Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Gelsemium sempervirens Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Gelsemium sempervirens und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Fieber, Kopfschmerzen und Lampenfieber. Fotolia © sheftime

Erfahre mehr über Gelsemium sempervirens und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Fieber, Kopfschmerzen und Lampenfieber. Fotolia © sheftime

Die Pflanzenart Carolina-Jasmin gehört der Familie der Gelsemiaceae an. Sie wächst von Guatemala über die südöstlichen Bereiche der USA bis Virginia. Durch die wunderschönen, gelben Blüten findet man den Gelben Jasmin oft als Zierpflanze in Gärten oder auch in Häusern. Auch wenn man diese Pflanze im deutschsprachigen Raum nicht sieht, gibt es diverse Namen, die zur Verwechslung mit anderen Jasmin-Arten führen. So wird der Carolina-Jasmin oft Gelber Jasmin genannt und ist irreführend, da der Winter-Jasmin ebenfalls gelb blüht. Bei dem Carolina-Jasmin handelt es sich um eine immergrüne Liane. In den dünnen, unbehaarten Ästen fließt Milchsaft. Sie schlingen sich um alle möglichen passenden Stützen. So klettert die Pflanze bis zu 6 Meter hoch. Die dunkelgrünen, glänzenden Blätter sind etwa fünf bis zehn Zentimeter lang. Wenn der Winter sehr kalt ist, verliert sie ihre Blätter, doch für gewöhnlich trägt sie sie das ganze Jahr. Die Blüten sind rein gelb, manchmal haben sie einen orangen Schlund. Die fünf, wie eine Glocke geformten Blätter der Blüte sind miteinander verwachsen. Die Blüten sind einzeln oder stehen zu wenigen zusammen, besonders in Blattachseln und Enden der Treibe. Im Frühjahr öffnen sie sich und hinterlassen einen angenehmen Duft. In den Kapselfrüchten sind geflügelte Samen enthalten. Der Carolina-Jasmin ist für den Menschen stark giftig, wenn er sie zu sich nimmt. Dennoch wird aus der schönen Zierpflanze auch Arznei hergestellt.

Steckbrief

Volkstümlicher NameGelber Jasmin
Art der SubstanzWurzel
Typische PotenzenD4 – D12
Verschreibungspflichtig bisD3
Erscheinungbläulich
schwerfällig
verzagt
HauptanwendungenFieber
Kopfschmerzen
Lampenfieber

Gelsemium sempervirens in der Homöopathie

Bei diesem homöopathischen Mittel handelt es sich um ein Grippe-Mittel. Die Patienten liegen mehr als zuvor im Bett und sind ganz apathisch. Sie wirken halb schlafend und halb wach und bekommen von ihrer Umwelt kaum noch etwas mit. Sie verlangen nach Ruhe und Einsamkeit, alles um sie scheint unwichtig zu sein und sie sitzen teilnahmslos herum. Betroffene entwickeln eine große Gleichgültigkeit gegenüber allem und sehen sogar ihrer Genesung gleichgültig entgegen. Sie sind vor allem sehr furchtlos, selbst wenn die Krankheit noch so schlimm ist. Im Fieberwahn haben sie jedoch Angst zu fallen. Dann schrecken sie aus dem Schlaf hoch und greifen nach etwas oder jemandem, an dem sie sich festhalten können. Viele Beschwerden entstehen durch Erwartungsdruck und Schreck, sodass Gelsemium sempervirens auch als Indikation bei Prüfungsangst genommen werden kann. Die Kopfschmerzen der Patienten gehen meist einher mit Schwindel und einer Schwere sowie Enge des Kopfes. Es fühlt sich an, als würde er von einem Band zusammengezogen. Dasselbe gilt für die Brust. Die Schwere bezieht sich auf den gesamten Körper. Die Sicht wird verschwommen und in Verbindung mit Schwindel, sehen die Betroffenen alles doppelt. Die Muskulatur ist gelähmt und auf der tauben Zunge sieht man einen gelben Belag. Aufgrund der Lähmungserscheinungen fällt es den Patienten schwer, zu schlucken. Der Körper strahlt enorme Hitze aus und dennoch sind die Patienten durstlos. Koliken und Beschwerden mit der Blase treten häufig auf. Das Urin ist wässrig und heiß.

Gelsemium sempervirens hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Dysmenorrhoe
  2. Gastroenteritis
  3. Grippe
  4. Herzentzündung
  5. Herzmuskelentzündung
  6. Herzrasen
  7. Herzrhythmusstörungen
  8. Magen-Darm-Entzündung
  9. Menstruationsbeschwerden
  10. Migräne
  11. Myokarditis
  12. Neuralgien
  13. Occipitalneuralgie
  14. Periodenschmerzen
  15. Ptosis
  16. Reizleitungsstörung
  17. Schwindel
  18. Schüttelfrost
  19. Sehstörungen
  20. Spannungskopfschmerzen
  21. Trigeminusneuralgie

Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie

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