Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Calcium fluoratum Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Calcium fluoratum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Bindegewebsschwäche, Krampfadern und Lymphknotenschwellung. Fotolia © CrazyCloud

Erfahre mehr über Calcium fluoratum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Bindegewebsschwäche, Krampfadern und Lymphknotenschwellung. Fotolia © CrazyCloud

Calciumfluorid besteht aus der Verbindung zwischen Fluor und Calcium und liegt in der Form von farblosen, kleinen Kristallen vor, die nur sehr schwer, beziehungsweise fast unlöslich in Wasser oder anderen Lösungsmitteln, wie Alkohol, löslich sind. Sie sind geruchsneutral. Wenn Calciumfluorid in der Natur vorkommt, wird es auch Fluorid oder Flussspat genannt. Meist ist es jedoch durch Verunreinigungen gelblich, bläulich oder grünlich, manchmal sogar violett verfärbt. Ultraviolett- und Infrarotstrahlung lässt Calciumfluorid sehr gut durch sich hindurch. Mehrere Millionen Tonnen Flussspat pro Jahr werden durch Tief- und Tagebau gewonnen. Hierbei ist das Calciumfluorid mit anderen Stoffen vermischt. Um reines Calciumfluorid zu erhalten, nutzt man den Umsatz von Fluorwasserstoff mit Calciumcarbonat. Wenn Calciumfluorid mit starken Säuren in Kontakt kommt, entsteht Fluorwasserstoff, der stark ätzen und sogar hochgradig giftig ist. Der Schmelzpunkt Calciumfluorids liegt bei der Temperatur von Rotglut, also 1418 Grad Celsius Der Siedepunkt liegt bei 2533 Grad Celsius. Wenn es geschmolzen ist, kann es sehr gut in Oxyden gelöst werden. Die Länder mit den größten Vorkommen sind Mexiko, China, Indien und Südafrika.

Steckbrief

Volkstümlicher NameCalciumfluorid
Art der SubstanzMineralsalz
Typische PotenzenD6 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinung
HauptanwendungenBindegewebsschwäche
Krampfadern
Lymphknotenschwellung

Verwendung von Calcium fluoratum

Innerlich sind Calcium fluoratum-Patienten sehr unruhig und andauernd in Eile. Sie fürchten sich sehr vor Arbeitslosigkeit und Armut, sodass sie nicht gern Geld ausgeben und somit sparsam bis geizig sind. Sie zeigen sich dadurch kaum mehr in der Gesellschaft und werden sehr passiv. Meist versinken sie in Depressionen, da sie eigentlich nicht gern allein sind. Kinder, die mit dem homöopathischen Mittel behandelt werden sind meist mager und unruhig. Sie bewegen sich gerne und viel. In der Schule können sie kaum still sitzen und sind die meiste Zeit enorm unkonzentriert. Sie sind launisch und spielen oft den Clown. Patienten fällt es schwer ihre Gefühle auszudrücken und wirken somit auf Mitmenschen, als hätten sie eine harte Schale. Sie versuchen ihre Aufgaben so schnell wie möglich zu erledigen, wodurch fast immer ein Chaos entsteht, weil sie nur schlecht planen können. Körperlich wirkt Calcium fluoratum gegen Verhärtungen von Muskeln. Oft liegen auch ziehen und zerrende Kopfschmerzen vor, die meist bei hohen Tönen auftreten. Diese Schmerzen können jedoch auch von der verspannten Nackenmuskulatur kommen. Die Kinder leiden meist unter Beschwerden im Verdauungstrakt, wodurch sie unverdaute Speisen wieder erbrechen und sich die Gasbildung erhöht. Durch letzteres kommt es vermehrt Schluckauf und Blähungen. Trotz gutem Appetit magern sie schnell ab. Oft tritt Durchfall auf wodurch der After rissig wird und juckt. Der Schweiß der Patienten ist unangenehm und riecht sehr streng. Allgemein werden die Beschwerden gelindert durch Hitze, warme Anwendungen, essen und Bewegung. Verschlechterungen treten bei Kälte, Zugluft, Wetterwechsel und Ruhe ein. Meist liegt eine Abneigung gegen Eier und fettige Speisen vor. Der Bedarf nach Süßem, sowie Salzigem ist sehr groß. Der Schlaf ist sehr unruhig und wird oftmals von beängstigenden Träumen begleitet. Morgens sind sie dann enorm müde.

Calcium fluoratum hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Brüchige Fingernägel
  2. Gebärmuttersenkung
  3. Gicht
  4. Haarausfall
  5. Hexenschuss
  6. Karies
  7. Parodontose
  8. Parodontose
  9. Rückenschmerzen
  10. Schwangerschaftsstreifen
  11. Varizen
  12. Venenerschlaffung
  13. Venenerweiterung
  14. Venenschwäche
  15. Zahnfleischschwund
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