Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Calcium hypophosphoricum Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Calcium hypophosphoricum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Knochenschmerzen, Skrofulose und Verdauungsschwäche. Fotolia © Zffoto

Erfahre mehr über Calcium hypophosphoricum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Knochenschmerzen, Skrofulose und Verdauungsschwäche. Fotolia © Zffoto

Auch unter dem Namen Calciumhypophosphit bekannt, handelt es sich um eine chemische Verbindung aus Calcium und Hypophosphit. Gewonnen wird der weiße Feststoff, indem weißer Phosphor auf siedende Kalkmilch einwirkt. Es ist löslich in Wasser, in Ethanol jedoch nicht. Der Stoff ist leicht entzündlich. Es wird davon abgeraten, in der Nähe des Stoffes zu rauchen oder ihn nahe an offenes Feuer zu legen. Außerdem entwickelt sich Phosphorwasserstoff, wenn der Stoff unter Erhitzen zersetzt. Es gibt viele Erste Hilfe Maßnahmen, die ergriffen werden sollen, sollten folgende Situationen vorliegen. Nach dem Einatmen des Stoffes hilft besonders Frischluft und bei Atemstillstand ist eine künstliche Beatmung unerlässlich. Bei Hautkontakt muss die Kontaktstelle sofort mit reichlich Wasser und Seife gereinigt werden. Kleidung, die mit dem Stoff in Kontakt kam, sollte entfernt werden. Kommt der Stoff ins Auge, muss es bei geöffnetem Lidspalt mit reichlich Wasser gereinigt werden. Sollte der Stoff verschluckt worden sein, so muss der Mund mit Wasser ausgespült und ein Arzt sofort konsultiert werden. Somit ist Hand-, Augen- und Atemschutz bei der Handhabung mit dem Stoff notwendig. Wenn der Stoff gelagert wird, muss dies in einem dicht verschlossenen Behälter und vor Hitze geschützt erfolgen. In der Homöopathie ist dieser Stoff jedoch ungefährlich und hier heißt er Calcium hypophosphoricum.

Steckbrief

Volkstümlicher NameCalciumhypophosphit
Art der SubstanzMineralsalz
Typische PotenzenD3 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungfreundlich
reizbar
unzufrieden
HauptanwendungenKnochenschmerzen
Skrofulose
Verdauungsschwäche

Verwendung von Calcium hypophosphoricum

Patienten, die mit diesem homöopathischen Mittel behandelt werden sollen, wirken oft sehr gereizt und unzufrieden. Dennoch sind sie stets freundlich und hilfsbereit. In den häufigsten Fällen leiden sie an Skrofulose, Knochenschmerzen oder Verdauungsschwäche. Häufige Potenzen sind D3 bis einschließlich D12. Die Grundsubstanz des Stoffes bildet Mineralsalz. Körperlich sind die Patienten schlank und feingliedrig, als auch hochgewachsen. Gerade in der Pubertät wachsen sie schnell in die Höhe, wodurch Wachstumsschmerzen auftreten. Psychisch sind sie zwar lebhaft, aber dennoch meist ängstlich, erschöpft und schreckhaft. Die Schmerzen der Patienten verschlimmern sich durch kaltes, feuchtes Wetter, Ruhe, Wetterwechsel und Schneeschmelzen. Auch des Nachts werden die Beschwerden größer. Daher sind die Patienten sehr aktiv und bewegen sich viel. Verbessert werden die Schmerzen durch leichte Bewegungen uns im Sommer bei warmem, trockenem Wetter. In der Medizin wird Calcium hypophosphoricum als Kräftigungsmittel verwendet. Auch bei Beschwerden in den Wechseljahren hilft dieses homöopathische Mittel sehr. Hierbei werden drei Mal täglich 10 bis 20 Tropfen eingenommen. Auch Kinder können mit diesem Mittel behandelt werden. Häufige Anwendungsbereiche sind Anämie, Menstruationsbeschwerden oder auch Nachtschweiß, sowie Wetterfühligkeit und Zahnschmerzen. Auch im Wachstum können Schmerzen auftreten, die sich mit dem homöopathischen Mittel behandelt lassen. Dies erfolgt meist in der Pubertät oder beim Zahnen kleiner Kinder. Oft werden auch Erbrechen und Durchfall mit dem Mittel behandelt. Viele Patienten leiden auch an Sodbrennen oder saurem Aufstoßen. Calcium hypophosphoricum ist daher ein sehr vielseitiges Mittel, dass eher selten genutzt wird, da es mittlerweile stärkere und wirkungsvollere Mittel gibt.

Calcium hypophosphoricum hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Anämie
  2. Appetitlosigkeit
  3. Arthritis
  4. Blutarmut
  5. Blähungen
  6. Durchfall
  7. Erbrechen
  8. Kalte Füsse
  9. Kalte Hände
  10. Knochenbruch
  11. Knochenmarkeiterung
  12. Koliken
  13. Kopfschmerzen
  14. Menstruationsbeschwerden
  15. Mittelohrentzündung
  16. Nachtschweiss
  17. Neurasthenie
  18. Osteoporose
  19. Periodenkrämpfe
  20. Polypen
  21. Rachitis
  22. Rheuma
  23. Rückenschmerzen
  24. Saures Aufstossen
  25. Schul-Kopfschmerzen
  26. Skoliose
  27. Sodbrennen
  28. TBC
  29. Tuberkulose
  30. Wachstumsschmerzen
  31. Wetterfühligkeit
  32. Zahnschmerzen
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Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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