Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Carduus marianus Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Carduus marianus und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Appetitlosigkeit, Leberschwäche und Übelkeit. Fotolia © M. Schuppich

Erfahre mehr über Carduus marianus und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Appetitlosigkeit, Leberschwäche und Übelkeit. Fotolia © M. Schuppich

Carduus marianus ist der fachsprachliche Name der Mariendistel. Sie hat viele Namen, wie zum Beispiel auch Christi Krone, Donner-, sowie Heilandsdistel und Marien- und Stechkörner. Ihr botanischer Name lautet Silybum Marianum. Der Name Mariendistel ist aus einer Legende, die besagt, die weißen Flecken der Blätter von der Milch der heiligen Jungfrau Maria stammen. Die Pflanze wird ein bis zwei Jahre alt und 20 bis 150 Zentimeter hoch. Der Stängel der Pflanze ist sehr verzweigt, grün, leicht flaumig bis komplett kahl. Ihre Blätter sind stark gewellt, haben weiße Flecken und kräftige Dornen an der Blattspreite. Die einzelnen violetten oder purpurnen Röhrenblüten befinden sich auf den spitzen Hüllblättern. Nach dem ersten Verblühen bilden sich braun gefleckte Samen an den Röhrenblüten. Die Blütezeit der Mariendistel ist von Juni bis September. Die Samen bilden sich von August bis Oktober. Carduus marianus kommt meist in der Gegend um das Mittelmeer vor. Sie wächst aber auch auf den Kanaren, Azoren, sowie auf Madeira und zieht sich bis nach Südrussland und den Iran. Aber auch in Mitteleuropa ist sie manchmal unbeständig verwildert. In Nord- wie in Südamerika und Südaustralien wurde sie ebenfalls entdeckt. Hier gilt sie als invasive Pflanze. Bevorzugt wächst sie in Gegenden, die trocken und steinig sind. So sieht man sie auf Schuttplätzen, Viehweiden, sowie an Wegrändern.

Steckbrief

Volkstümlicher NameMariendistel
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenUrtinktur – D4
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung müde
HauptanwendungenAppetitlosigkeit
Leberschwäche
Übelkeit

Verwendung des Carduus marianus in der Homöopathie

Das typische Gemüt, das mit Delphinium Staphisagria in Verbindung steht, ist empfindsam und reagiert stark auf Kränkungen. Dabei folgt auf langes Schweigen oft ein Gefühlsausbruch, Entrüstung und Empörung.

Durch die Wirkstoffe, die Carduus marianus in sich trägt, wird sie häufig verwendet. In ihr sind Bitterstoffe, Flavonoide, fettes sowie ätherisches Öl enthalten. In der Medizin spielt sie eine bedeutende Rolle. Hierfür werden riesige Felder mit der Mariendistel bebaut. Diese befinden sich beispielsweise in Österreich, Ungarn, Argentinien, aber auch in Deutschland, Venezuela und China. Durch die schützende und stärkende Wirkung auf die Leber, aber auch durch die entgiftenden Eigenschaften ist Carduus marianus besonders wichtig für die Medizin. Zudem regt es den Gallefluss und die Zirkulation an. Die Medikamente werden hierbei aus der Wurzel der Pflanze gewonnen. Wissenschaftler im Krebszentrum an der „Colorado State University“ haben 2011 durch eine Studie beweisen können, dass das Wachstum von Lungenkrebs durch Mariendistel verlangsamt werden kann. Das Silibinin der Carduus marianus verhindert zudem das Eindringen in umliegende Gewebe. Dies macht es zu einem viel wirksameren Mittel als die übrigen Medikamente. In der Homöopathie wird ein Mittel aus Mariendistel dann genutzt, wenn der Betroffene an Lebererkrankungen, Hepatitis, Gelbsucht, Vergiftungen der Leber oder Verdauungsbeschwerden, sowie an Gallenstauungen, Verstopfungen, Übelkeit Migräne und vielen weiteren Beschwerden leidet. Die Patienten haben eine ärgerlich gereizte Stimmung und sind sehr vergesslich. Ihr Kopf fühlt sich meist schwer an und die Augen brennen. Das Gesicht ist häufig gelb und fühlt sich heiß an. Im Mund bildet sich ein bitterer Geschmack aus. Nebenwirkungen hat das homöopathische Mittel keine, außer, dass es in seltenen Fällen leicht abführend wirkt. Die Mindestdosis von 120 Milligramm pro Tag ist hier notwendig, damit das Silymarin wirkt.

Carduus marianus hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Aszites
  2. Durchfall
  3. Erbrechen
  4. Fettleber
  5. Gallengriess
  6. Gallenkolik
  7. Gallenschwäche
  8. Gallenstauung
  9. Gallensteine
  10. Gelbsucht
  11. Hepatitis
  12. Hämorrhoiden
  13. Ikterus
  14. Krampfadern
  15. Leber-Zirrhose
  16. Leberentzündung
  17. Leberleiden
  18. Oberbauchschmerzen
  19. Pfortaderstauung
  20. Varizen
  21. Venenschwäche
  22. Verstopfung
  23. Wasserbauch
Informieren Sie sich auf folgender Seite über die Anwendung und Dosierung von Homöopathie:
Anwendung und Dosierung von Homöopathie

Bitte beachte

Die Informationen die wir dir zur Verfügung stellen ersetzen keineswegs einen Arztbesuch. Wende dich bei Beschwerden und Krankheiten unbedingt an einen Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker!
Jetzt bewerten!
[Bewertungen: 1 Durchschnitt: 1]