Arnica montana Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Arnica montana und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Schnittwunden, Verstauchung und Zahnschmerzen. Fotolia © emer

Erfahre mehr über Arnica montana und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Schnittwunden, Verstauchung und Zahnschmerzen. Fotolia © emer

Arnica montana, oder auch die Echte Arnika, wird oft Bergwohlverleih genannt. Hierbei handelt es sich um eine Pflanzenart, die circa 30 Arten der Gattung Arnika beinhaltet und zur Familie der Korbblütler gehört. Die Echte Arnika steht unter Naturschutz und wurde 1986 zur Blume des Jahres, sowie im Jahre 2001 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. Die krautige Pflanze erreicht Höhen von 20 bis zu 60 Zentimetern und riecht angenehm aromatisch. Der haarige Stängel hat bloß wenige Äste und zwei bis drei Laubblätter. Die eiförmigen Grundblätter sind in Rosetten angeordnet. Alle Blätter sind behaart. Oft haben die Blütenstände einen Durchmesser von 4,5 bis einschließlich 8 Zentimetern. Die Röhrenblüten sind gelb und die Zungenblüten orange. Die Arnika wächst bevorzugt in den Alpen, jedoch auch in dem Gebiet von den Pyrenäen bis zum Balkan. Nördlich reicht ihr Verbreitungsgebiet bis nach Südskandinavien und ins Baltikum. In Mitteleuropa ist die Blütezeit von Mai bis zum August. Die Arnika meidet Kalk und wächst vor Allem auf kargen Wiesen mit saurem Untergrund. Auch in lichten Wäldern ist sie beheimatet. Sie kann in Tallagen, als auch in Gebirgen vorkommen, die bis zu 2800 Meter hoch sind. In vielen Ländern gilt Arnika als bedrohte Pflanzenart und in weiteren sogar als stark gefährdet, sodass sie auf der „Roten Liste gefährdeter Arten“ zu finden ist. Durch einige Züchtungen wurde die Pflanze „Arbo“ geschaffen, welche Arnika sehr ähnlich ist und zum Feldanbau fähig ist. Die Wildvorkommen können somit geschont werden.

Steckbrief

Volkstümlicher NameArsenoxid
Art der SubstanzArnika
Typische PotenzenHeilpflanze
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinunghoffnungslos
nervös
verdriesslich
HauptanwendungenSchnittwunden
Verstauchung
Zahnschmerzen

Arnica montana in der Homöopathie

Homöopathie: Arnica montana gegen Schnittwunden, Verstauchung und Zahnschmerzen

Homöopathie: Arnica montana gegen Schnittwunden, Verstauchung und Zahnschmerzen
Quelle Wikipedia

In der Homöopathie wird ein Mittel aus Arnika hergestellt, welches häufig bei Prellungen oder Quetschungen genutzt wird. So kann Arnica montana auf Blutergüssen, aber auch auf stark blutenden Wunden angewendet werden. Die Ursachen sind meist Stress, Ärger oder Unfälle, sowie Schock und Überanstrengung. Patienten haben große Angst vor Berührungen und reagieren sogar gereizt, wenn man in ihre Nähe kommt. Sie wollen ihre Ruhe und sind sehr schreckhaft, auch wenn sie behaupten alles sei in Ordnung. Chronische Patienten sind robust, kräftig und tragen sehr viel Wut in sich. Ärger ist hierbei ein besonders häufiger Auslöser. Sie magern rasch ab und erleiden große Angstzustände. Sie werden oft von der Angst vor dem Sterben, vor Krankheit oder vor großen Menschenmassen heimgesucht. Haben Betroffene Kopfschmerzen, so fühlen sie sich ausgebrannt und enorm heiß. Sie sind sehr empfindlich gegenüber lauten Geräuschen und hellem Licht. Zudem tritt vermehrt Nasenbluten auf. Ebenso sind Schwindelanfälle, Erbrechen oder Übelkeit Begleiter der Krankheit. Trotz des Hitze-Gefühls ist die Nase sehr kalt. Besonders nachts tritt schmerzender Husten auf. Auch bei Krampfadern oder dem Gefühl von Zerschlagenheit greifen Homöopathen nach Arnica montana. Oft werden Betroffene von bösen Albträumen heimgesucht. Ihre Berschwerden werden durch kaltes oder nasses Wetter verschlechtert und durch Liegen in Ruhe gebessert. Alkohol, Milch und Fleisch vertragen Patienten gar nicht.

Arnica montana hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Arteriosklerose
  2. Augenschmerzen
  3. Blaue Flecken
  4. Bluthochdruck
  5. Blutung
  6. Furunkel
  7. Gelenkentzündung
  8. Herzschwäche
  9. Insektenstiche
  10. Ischias
  11. Krampfadern
  12. Muskelkater
  13. Muskelkrämpfe
  14. Nasenbluten
  15. Nervöse Herzbeschwerden
  16. Neuralgie
  17. Prellung
  18. Quetschung
  19. Schlaflosigkeit
  20. Verbrennung
  21. Zahnschmerzen
  22. Überempfindlichkeit
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Anwendung und Dosierung von Homöopathie
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