Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Hekla Lava Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Hekla Lava und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Exostose und Knochenentzündung. Fotolia © cherylvb

Erfahre mehr über Hekla Lava und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Exostose und Knochenentzündung. Fotolia © cherylvb

Das weniger bekannte homöopathische Mittel Hekla Lava, manchmal auch Lava des Hekla genannt, wird aus dem Eruptionsmaterial des isländischen Vulkans Mount Hekla bei Reijkjavik gewonnen. Dabei ist Hekla Lava keine eigentliche Lava, wie der Name vielleicht vermuten lässt, sondern vielmehr das so genannte Tephra, ein leichtes und silikathaltiges Eruptionsmaterial, welches weit entfernt vom Vulkan niedergeht.

Es geht auf den britischen Arzt J. Garth zurück, der bei den, vor dem Vulkan grasenden Schafen, Verformungen der Knochen feststellte. Daraus schlussfolgernd, begann die Verwendung der Hekla Lava als Homöopathisches Mittel gegen Rheumatische Beschwerden und Knochenerkrankungen. Die Substanz wird in der Homöopathie als Globuli und Dilution aufbereitet angeboten. Als Globuli in der D Potenz von D10 bis D200, in der C Potenz von C10 bis C200, 1M, 10M, 50M, in LM 1-30 und in der Fluxionspotenz 1M FC, 5M FC, 10M FC, 50M FC und 100M FC. Als Dilution ist es in der D Potenz ebenfalls von D10 bis D200, in der C Potenz von C10 bis C200, in der LM Potenz 1-30 und in der Q Potenz Q1-Q7 erhältlich, die geläufigsten Potenzen sind D4 bis D8.

Steckbrief

Volkstümlicher NameLava von Hekla
Art der SubstanzLava
Typische PotenzenD4 – D8
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung 
HauptanwendungenExostose
Knochenentzündung

Anwendungsgebiete Hekla Lava

Das homöopathische Heilmittel Hekla Lava wird hauptsächlich bei Knochenerkrankungen und Rheumatischen Beschwerden angewandt. So bei Abnutzungserscheinungen der Gelenke (Arthrose), die mit mehr oder weniger schmerzintensiven Phasen einhergehen und neben 100 anderen Erkrankungen der Gelenke zu dem Rheumatischen Formenkreis zählt. Auch Schmerzen und Entzündungen der Finger- und Zehengelenke, sowie Beschwerden bei Wetterumschwung können durch die Einnahme von Helva Lava gelindert werden.
Ein weiteres Einsatzgebiet des Homöopathischen Mittels ist der Fersensporn.

Dabei handelt es sich um einen knöchernen Fortsatz am Fersenbein der zu einer Entzündung des umliegenden Gewebes und damit verbundenen Schmerzen beim Auftreten führen kann. Die Anwendung der Vulkanasche stellt dabei für viele Leidende eine Alternative zur klassischen Medizin dar und ist oftmals von Erfolg gekrönt. Über die genaue Dosierung und Anwendungsdauer sollten Sie aber mit ihrem Arzt sprechen.

Des Weiteren wird Hekla Lava oftmals bei verdickten und schmerzenden Knochen eingesetzt, so zum Beispiel bei Osteoporose, Überbeinen und Osteophyten sowie bei Problemen mit den Zähnen. Die Lava des Hekla findet bei Zahninfektionen- und Abszesse oder Komplikationen nach dem Zähneziehen in der Homöopathie ebenso Anwendung wie bei Zysten im Kieferknochen. Es unterstützt das Einwachsen von Zahnimplantaten, hilft bei Kieferknochenschwund und unterstützt den Körper bei Zahnfleischentzündungen.

Das Homöopathische Mittel Hekla Lava kann ferner zur Behandlung von Infektionen der Lymphknoten, Geschwüren in der Nase und bei vorhandenem Berührungs- oder Druckschmerz in Verbindung mit Schwellungen im Bereich der Wangen eingesetzt werden. Es hilft bei brüchigen Fingernägeln und wird ebenfalls zur unterstützenden Behandlung von Angststörungen und unkontrollierten Wutausbrüchen eingesetzt. Die Vulkanasche Hekla Lava ist vielseitig einsetzbar, hat sich in der Homöopathie aber vorwiegend bei der Behandlung von Rheumatischen Erkrankungen sowie Erkrankungen des Knochenapparates und Zahnproblemen durchgesetzt.

Hekla Lava hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Knochenerkrankungen
  2. Knochenschmerzen
Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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