Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Eucalyptus Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Eucalyptus und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Erkältung, Grippe und Schnupfen. Fotolia © elenamedvedeva

Erfahre mehr über Eucalyptus und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Erkältung, Grippe und Schnupfen. Fotolia © elenamedvedeva

Der überall bekannte Eucalyptus hat seinen Ursprung in Australien und Indonesien. Ein anderer Name für ihn ist Blaugummibaum oder Eukalyptus. Von dieser sehr artenreichen Pflanze war die Eucalyptus obliqua die erste von über 800 bereits bekannten Arten. Der Name lässt sich vom altgriechischen „eu“ also „gut, schön“ und „kalyptos“ „versteckt“ ableiten. Die meisten Arten des Eukalyptus blühen immer grün und sind hohe, besonders schnellwüchsige Pflanzen, häufig in Form eines Baumes oder Strauches. Sie können bis zu 60 Meter in die Höhe wachsen. Die Rinde ändert sich im Laufe des Alters. Bei manchen Arten löst sich die Borke in Streifen oder in unterschiedlich großen Stücken, bei anderen Arten verbleibt die Rinde einfach und es bilden sich die neuen Schichten von Borke einfach darüber. Die jungen und alten Blätter unterscheiden sich deutlich voneinander. Zum Beispiel sind die Jungen gegenständig und oval, Adulte hingegen sind schmal, sichelförmig und wachsen wechselständig. Sie sind ledrig und meist um 90 Grad gedreht um der Einstrahlung der Sonne weniger Angriffsfläche zu bieten. Zudem sind Eukalyptusarten wichtige Holzlieferanten und ebenfalls als Zierbäume beliebt. Bekannt ist Eucalyptus auch als Hauptnahrungsmittel des Koalabären.

Steckbrief

Volkstümlicher NameEukalyptus
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenUrtinktur – D6
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungerschöpft
unruhig
zappelig
HauptanwendungenErkältung
Grippe
Schnupfen

Anwendungsgebiete des Eucalyptus in der Homöopathie

Eukalyptus ist ein weniger häufig genutztes homöopathisches Mittel, das gegen viele Symptome hilft. Wenn man erschöpft, zappelig oder unruhig ist, kann Eukalyptus angewendet werden. Zudem hat es eine besonders heilende Wirkung auf den Körper bei Erkältungen, Grippe-Infektionen oder Schnupfen. Seine Potenz ist Urtinktur-D6. Die Wirkstoffe werden aus den frischen Blättern oder Zweigen gewonnen und anschließend von den schleimhautreizenden Komponenten getrennt. Eukalyptus beinhaltet Monoterpene, die antibakterielle, sekretbewegende und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Im Organismus wird das Mittel besonders gut transportiert und teilweise in die Lunge getragen und wirkt dort als Mittel gegen Erkältungen in den Luftwegen. Trotz dem freien Gefühl in der Nase, wenn man Eukalyptus einatmet, stimmt es nicht, dass er Schwellungen der Nasenschleimhäute lindert. Das Gefühl entsteht durch die Aktivierung der Kälterezeptoren. Wenn Eukalyptus inhaliert wird, erregt dies das Flimmergewebe, was folglich schnelleren Transport von Schleim mit sich bringt. Allgemein wird Eucalyptus als desinfizierende Salbe genutzt, die auf die Haut aufgetragen wird. Dies fördert zudem die Durchblutung. Wird Eucalyptus mit Pfefferminzöl und Alkohol gemischt, so ergibt sich ein Mittel, das Kopfschmerzen lindert, wenn es auf die Schläfen aufgetragen wird. Die Blätter haben eine senkende Wirkung auf den Blutzucker und eine harntreibende auf den Organismus. In Mexiko wird auf der Rinde des Eukalyptus gekaut, dadurch soll das Zahnfleisch gestärkt werden. Im Allgemeinen wird Eucalyptus gegen Würmer und andere Parasiten, sowie dazu genutzt, Insekten abzuschrecken. Bei entzündlichen Magenbeschwerden, gereizten Gallenwegen oder Problemen mit der Leber, sollte Eucalyptus nicht verwendet werden. Für Kleinkinder und Säuglinge sollte Eucalyptus nicht angewendet werden, da die ätherischen Öle bis zur Erstickung führen können. Bei einer Überdosierung sind Erbrechen und Durchfall die Folge.

Eukalyptus hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Angina
  2. Arthritis
  3. Asthma
  4. Augenschmerzen
  5. Ausfluss
  6. Blasenentzündung
  7. Blähungen
  8. Bronchitis
  9. Darmkoliken
  10. Darmkrämpfe
  11. Diarrhoe
  12. Durchfall
  13. Dyspepsie
  14. Erschöpfung
  15. Fieberschauer
  16. Gelenkentzündung
  17. Halsentzündung
  18. Halsschmerzen
  19. Husten
  20. Koliken
  21. Kopfschmerzen
  22. Laryngitis
  23. Magen-Darm-Entzündung
  24. Magen-Darm-Katarrh
  25. Malaria
  26. Mandelentzündung
  27. Muskelschmerzen
  28. Müdigkeit
  29. Nervosität
  30. Nierenentzündung
  31. Pyelitis
  32. Rachenentzündung
  33. Rheumatismus
  34. Rhinitis
  35. Schlaflosigkeit
  36. Schüttelfrost
  37. Unruhe
  38. Verdauungsschwäche
  39. Verstopfte Nase
  40. Weissfluss
Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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