung von Bleich-, Farb- und Waschmitteln, Glas und Gerbereiprodukten. Da die natürlichen Vorkommen nie ausreichen würden, wird weltweit Natriumcarbonat hergestellt. Heutzutage werden Patienten damit behandelt, die auch körperlich Probleme haben. Sie sind beispielsweise sehr lichtempfindlich. Viele Beschwerden treten daher nach einem zu langen Sonnenbad oder sehr grellem Licht auf. Kopfschmerzen und Schwindel, sowie Übelkeit sind keine seltenen Folgen. Auch nur das kleinste Geräusch oder zu langes Denken verschlimmert die Schmerzen. Die Nase ist oft verstopft und wirkt geschwollen. Daher kann ein Patient nur schlecht riechen und die Haut um die Nase herum erscheint unrein. Allgemein sind Patienten sehr blass im Gesicht. Augenlider und Lippen wirken geschwollen und schwer. Zähflüssiger Schleim sammelt sich im Rachen, was zu ständigem Räuspern führt. Auch die inneren Organe fühlen sich geschwollen an. In der Magen-Gegend sind Betroffene in diesen Fällen sehr berührungsempfindlich. Besonders Hitze verschlimmert diesen Zustand. Die Einnahme von Getränken ruft außerdem Übelkeit herbei. Den ganzen Tag verfolgt die Patienten ein Gefühl von Schwäche und sie haben ständig Hunger auf Kleinigkeiten. Milch hat meist Durchfall zur Folge. Bei der Menstruation der Patientinnen kommt das Blut nur hellrot, wässrig und spärlich heraus. Heftige Bauchkrämpfe treten vor der Regelblutung ein. Allgemein haben Patienten und Patientinnen ein sehr großes Verlangen nach Bier, Süßen Speisen, Brot und gekühlten Getränken.

Natrium carbonicum hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Darmkrämpfe
  2. Depressionen
  3. Dyspepsie
  4. Husten
  5. Müdigkeit
  6. Reizdarm
  7. Reizhusten
  8. Rhinitis
  9. Räusperzwang
  10. Schnupfen
[Gesamt:2    Durchschnitt: 3/5]