Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Apis mellifica Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Apis mellifica und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Halsentzündung, Hautausschlag und Schwellungen. Fotolia © Vera Kuttelvaserova

Erfahre mehr über Apis mellifica und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Halsentzündung, Hautausschlag und Schwellungen. Fotolia © Vera Kuttelvaserova

Bei Apis mellifica geht es um die westliche oder auch europäische Honigbiene, die jedoch meist einfach Honigbiene oder Biene genannt wird. Sie gehört zur Familie der echten Bienen und zur Gattung der Honigbienen, die etwa 25 Unterarten hat. Diese werden als Rassen bezeichnet. Das Verbreitungsgebiet der Biene war früher Europa, Vorderasien und Afrika, doch durch die Imkerei hat es sich weiter ausgeweitet. Es gibt eine Forschung, die Bienenkunde, welche auch Apidologie genannt werden kann, die sich mit den Honigbienen beschäftigt. Einrichtungen für diese Forschungsinstitute sind in Frankfurt am Main, Jena und Halle. Mutmaßlich gibt es die Honigbiene seit etwa 100 Jahren. Ein Indiz dafür ist eine 2,95 Millimeter große Ur-Biene, die in einem versteinerten Harztropfen eingeschlossen ist. Heutzutage ist die Bienenkönigin 15 bis 18 Millimeter lang und ihre Drohnen 13 bis 16 Millimeter. Die Arbeiterinnen sind 11 bis 13 Millimeter groß. Sie sind braun, wobei die Hinterleibssegmente gelb, rot oder orange sein können. Die weiblichen Tiere besitzen einen Giftstachel. Man kann Honigbienen zwar domestizieren, jedoch lassen sie sich nicht zähmen. Sie verständigen sich durch den Schwänzeltanz. Allgemein ist die Biene ein Symbol für Fleiß. Das Nest der Honigbienen wird durch die tägliche Sonneneinstrahlung zu heiß. Die Stockbienen erzeugen durch Flügelbewegungen einen Luftstrom, der das Nest abkühlt. Dies wird noch durch eine Verdunstung des Wassers unterstützt, welche die Sammelbienen im Stock verteilen. Die Brut der Honigbienen stirbt bei 30 Grad Celsius ab, oder sie bekommt Entwicklungsschäden.

Steckbrief

Volkstümlicher NameBiene
Art der SubstanzBiene
Typische PotenzenD6 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungfürsorglich
reizbar
unruhig
HauptanwendungenHalsentzündung
Hautausschlag
Schwellungen

Apis mellifica in der Homöopathie

Patienten, die mir Apis mellifica behandelt werden sind meist sehr beschäftigt und nervös. Sie haben eine kritische Haltung gegenüber sich selbst und ihrer ganzen Umwelt. Zudem stellen sie zu hohe Erwartungen an ihre Mitmenschen. Misstrauen und Eifersucht zeichnet die Betroffenen aus. Sie glauben beispielsweise, der Arzt wolle sie vergiften. Sie neigen zu starken Übertreibungen, was häufig zur trotzigen Ablehnung führt. Sie sind immer unruhig und nervös. Ursache ihrer Krankheit ist in den meisten Fällen eine Kränkung ihrer Persönlichkeit, Ärger oder Eifersucht. Betroffene Kinder sind weinerlich und unruhig. Bei der kleinsten Berührung beginnen sie zu Schreien. Sie sind enorm sensibel und werden schnell zornig. Hierbei besteht eine Neigung, aus Wut Gegenstände zu Boden zu werfen, um sie zu demolieren. Die Patienten haben ein sehr hitziges Temperament. Körperliche Beschwerden treten vor allem auf der rechten Seite auf. Die Schmerzen haben dabei einen stechenden, brennenden oder beißenden Charakter. Wie bei einem Bienenstich hilft die Behandlung mit Kälte. Oft leiden Patienten an plötzlichen Kopfschmerzen, wobei der Schmerz den Patienten jegliche Kraft raubt, doch im Liegen bekommen sie Schwindelanfälle. Manche Patienten haben eine Hirnhautentzündung und seltsam riechenden Kopfschweiß. Schmerzhafte Mandelentzündungen und Schwellungen der Zunge sind ebenfalls charakteristisch. Das homöopathische Mittel kann ebenfalls bei einer Blasenentzündung oder Nesselsucht verwendet werden. Oft tritt unvermittelt eine Atemnot auf, die durch frische Luft gelindert werden kann.

Apis mellifica hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Blasenentzündung
  2. Fieber
  3. Gelenkentzündung
  4. Insektenstiche
  5. Juckreiz
  6. Kehlkopfentzündung
  7. Knochenhautentzündung
  8. Kopfschmerzen
  9. Nesselsucht
  10. Schmerzen
  11. Ödeme
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