Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Calcium phosphoricum Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Calcium phosphoricum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Knochenschmerzen, Verdauungsschwäche und Zahnschmerzen. Fotolia © photocrew

Erfahre mehr über Calcium phosphoricum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Knochenschmerzen, Verdauungsschwäche und Zahnschmerzen. Fotolia © photocrew

Calcium phosphoricum ist eine Verbindung aus den chemischen Elementen Calcium und Phosphor. Calcium steht in der zweiten Hauptgruppe des Periodensystems der Elemente und gehört somit zu den Erdalkalimetallen. Es ist ein silbrig weißer Feststoff, der in der Natur nur in gebundener Form vorkommt. Diese Verbindung besteht meist mit Mineralien. Diese Mineralien sind beispielsweise Kalkstein, Gips und Kreide. Auch in Knochen ist Calcium ein wichtiger Bestandteil. In der Erdkruste ist Calcium das Element, welches am häufigsten vorkommt. Es wird vor leichter Entzündbarkeit gewarnt, weshalb dieser Stoff von offenem Feuer, Zigaretten und sehr starker Sonneneinstrahlung fern gehalten werden soll. Calcium ist weicher als Blei, kann jedoch nicht mit dem Messer zerschnitten werden. An der Luft läuft es rasch an. Wenn es mit Wasser in Kontakt kommt reagiert es heftig und es entstehen Calciumhydroxid, sowie Wasserstoff. Es gibt drei Arten von Phosphor: den weißen, den roten und den schwarzen Phosphor. Der weiße Phosphor ist teilweise beige und sehr flüchtig. Er ist hochgiftig, sodass bereits 50 Milligramm des Elements für einen erwachsenen Menschen tödlich sind. Roter Phosphor weist diese Giftigkeit nicht auf, ist dunkelrot und sehr reaktionsfreudig. Eine Selbstentzündung ist nicht möglich, aber schon durch Reibung oder einen Schlag kann der Stoff beginnen zu brennen. Schwarzer Phosphor ist unlöslich, wesentlich schwerer zu entzünden und ebenfalls ungiftig.

Steckbrief

Volkstümlicher NameCalciumhydrogenphosphat
Art der SubstanzMineralsalz
Typische PotenzenD6 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungfreundlich
reizbar
unzufrieden
HauptanwendungenKnochenschmerzen
Verdauungsschwäche
Zahnschmerzen

Verwendung von Calcium phosphoricum in der Homöopathie

Das homöopathische Mittel wird besonders bei Patienten angewendet, die eine ruhelose und sehr gereizte Art haben. Meist sind sie mit sich selbst und den Menschen in ihrer Umgebung, sowie ihrem Umfeld unzufrieden. Meist handelt es sich um dünne, zarte und blasse Personen. In der Pubertät wachsen Jene rasch in die Höhe. Sie lieben Veränderungen. Oftmals besteht das dringende Bedürfnis, zu verreisen, wenn das Umfeld sie zu sehr reizt oder sie starken Kummer haben. Auf Streit reagieren sie sehr sensibel. Im Laufe der Krankheit verlieren die Patienten immer mehr an Kraft und Energie, die sie für die Suche nach Veränderung benötigen, weshalb sie immer müder werden und ihnen am Ende alles Gleichgültig ist. Kinder, die das homöopathische Mittel benötigen haben meist Probleme in der Schule. Die geistige Arbeit schwächt sie, wodurch sie Kopfschmerzen bekommen. Nach und nach bahnt sich auch hier Gleichgültigkeit an, da sie in der Schule nicht mehr mithalten können. Körperlich handelt es um Beschwerden, die beim Wachstum der Knochen und Zähne entstehen. Zudem neigen Patienten zu starken Drüsenerkrankungen. Oft treten auch Kopfschmerzen am Scheitel auf. Migräneanfälle, verspannte Nackenmuskulatur und Durchfall sind weitere körperliche Beschwerden der Patienten vor der Behandlung. Chronischer Schnupfen und Polypen treten bei Kindern oft auf. Hautunreinheiten und Schwellungen an Mandeln sind ebenfalls häufig vorhanden. Viele weitere Beschwerden deuten auf Calcium phosphoricum hin, weshalb ein Besuch bei einem Homöopathen notwendig ist, um ganz sicher zu sein, dass es sich tatsächlich um einen solchen Fall handelt.

Calcium phosphoricum hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Anämie
  2. Appetitlosigkeit
  3. Arthritis
  4. Blutarmut
  5. Blähungen
  6. Durchfall
  7. Erbrechen
  8. Kalte Füsse
  9. Kalte Hände
  10. Knochenbruch
  11. Koliken
  12. Kopfschmerzen
  13. Menstruationsbeschwerden
  14. Mittelohrentzündung
  15. Neurasthenie
  16. Osteoporose
  17. Periodenkrämpfe
  18. Polypen
  19. Rachitis
  20. Rheuma
  21. Rückenschmerzen
  22. Saures Aufstossen
  23. Schul-Kopfschmerzen
  24. Skoliose
  25. Sodbrennen
  26. Wachstumsschmerzen
  27. Wetterfühligkeit
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Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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