Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Myrica cerifera Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Myrica cerifera Darmentzündung, Gelbsucht und Leberschwäche. Fotolia © vinodpillai

Erfahre mehr über Myrica cerifera Darmentzündung, Gelbsucht und Leberschwäche. Fotolia © vinodpillai

Myrica ist der Name einer Pflanzengattung, die der Familie der Gangelstrauchgewächsen angehört. Sie ist nahezu auf der ganzen Welt verbreitet, nur in Australien und einigen warmen Gebieten der sogenannten Alten Welt wächst sie nicht. Es handelt sich um immergrüne Sträucher, oder Bäume, die Laubblätter ausbilden. Männliche Blüten haben zwei bis einschließlich acht, oder selten 20 Staubblätter. Die Staubfäden sind mit der Basis verwachsen oder frei. Die Vorblätter sind manchmal vorhanden, bei manchen Arten fehlen sie. Bei weiblichen Blüten sind zwei bis vier Vorblätter vorhanden, welche zu einem Fruchtknoten verwachsen und verlängert sind. Am Fruchtknoten kann man harzige Drüsen feststellen. Die Griffel sind kurz und besitzen zwei lange und narbige Äste. Myrica bildet eine Steinfrucht aus, welche mit knopfartigen, wachsbedeckten Papillen überzogen ist. Die Samen sind aufrecht und besitzen eine Schale, die einer Membran ähnelt. In der Gattung gibt es etwa 50 Arten. Aus dem Exokarp der Fruchte scheidet Myrica eine Menge Wachs aus, welches technisch verwendbar ist. In Nordamerika und Mexiko sammelt man es, indem die Früchte in Wasser erhitzt werden. Die Blätter werden oft zur Vertreibung von nervenden Insekten verwendet, da sie stark aromatisch sind und einen dominanten Duft haben.

Steckbrief

Volkstümlicher NameWachsgagel
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD3 – D6
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinunggelblich

schwach

HauptanwendungenDarmentzündung
Gelbsucht
Leberschwäche

Anwendungsgebiete von Myrica cerifera in der Homöopathie

Patienten, die Myrica cerifera benötigen, sind wegen ihrer Krankheit sehr müde und niedergeschlagen. Ihnen ist alles egal, da sie der Meinung sind, dass sie nicht mehr gesunden werden. Dieser Schwermut kann sich bei chronischen Beschwerden sogar in Depressionen steigern. Im gesunden Stadium sind die Betroffenen sehr lebensfrohe und lustige Menschen, die bei ihren Mitmenschen sehr beliebt sind. Durch die Krankheit werden sie jedoch schwach und verlieren ihren Frohsinn. In diesem Falle ziehen sie sich zurück und die Umwelt wird ihnen gleichgültig. Wenn sie sich von den Anforderungen ihrer Mitmenschen überfordert fühlen, reagieren sie sehr gereizt. Das homöopathische Mittel wird bei Beschwerden an der Schleimhaut genutzt. Oft treten Kopfschmerzen auf, die dumpf und drückend sind. Sie sind meist die Folge von Verspannungen und Müdigkeit. Wenn der Patient morgens erwacht, fühlt er sich unausgeschlafen und seine Augen, der Nacken, sowie der Kopf schmerzen. Charakteristisch ist die Anwendung bei gelb verfärbten Schleimhäuten. Auch bei einer Erkrankung der Leber mit genannten Symptomen der Müdigkeit, Gelbsucht und Steifheit wird Myrica cerifera genutzt. Betroffene haben einen fauligen und unangenehmen Geschmack im Mund. Die Zunge ist bedeckt von einem zähen Schleim, das Zahnfleisch neigt zu Blutungen und ist angeschwollen. Allgemein haben die Patienten ein großes Bedürfnis nach Säuren. Sie haben selten Appetit und verspüren ein Völlegefühl oder auch ein Hungergefühl, das mit einer großen Schwäche einhergeht. Da der Rachen sehr trocken und mit Schleim bedeckt ist, neigen die Patienten dazu, oft zu schlucken. Wenn sich die Haut gelblich verfärbt, so juckt sie und verbreitet ein kribbelndes, taubes Gefühl. Der Stuhl der Patienten ist dünnflüssig und blass bis hellgelb. Er riecht faul und kommt nur spärlich. Das Urin ist dunkel, da man Gallenfarbstoffe darin finden kann.

Myrica cerifera hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Appetitlosigkeit
  2. Diarrhoe
  3. Durchfall
  4. Dyspepsie
  5. Halsentzündung
  6. Halsschmerzen
  7. Hepatitis
  8. Hepatopathie
  9. Ikterus
  10. Kehlkopfentzündung
  11. Leibschmerzen
  12. Magendrücken
  13. Mundfäule
  14. Mundschleimhautentzündung
  15. Pharyngitis
  16. Rachenentzündung
  17. Stomatitis aphtosa
  18. Übelkeit
Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie

Bitte beachte

Die Informationen die wir dir zur Verfügung stellen ersetzen keineswegs einen Arztbesuch. Wende dich bei Beschwerden und Krankheiten unbedingt an einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker!
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