Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Euphrasia officinalis Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Euphrasia officinalis und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Augenprobleme, Heuschnupfen und Schnupfen. Fotolia © Alois

Erfahre mehr über Euphrasia officinalis und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Augenprobleme, Heuschnupfen und Schnupfen. Fotolia © Alois

Euphrasia officinalis ist eine einjährige, krautige Wiesenpflanze der Familie der Sommerwurzgewächse. Im Deutschen nennt man sie den gemeinen oder großen Augentrost. Wie fast alle Pflanzen in der Volksheilkunde hat auch der Augentrost viele Namen. So nennt man das Gewächs auch Augendank, Augustinuskraut, Grummetblume und Gimminix. Viele Leute nennen es Heuschelm, Herbstblümle oder Milchschelen, sowie Wegleuchte und Adhil. Er erreicht Wuchshöhen zwischen 5 und 25 Zentimetern. Die Blüten sind weiß, meist violett geadert und auf den unteren Blättern kann man einen gelben Fleck erkennen. Die Blätter sind etwa einen Zentimeter lang, ungestielt und haben die Form eines länglichen Eies. Des Rand ist gekerbt gezähnt und sie wachsen kreuzweise gegenständig. Der gesamte Blütenstand und die Blätter am Stiel sind dicht drüsenhaarig. Der gemeine Augentrost wächst vor allem auf frischen Magerwiesen und Weiderasen, in einer Höhe von 2300 Metern NN als Halbschmarotzer auf Wiesenpflanzen. Dies bedeutet, dass seine Samen nur im Einflussbreich der Wiesenblumen keimfähig sind. In Mitteleuropa blüht er von Juli bis Ende September. Die Früchte haben zweiklappige Kapseln, die sich spreizen, wenn die Frucht trocken ist. Somit sind sie Tier- oder Windstreuer. Die Früchte reifen zwischen September und Oktober. Er wächst in ganz Mittel-, Süd- und Westeuropa. In Österreich ist er in allen Bundesländern anzutreffen.

Steckbrief

Volkstümlicher NameEuphrasia
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD6 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungrote Wangen
verschnupft
verschwollene Augen
HauptanwendungenAugenprobleme
Heuschnupfen
Schnupfen

Euphrasia officinalis in der Homöopathie

Euphrasia ist ein homöopathisches Mittel, dass vor allem bei Bindehautentzündungen oder Heuschnupfen eingesetzt wird. Es wird in Form von Tropfen oder Salbe verwendet. Ein charakteristisches Merkmal sind tränende Augen und eine laufende Nase. Die Tränenflüssigkeit ist scharf, sodass die Haut um die Augenwinkel gereizt und rot ist. Das Sekret, das aus der Nase austritt ist mild. Patienten vertragen keine intensive Sonneneinstrahlung, da sie davon Kopfschmerzen bekommen, die einen berstenden Charakter haben. Die Augen sind geschwollen und rot. Dies führt dazu, dass die Patienten dazu neigen, sich ständig die Augen zu reiben. Es besteht ein verstärkter Niesreiz. Von Zeit zu Zeit verspüren sie starke Übelkeit mit Würgereizen, bei denen ein zäher Schleim erbrochen wird. Ein bitterer Geschmack breitet sich im Mund aus. Beschwerden in den Atemwegen treten ebenfalls als Folge von Schleimproduktion auf. Oft sitzt dieser im Hals, sodass die Patienten einen Zwang haben, zu Husten oder sich zu räuspern. Wenn die Patienten sich niederlegen, bessert sich dies, sodass sie nachts nicht husten. Allgemein verschlimmern sich genannte Beschwerden bei Wärme, also in geheizten Räumen ebenso, wie bei direkter und intensiver Sonneneinstrahlung. An der frischen Luft oder in der Nacht werden die Schmerzen gelindert. Auch am frühen Morgen und bei Zugluft fühlen sich die Patienten wohl. Abgedunkelte Räume und häufiges Blinzeln mildern den Schmerz in den brennenden Augen. Zudem geht es den Patienten besser, wenn sie gut gegessen haben, baden oder sich die Augen mit kaltem Wasser ausspülen. Zudem haben Betroffene ein großes Verlangen nach Süßigkeiten.

Euphrasia officinalis hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Augenprobleme
  2. Heuschnupfen
  3. Schnupfen
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