Naja tripudians Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Naja tripudians Herzentzündung, Herzschwäche und Kopfschmerzen. Fotolia © cbasting

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Das homöopathische Mittel Naja tripudians wird aus dem Gift einer Kobra gewonnen. Schon seit Jahrhunderten gilt das Gift von Schlangen in niedrigen Dosierungen als sehr gutes Heilmittel. In der Homöopathie ist unter den Schlangenmitteln besonders Lachesis bekannt. Die Brillenkobra, oder auch Naja, stammt aus Indien. Ihr Gift wirkt viel sanfter als Lachesis. Die Naja ist tag- und dämmerungsaktiv. In der Mittagshitze ist die Brillenkobra sehr beißfaul und träge, da sie Hitze nicht besonders gut verträgt. Sie wird von Wilderern begehrt, steht jedoch unter dem Schutz des Washingtoner Artenschutzabkommens. Man darf weder mit den Schlangen handeln, noch sie züchten. Strafbar ist auch das Fangen und Halten dieser Tiere. Trotz alledem wird die Naja immer noch von Schlangenbeschwörern für ihre Shows genutzt. Für Hindus und buddhistische Mönche ist die Brillenkobra heilig. Sie ist ebenfalls unter den Namen südasiatische Kobra, indische Brillenkobra und einfach nur Brillenkobra bekannt. Ihr lateinischer Name lautet Naja tripudians. Das Gift dieser Schlange kann bereits in einer Dosis von 15 Milligramm einen Erwachsenen Menschen töten. Hierbei steht besonders die Wirkung auf das Nervensystem im Vordergrund, denn schon ein Biss ruft meist Lähmungen hervor. Der Gebissene stirbt meist wegen der Lähmung des Atemzentrums. Wenn eine solche Situation eintritt, muss der Betroffene künstlich beatmet werden, da das Herz sonst durch den Sauerstoffmangel zu schlagen aufhört. Die Brillenkobra wird bis zu 170 Zentimeter lang und ernährt sich von allen kleinen Tieren, die an ihr vorbei laufen. Zu Ihrer Nahrung gehören Frösche, Mäuse, Reptilien und sogar Vögel und deren Eier. Sie ist sehr gefährlich und sollte nur von Fachleuten umsorgt werden.

Steckbrief

Volkstümlicher NameBrillenschlange
Art der SubstanzGift
Typische PotenzenD8 – D12
Verschreibungspflichtig bisD3
Erscheinung 
HauptanwendungenHerzentzündung
Herzschwäche
Kopfschmerzen

Anwendungsgebiete von Naja tripudians in der Homöopathie

Das homöopathische Mittel Naja tripudians wird aus dem Gift der gleichnamigen Kobra gewonnen. Hierbei werden nur niedrige Potenzen in der Homöopathie eingesetzt. Patienten, die mit Naja tripudians behandelt werden, können am besten mit Adjektiven, wie hysterisch, hypochondrisch oder gar eingebildet beschrieben werden. Naja-Patienten mögen es nicht, Entscheidungen fällen zu müssen. Sie fürchten immer, die falsche Wahl zu treffen und denken deshalb andauernd hin und her und überlegen, welche anderen Möglichkeiten es noch gibt. Dies lässt sie berechnend aber manchmal auch sehr unsicher aussehen. Die Mitmenschen des Patienten oder der Patientin nehmen diesen als sehr dominant wahr, was ihm oft die Sprache verschlägt. Meist kann er sich nicht richtig ausdrücken und diskutiert seine Probleme mit sich selbst aus. Aggressionen sind sehr rar, aber ab einem gewissen Maß kann der Patient oder die Patientin sehr böse werden und anfangen zu schreien. Er leidet oft an Kopfschmerzen, die entstehen, da sich der Betroffene einer Spaltung zwischen Pflichtbewusstsein und Bedürfnisverwirklichung in seinem Inneren stellen muss. Die meisten Symptome finden sich im Bereich des Halses oder der Brust. Aber auch chronische Herzentzündungen oder Hypertrophie, sowie Schädigungen des Herzens können mit Naja behandelt werden. Akut ist Naja jedoch ein selten verschriebenes homöopathisches Mittel, welches seine Anwendung höchstens bei Herzentzündungen pflegt.

Naja tripudians hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Angina pectoris
  2. Endocarditis
  3. Herzinsuffizienz
  4. Herzmuskelentzündung
  5. Herzrhythmusstörungen
  6. Myocarditis
  7. Ovaralgie
  8. Reizleitungsstörung
  9. Stenocardie
Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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