Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Ginseng Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Ginseng und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Gedächtnisschwäche, Neurasthenie und Schwäche. Fotolia © khumthong

Erfahre mehr über Ginseng und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Gedächtnisschwäche, Neurasthenie und Schwäche. Fotolia © khumthong

Ginseng, von den Koreanern Insam genannt., wird auch weniger oft als Samwurzel oder Kraftwurz bezeichnet und ist ein asiatisches Allheilmittel.Die Ginsengpflanze wächst als Kraut und erreicht eine maximale Höhe von 60 Zentimetern.Sie kommt ursprünglich aus dem nördlichen Korea, nordöstlichen China und ist auch im südöstlichen Sibirien verbreitet, vorwiegend in Gebirgs- und Waldregionen. Der Wurzelstock besteht aus Bündeln spindelförmiger Wurzeln, welche getrocknet den Ausgangsstoff bei der Herstellung des Homöopathischen Mittels bilden. Die wilde Ginsengwurzel aus Nordkorea wächst 150 bis 200 Jahre bis sie, angefüllt mit allen Wirkstoffen, geerntet wird. Die kultivierte Ginsengpflanze wird nach 7 Jahren geerntet. Ginseng wird vorwiegend in der Asiatischen Küche als Nahrungsmittel verwendet. So findet sie sich als Suppeneinlage, Tee oder sogar als Seife im Haushalt und ist ein beliebtes Mitbringsel aus dem Koreaurlaub.

Die Pflanze Ginseng wird in der Homöopathie in Globuli und als Dilution (flüssig) angeboten. Als Globuli in der D Potenz von D4 bis D200, in der C Potenz von C2 bis C200, 1M, 10M und 50M und als LM Potenz 1-30. In der Fluxionspotenz als 1M FC, 5M FC oder 10M FC. Als Dilution ist es in der D Potenz von D4 bis D200, in der C Potenz von C2 bis C200, in der LM Potenz als 1-30 und in der Q Potenz von Q1 bis Q4 erhältlich, die geläufigsten Potenzen D3 bis D6.

Steckbrief

Volkstümlicher NameGinseng
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD3 – D6
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungerschöpft
kraftlos
HauptanwendungenGedächtnisschwäche
Neurasthenie
Schwäche

Anwendungsgebiete Ginseng

In der traditionellen Chinesischem Medizin gilt Ginseng als Allheilmittel und wird oft verwendet. In der Homöopathie wird Ginseng vornehmlich bei Schwäche, Nervenschmerzen oder Herzbeschwerden angewandt.
Probleme mit dem Herzen wie Herzrasen- oder klopfen sowie eine allgemeine Herzschwäche lassen sich mit dem homöopathischen Mittel gut regulieren. Die recht unruhigen Patienten wirken zudem oftmals erschöpft und müde. In Folge dessen spielen Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit mit ein. Aufgrund seiner stimulierenden und herzstärkenden Wirkung wird Ginseng aber auch zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und zur Immunstimmulierung eingesetzt.

Haben Stress oder Krankheit den Körper belastet, verhilft Ginseng wieder zu mehr Vitalität und Lebensfreude. Es hilft bei der Verminderung stressbedingter Erkrankungen wie Grippalen Infekten oder echter Grippe. Das homöopathische Mittel beschleunigt ebenfalls die Regenerationsfähigkeit des Gewebes und fördert die Wundheilung. Der Muntermacher kann auch zur Stärkung der Libido angewandt werden.
Bei Nervenschmerzen, die zum Beispiel aufgrund einer Ischiasreizung oder nach einem Hexenschuss auftreten, hat sich Ginseng in der Homöopathie ebenso bewährt, wie bei der Behandlung von Rückenschmerzen oder Rheuma.

Ginseng ist ein bevorzugtes Mittel bei Alterserscheinungen wie Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen oder Diabetes Mellitus Typ II da es unter anderem den Blutzuckerspiegel regulierend unterstützt. Aber auch bei nicht alten Menschen, die unter den Symptomen leiden, kann Ginseng unterstützend wirken. Burn-Outerkrankte profitieren ebenso wie Menschen, deren Blutfettwerte nicht in Ordnung sind. Bewährt hat sich Ginseng in der Homöopathie außerdem bei der Eindämmung von Beschwerden, die aufgrund der Wechseljahre auftreten wie Schweißausbrüche, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen.

Ginseng hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Alterserscheinungen
  2. Altersherz
  3. Blähungen
  4. Depressionen
  5. Durchfall
  6. Dyspepsie
  7. Halsentzündung
  8. Halsschmerzen
  9. Herzangst
  10. Herzklopfen
  11. Herzrasen
  12. Herzschwäche
  13. Hexenschuss
  14. Ischias
  15. Konzentrationsstörungen
  16. Meteorismus
  17. Müdigkeit
  18. Nervenschwäche
  19. Neuralgien
  20. Reizdarm
  21. Reizhusten
  22. Rheuma
  23. Rückenschmerzen
  24. Schleimhautentzündung
  25. Tachykardie
  26. Vergesslichkeit
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