Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Allium sativum Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Allium sativum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Arterioskleorse, Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen. Fotolia © Sarote

Erfahre mehr über Allium sativum und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Arterioskleorse, Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen. Fotolia © Sarote

Bei dieser Pflanze handelt es sich um den weit bekannten Knoblauch. Er ist eine Pflanzenart aus der Gattung des Lauches und wird schon seit langem als Heil- und Gewürzpflanze genutzt. 1989 wurde der Knoblauch zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. Die ausdauernde und krautige Pflanze wird 30 bis 90 Zentimeter groß. Die Laubblätter sind flach, bis zu 15 Millimeter breit und bläulich grün. Die Zwiebel, die bloß von einer rötlichen, dünnen Haut überzogen ist, bildet das Überdauerungsorgan der Pflanze. Diese Zwiebel besteht aus einer Hauptzehe und fünf bis 20 Nebenzehen. Die Zehen schmecken scharf-würzig und der Saft ist sehr klebrig. Der Stängel treibt aus der Hauptzehe heraus. Der Blütenschaft ist rund und der Blütenstand scheindoldig. Letzterer enthält kaum Blüten. Die wenigen davon sind jedoch unfruchtbar, rosa oder weiß und dreizählig. Neben ihnen bildet der Knoblauch zylindrische Hütchen aus, die zehn bis 20 Brutzwiebeln beinhalten. Die Zehen werden im März oder im Herbst 20 Zentimeter unter die Erde gesetzt. Hierbei muss auf einen ausreichenden Seitenabstand zu anderen Zwiebeln geachtet werden. Im Hochsommer blüht der Knoblauch dann. Die Brutzwiebeln können direkt in die Erde gesetzt werden. Im Spätsommer werden die Knoblauchfelder geerntet. Wenn die Pflanze zweijährig werden kann, so erhält man größere Zwiebeln. Die kleinen Zwiebeln der Blütendolde brauchen noch ein Jahr mehr für ihre Entwicklung.

Steckbrief

Volkstümlicher NameKnoblauch
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD1 – D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinungmüde
HauptanwendungenArterioskleorse
Bluthochdruck
Durchblutungsstörungen

Verwendung von Allium sativum in der Homöopathie

Jeder kennt den Knoblauch aus der Küche. Hier wird er oft zur Würzung von Gerichten genutzt. Saucen, Dips und Knoblauchbrot zählen hier zu den Beliebtesten. Allerdings kommt nach dem Essen jener unangenehme Duft. Dieser kommt von den schwefelhaltigen Inhaltsstoffen. Zumal ist Knoblauch eine wichtige Selenquelle. Früher entstand ein Aberglaube, der bis heute anhält. Knoblauch soll vor Dämonen, Geistern und insbesondere vor Vampiren schützen. Heute wird aus dem Knoblauch ein homöopathisches Mittel hergestellt. Typische Potenzen für das weniger oft genutzte Mittel sind D1 bis D12. Hauptanwendungen findet der Knoblauch bei Bluthochdruck und Erkältungen, sowie gegen Arterioskelerose. Viele Patienten des Mittels leiden an Speiseröhren, Magen- oder Darmkrebs oder haben einen zu hohen Blutfettwert. Hierbei ist nur die Heilung von Erkältung und zu hohem Blutfettwert medizinisch bewiesen. Bei dem Rest verhindert es lediglich das Ausbrechen der Krankheit. Inhaltsstoffe, wie Alicin oder Scirdinin wirken antibakteriell. Adenosin ist durchblutungsfördernd und wirkt zusammen mir Zystein entgiftend. Oft leiden Patienten auch an Durchblutungsstörungen, einige sogar an Asthma, Depressionen oder Magenschmerzen. Betroffene werden von Verstopfungen, Sodbrennen und Atemnot, sowie von Blähungen geplagt. Depressionen treten besonders dann auf, wenn die Patienten einen vollen Magen haben. Das homöopathische Mittel hilft aber auch, wenn sie sich unwohl oder schlapp fühlen. Das Mittel ist sehr mir Allium cepa, der Zwiebel, verwandt und wird im medizinischen Bereich meist als Knolle, nur selten als Keim genutzt. Auch in der Pflanzenheilkunde ist der Knoblauch sehr beliebt.

Allium sativum hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Asthma
  2. Atemnot
  3. Blähungen
  4. Depressionen
  5. Dyspepsie
  6. Hypertonie
  7. Magenschmerzen
  8. Meteorismus
  9. Obstipation
  10. Roemheld-Syndrom
  11. Schnupfen
  12. Sodbrennen
  13. Verdauungsschwäche
  14. Verstopfung
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