Damiana Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Damiana und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Migräne und Neurasthenie. Fotolia © Stephan von Mikusch

Erfahre mehr über Damiana und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Migräne und Neurasthenie. Fotolia © Stephan von Mikusch

Damiana, oder auch Turnera diffusa, ist eine Heilpflanze, die kleine gelbe Blüten trägt und als Strauch wächst. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Mittelamerikas, allerdings ist sie vereinzelt auch in Argentinien, Kalifornien und Texas zu finden. Um zu gedeihen, bevorzugt Damiana Kalksteinböden in Höhenlagen bis hinauf zu 1950 Metern. Meist ist sie an offenen und felsigen Standorten zu finden. Bei hoher Feuchtigkeit geht der Strauch ein. In Nordmexiko und der Baja California, wo die Pflanze besonders häufig zu finden ist, kann sie eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern erreichen. Meist bleibt der Strauch jedoch eher klein und erreicht kaum einen Meter Höhe.

Während ihrer Blütezeit ab Juni werden die Blätter der Damiana geerntet, um sich ihre heilenden Eigenschaften zu Nutze zu machen. Auch wenn Damiana in der Homöopathie in Europa eher unbekannt ist, gilt sie besonders in Mexiko als beliebte Heilpflanze. Dort können die getrockneten Blätter, Chac-Mixib oder Misibcoc genannt, auf Märkten erstanden werden. Zur Einnahme als homöopathisches Mittel sind Damiana-Globoli in den Potenzen D1 bis D12 erhältlich.

Steckbrief

Volkstümlicher NameDamiana
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD1 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung
HauptanwendungenMigräne
Neurasthenie

Anwendungsgebiete Damiana

Als Stärkungsmittel bei allen Arten von Schwäche Damiana besonders in Mittelamerika eine lange Tradition. Es können körperliche und geistige Erschöpfungszustände behandelt werden, auch hilft das Mittel gegen Nervosität und Stress. Symptome, die sehr oft Hand in Hand gehen.

Die Einnahme von Damiana zeigt außerdem einen angstlösenden Effekt. Patienten profitieren von den wertvollen ätherischen Ölen der Pflanze. Diese haben eine allgemeine stimmungsaufhellende Wirkung und können sogar eine leichte Euphorie auslösen. So hilft die Einnahme gegen Niedergeschlagenheit und Verspannungen. Typisch für den Gemütszustand von Patienten ist die innere Unruhe verbunden mit Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen, man spricht oft auch von einem verkrampften Gemüt. Besonders dauerhafte Anspannung kann durch Damiana gelindert werden. Spannungskopfschmerzen und Migräne nehmen ab.

Werden diese Symptome besonders stark, spricht man von Neurasthenie. Diese Erkrankung, auch als reizbare Schwäche bekannt, wird meist durch äußere Reize, Überanstrengung oder auch durch geringe Belastbarkeit und Monotonie ausgelöst. Sie ist das Haupteinsatzgebiet von Damiana, da die Inhaltsstoffe nahezu alle Beschwerden lindern können. Die Bandbreite der Symptome der Neurasthenie geht von Ermüdung, Kopfschmerzen, Konzentrationsbeschwerden, Ängstlichkeit und Melancholie bis zu Impotenz beziehungsweise Frigidität.

Ein weiteres Einsatzgebiet der Damiana sind Beschwerden der männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane. Von spannungsbedingten Menstruationsschmerzen und –unregelmäßigkeiten oder stressbedingter Impotenz bis zu Erkrankungen der Prostata. Gleichzeitig wirkt sich die Einnahme positiv auf Nieren- und Blasenbeschwerden aus, denn Damiana wirkt desinfizierend und befreit Harnwege vor Infektionen.

Bei Magenschmerzen, Verdauungsproblemen und Krämpfen hilft Damiana wegen ihrer allgemeinen entspannenden Wirkung und ihrer antioxidativen Bestandteile. Diese hemmen gleichzeitig die Bildung schädlicher Bakterien und können Magengeschwüren vorbeugen.

Die Sensibilität der Haut nimmt mit der Einnahme von Damiana zu, dadurch wirkt sie stimulierend und kann zur Behandlung sexueller Störungen angewandt werden. Besonders wenn sich diese aufgrund von Stress und Anspannung einstellen, kann Damiana Abhilfe schaffen. Die Pflanze fördert erotische Gefühle und verstärkt die Durchblutung des Unterleibes.

Migräne kann ebenfalls mit Damiana behandelt werden. Diese neurologische Erkrankung tritt besonders bei Patientinnen auf. Typische Symptome sind heftige, meist pochende und periodisch wiederkehrende Kopfschwerzen. Zudem werden diese oft von Lichtempfindlichkeit und Übelkeit bis hin zum Erbrechen begleitet. Patienten, die Migräne mit der Einnahme von Damiana behandeln möchten, sollten zu einer Dosierung von je 5 Globoli dreimal täglich greifen und eine Potenz zwischen D6 bis D12 wählen.

Damiana hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Kopfschmerzen
  2. Nervosität
  3. Niedergeschlagenheit
  4. Schlaflosigkeit
  5. Spannungs-Kopfschmerzen
  6. Verkrampfung
  7. Verspannungen
Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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