Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

China officinalis Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über China officinalis und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Erschöpfung, Fieber und Kopfschmerzen. Fotolia © Heike Rau

Erfahre mehr über China officinalis und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Erschöpfung, Fieber und Kopfschmerzen. Fotolia © Heike Rau

Chinarindenbäume bilden eine Pflanzengattung der Familie der Rötegewächse. Sie besitzt 23 Arten, die ursprünglich aus Zentral- und Südamerika stammen. Nur selten findet man sie als Sträucher, da sie vor allem als Bäume wachsen. Die Rinde ist oft sehr bitter. Die Knospen sind abgeflacht und die Nebenblätter aufrecht und zusammen gedrückt. Die Laubblätter sind gestielt. Ihre Blattspreite ist einfach. Meist sind auch gut ausgebildete Domatien an ihnen zu finden. Die Nebenblätter wachsen um den Zweig und haben die Form von Zungen, oder umgedrehten Eiern. Sie fallen im Winter ab. In den Blütenständen sind viele Tragblätter und Blüten vorhanden. Diese stehen über einer Blütenstandschaft und sind endständig. Die Blüten sind gestielt und duften. Die Kelchblätter sind zusammengewachsen und die fünf Kronblätter sind gelb, rosa, purpur oder rot, selten auch weiß. Sie sind so miteinander verwachsen, dass sie einem Trichter ähnlich sehen. Der Schlund ist kahl, manchmal aber auch flaumig behaart. Es sind auch zwei Fruchtblätter vorhanden, die zu einem Fruchtknoten verwachsen sind. In den Fruchtkammern sind viele Samenanlagen. Der Griffel der Blüte endet in zwei Griffelästen, die jeweils eine kopfige oder lineale Narbe aufweisen. Die Kapselfrüchte sind eiförmig oder zylindrisch. Zudem weisen sie eine steif papierartige bist holzige Oberfläche auf. Die mittelgroßen Samen sind oval oder spindelförmig und abgeflacht. An ihren Rändern befinden sich häutige Flügel. Der Name der Pflanze hat hierbei nichts mit dem Land China zu tun. Er kommt von dem Quechua-Wort „kina-kina“, was „Rinde der Rinden“ bedeutet.

Steckbrief

Volkstümlicher NameChinarinde
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD2 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungidealistisch
künstlerisch
überempfindlich
HauptanwendungenErschöpfung
Fieber
Kopfschmerzen

China officinalis in der Homöopathie

Die Patienten, die mit dem homöopathischen Mittel China officinalis behandelt werden, sind oft sehr schwach und erschöpft. Jede kleinste Aktivität laugt die Patienten aus. Sie werden im Laufe der Zeit immer schwächer und entwickeln eine Gleichgültigkeit, sodass sie auf vieles nicht mehr reagieren. Dennoch kommen immer wieder Phasen, in denen sie großen Tatendrang verspüren. Dies kommt besonders nachts vor. Sie sind hochmotiviert und haben Ideen, die sie aufgrund ihrer Schwäche nicht umsetzen können. Wenn Schlafmangel und Schwäche gemeinsam auftreten, werden die Patienten grantig und teilweise sogar bösartig gegenüber ihren Mitmenschen. Sie sind sehr kritisch, was ihre Beziehungen zu anderen Personen betrifft. Nur wenige, ausgewählte Menschen lassen sie näher an sich heran. Plötzliche Stimmungsschwankungen sind charakteristisch für China-Patienten. Im späteren Stadium der Krankheit fällt es ihnen immer schwerer, sich geistig anzustrengen. Es stimmt sie traurig, dass sie aufgrund ihrer Schwäche ihre Ideen nicht realisieren können. Dies steigert sich zu einer enormen Trauer und Gleichgültigkeit. Diese richtet sich auch gegen ihr eigenes Leben, doch haben sie zu wenig Energie, um es zu beenden. Der Körper verliert oft Säfte. So sind Durchfall und starke Blutungen häufig vertreten. Haben die Patienten Kopfschmerzen, gehen diese einher mit Schwindel. Es fühlt sich an, als würde der Kopf jeden Moment platzen. Ihre Schläfen pochen und sie fühlen sich beklemmt. China officinalis wird oft bei Schlafstörungen und Fieber verwendet. Betroffene haben starken Nachtschweiß.

China officinalis hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Anämie
  2. Appetitlosigkeit
  3. Arthritis
  4. Asthma
  5. Blutarmut
  6. Blutungsneigung
  7. Blähungen
  8. Bronchialasthma
  9. Cholezystitis
  10. Darmentzündung
  11. Depression
  12. Diarrhoe
  13. Durchfall
  14. Gallenblasenentzündung
  15. Gallenkolik
  16. Gastritis
  17. Gelbsucht
  18. Gelenkentzündung
  19. Grippe
  20. Heisshunger
  21. Heisshunger nach Süssigkeiten
  22. Hepatitis
  23. Herzklopfen
  24. Hämorrhoiden
  25. Kopfschmerzen
  26. Malaria
  27. Morbus Meniere
  28. Müdigkeit
  29. Nasenbluten
  30. Nesselsucht
  31. Neuralgien
  32. Ohnmacht
  33. Ohrensausen
  34. Quincke-Ödem
  35. Rekonvaleszenz
  36. Rheuma
  37. Schlaflosigkeit
  38. Schläfrigkeit
  39. Schweissausbrüche
  40. Schwindel
  41. Schwitzen
  42. Schwäche
  43. Stillen
  44. Tinnitus
  45. Trigeminusneuralgie
  46. Völlegefühl
  47. Zu starke Menstruations-Blutungen
Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie

Bitte beachte

Die Informationen die wir dir zur Verfügung stellen ersetzen keineswegs einen Arztbesuch. Wende dich bei Beschwerden und Krankheiten unbedingt an einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker!
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