Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Lachesis Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Lachesis und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Kreislaufschwäche, Wechseljahrsbeschwerden und Wunden. Fotolia © mgkuijpers

Erfahre mehr über Lachesis und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Kreislaufschwäche, Wechseljahrsbeschwerden und Wunden. Fotolia © mgkuijpers

Die Buschmeisterschlange, oder im Lateinischen Lachesis, ist eine besondere Gattung der Unterfamilie der Grubenottern. Sie besitzt vier Arten, die vor allem in Mittel-, aber auch in nördlichen Bereichen Südamerikas lebt. Die Schlangen binden sich an den Wald und leben am Boden. Alle Arten sind giftig, wobei es nur selten zu Bissunfällen kommt, da diese Tiere nicht besonders aggressiv sind. Sie ziehen sich eher zurück, als dass sie angreifen würden. Ein Biss der Buschmeisterschlange löst beim Menschen eine schwere Vergiftung aus, die jedoch enorm selten zum Tod führt. Der Name der Schlange stammt von der griechischen Schicksalsgöttin Lachesis. Die Schlange wird sehr groß und mittelschlank, wobei der Körper an den Seiten zusammen gedrückt ist. Der längliche, große Kopf ist undeutlich vom Hals abgesetzt und besitzt relativ kleine Augen, als auch eine breit gerundete Schnauze. Der Schwanz des Tieres ist nicht zum Greifen geschaffen. Die Gesamtlänge einer Buschmeisterschlange beträgt über zwei Meter. Sie werden maximal zwischen 2,30 und drei Meter lang. Dies führt dazu, dass diese Schlangen die größten Vipern der Welt sind und die größten Giftschlangen Amerikas. Die Farbe der Buschmeister ist sehr ansprechend. Die Grundfarbe hat einen rosa-bräunlich oder orange-bräunlichen Ton, der manchmal auch rotbraun oder gelblich ist. Auf diesem Untergrund findet man schwarze oder dunkelbraune Flecken. Die Schlangen stammen aus dem tropischen Regenwald und lebten in Höhen von circa 1600 Metern.

Steckbrief

Volkstümlicher NameBuschmeisterschlange
Art der SubstanzGift
Typische PotenzenD6 – D12
Verschreibungspflichtig bisD3
Erscheinungaufgeweckt
emotional
redefreudig
HauptanwendungenKreislaufschwäche
Wechseljahrsbeschwerden
Wunden

Lachesis in der Homöopathie

Für das homöopathische Mittel wird vor allem Lachesis muta, also der südamerikanische Buschmeister benötigt. Der Charakter der Patienten ist stark geprägt. Sie sind auffallend scherzhaft und spöttisch, scharfzüngig und witzig. Oft sind sie sehr geistreich und kritisch. Durch diese Ausstrahlung sind die Personen sehr sympathisch. Ihre Art kann oft jedoch lästig werden, da sie nicht nur charismatisch und faszinierend sind, sondern auch unbarmherzig und rücksichtslos ihre Späße mit ihren Mitmenschen treiben. Sie sind geradezu taktlos direkt und reden enorm viel, wodurch sie fremde Sprachen gern und schnell lernen. Aber auch Eifersucht und Misstrauen funkeln häufig in ihren Augen. Die Betroffenen leben in Extremen und lehnen sich in alles intensiv und mit Leidenschaft rein. Ihre Tendenzen zeigen sie oft durch ihre lebhafte Vorstellungskraft. Ein starkes sexuelles Verlangen ist ebenfalls charakteristisch. Die Patienten mögen keine Berührungen, was besonders an Hals und Bauch verstärkt der Fall ist. Die Sonne, oder besser Wärme, können sie gar nicht ausstehen, denn da bekommen sie Hitzewallungen und laufen dunkelrot an. Oft haben sie große Angst, die von Kreislaufproblemen begleitet wird. Bluthochdruck kann, genau wie Kreislaufschwäche, zur Ohnmacht führen. Lachesis wird ebenfalls Heuschnupfen-Patienten gereicht, wenn sie an einem Niesanfall leiden. Nachts wachen die Patienten des Öfteren auf, da sie große Beschwerden haben. Häufig findet man Abszesse und Geschwüre, die hitze- und berührungsempfindlich sind. Die Beschwerden werden schlimmer, wenn die Patienten in der Sonne stehen, schlafen oder das Wetter von kalt zu heiß wechselt. Gelindert werden sie durch kalte Anwendungen.

Lachesis hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Angina Pectoris
  2. Atemnot
  3. Durchblutungsstörungen
  4. Epilepsie
  5. Fieber
  6. Furunkel
  7. Geschwüre
  8. Halsentzündung
  9. Herzrasen
  10. Herzrhythmusstörungen
  11. Herzschwäche
  12. Hitzewallungen
  13. Hämorrhoiden
  14. Krampfadern
  15. Magenschmerzen
  16. Nasenbluten
  17. Ohnmachtsneigung
  18. Periodenkrämpfe
  19. Prämenstruelles Syndrom
  20. Schlecht heilende Wunden
  21. Verdauungsschwäche

 

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