Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Calcium sulfuricum Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Calcium sulfuricum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Abszesse, Eiterungen und Furunkel. Fotolia © ingwio

Erfahre mehr über Calcium sulfuricum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Abszesse, Eiterungen und Furunkel. Fotolia © ingwio

In der Chemie wird dieser Stoff Calciumsulfat genannt und besteht aus einer Verbindung zwischen Calcium und einem Sulfat. Oft ist Calciumsulfat auch als Gips, Anhydrit oder E516 bekannt. Der weiße, geruchlos Stoff ist fest und nur schwer in Wasser löslich. Es fällt besonders bei mehreren Abwasserreinigungsverfahren an, wenn bei diesen sulfathaltige Prozessabwässer oder auch schwefelsaure Beizen neutralisiert werden sollen. In großen Mengen fällt Calciumsulfat zusammen mit Calciumsulfit bei der Rauchgasentschwefelung an. Bei vielen chemischen Prozessen entsteht Calciumsulfat als Sekundärprodukt, wobei es meist die Form von Gips behält. Dies ist beispielsweise bei der Herstellung von Citronensäure der Fall. Dadurch erübrigt sich auch eine gezielte Herstellung von Gips. Manchen davon kann man jedoch nicht verwenden. So entsteht bei der Herstellung von Phosphor ein so genannter Phosphorgips, der unter anderem auch mit Uran verunreinigt ist und somit einen sehr problematischen Müll darstellt. Ab einer Temperatur von 700 Grad Celsius zersetzt sich Calciumsulfat in Calciumoxid und Schwefeloxid. Calciumsulfat wird besonders für die Herstellung eines schnell wirkenden Bindemittels und in der Industrie, sowie in chemischen Laboren als Trocknungsmittel genutzt. Bei der Herstellung von Weinsäure entsteht Calciumsulfat als Nebenprodukt. In der Lebensmittelindustrie wird es ebenfalls als Festigungsmittel, Trägerstoff und Säureregulator zugelassen. Besonders bei der Produktion von Tofu wird Calciumsulfat benötigt.

Steckbrief

Volkstümlicher NameCalciumsulfat
Art der SubstanzMineralsalz
Typische PotenzenD4 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungblass
HauptanwendungenAbszesse
Eiterungen
Furunkel

Verwendung von Calcium sulfuricum in der Homöopathie

Wie bereits genannt spielt Calciumsulfat in der Industrie eine große Rolle, aber auch in der Homöopathie wird es oft eingesetzt. Meist wird Calcium sulfuricum bei Patienten angewendet, die sehr eifersüchtig sind. Oft fühlen sie sich von engsten Freunden verraten und hintergangen. Wird ihnen das Gefühl vermittelt, dass hinter ihren Rücken über sie gelästert wird, so werden sie sehr schnell aggressiv. Meist steigern sie sich in blinde Wutausbrüche und vermuten überall böse Absichten. Bestätigung und Aufmerksamkeit ist ihnen besonders wichtig. Kinder, die dieses homöopathische Mittel benötigen sind oftmals sehr verschmust und anhänglich. All ihren Kummer fressen die Patienten sehr stark in sich hinein. Ein sehr auffälliges und charakteristisches Merkmal ist die Angst vor Vögeln. Alle Absonderungen des Körpers sind vermengt mit gelbem, klumpigem Eiter. Wunden an der Haut heilen nur sehr schlecht ab, meist sind die Augen entzündet und sondern ebenfalls eitrige Flüssigkeiten ab. In Ohren und der Nase lässt sich dasselbe Muster vorfinden. Fast immer lassen sich Blutbeimengungen feststellen. Oft sind Ekzeme und Hautverunreinigungen vorhanden, die ebenfalls sehr viel Eiter in sich tragen. Auf der Zunge befindet sich ein auffälliger gelber Belag und auf der Schleimhaut sind kleine Eiterherde. Nicht selten ist auch Lippenherpes. Der Stuhl und das Urin können mit dem Eiter vermengt sein. Im After befinden sich Abszesse, die stark eitern und sehr schmerzhaft sind. Da die Atemwege erkrankt sind, stoßen sie bei ihrem Husten streng riechenden, eitrigen Schleim aus. Die Schweißbildung am Fuß ist gesteigert, kalt und riecht nach faulen Eiern.

Calcium sulfuricum hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Arthritis
  2. Arthrose
  3. Karbunkel
  4. Rheuma
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Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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