Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Adonis vernalis Globuli in der Homöopathie

Erfahre mehr über Adonis vernalis und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzrasen und Schilddrüsenüberfunktion. Fotolia © diyanadimitrova

Erfahre mehr über Adonis vernalis und die heilende Wirkung bei Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzrasen und Schilddrüsenüberfunktion. Fotolia © diyanadimitrova

Adonis vernalis wird in der Homöopathie hauptsächlich bei Patienten mit Herzproblemen eingesetzt. Im Volksmund ist die Pflanze auch unter den Namen Frühlings-Adonisröschen, Frühlings-Teufelsauge, Frühes Adonisröschen, Feuerröschen, Blutauge, Falsche Nieswurz oder Böhmische Nieswurz bekannt. Die Heilpflanze hat eine sehr starke Wirkung, die der des Fingerhutes ähnlich ist. Ebenso wie der Fingerhut, ist sie eine Giftpflanze, obgleich sie weniger giftig wirkt. Vor selbst hergestellten Präparaten aus dem Adonisröschen wird daher gewarnt, da die Wirkstoffe, je nach Standort und Klima, sehr unterschiedlich sein können und deshalb schwer berechenbar sind. So kann es leicht zu Über- oder Unterdosierungen kommen, wobei auch die Gefahr einer Vergiftung besteht. Es wird deshalb empfohlen, zur homöopathischen Behandlung fertige Präparate kaufen.

Ursprünglich ist die Pflanze in der kontinentalen Steppe Eurasiens beheimatet. Später verbreitete sie sich bis nach Westeuropa. Das Adonisröschen wächst vorzugsweise auf kalkhaltigem Boden in trockenen, steppenartigen Gegenden und auf bewirtschafteten, kurz gehaltenen Weideflächen. Seit dem 16. Jahrhundert gilt Adonis vernalis als Heilpflanze. Insbesondere im 18. Jahrhundert kam sie als Behandlungsmittel in Mode, wodurch große Anteile des Vorkommens zerstört wurden. Deswegen ist die Pflanze heute sehr selten und steht unter Naturschutz. Adonis vernalis ist in die Pflanzenfamilie der Hahnenfußgewächse einzuordnen. Man erkennt das Adonisröschen an seinen gelben Blüten und den mehrfach gefiederten Blättern. Zwischen März und April blüht die Pflanze. Die vielen Blütenblätter werden ca. 7 cm groß. Eine Pflanze trägt meist mehrere Blüten. Der fingerdicke Wurzelstock bildet viele Nebenwurzeln. Aus ihm treiben im Frühling Stängel aus, die etwa 15 bis 30 cm hoch werden.

Steckbrief

Volkstümlicher NameAdonisröschen
Art der SubstanzHeilpflanze
Typische PotenzenD1-D12
Verschreibungspflichtig bis
Erscheinunghektisch
unruhig
HauptanwendungenBluthochdruck
Herzrasen
Schilddrüsenüberfunktion

Anwendungsgebiete von Adonis vernalis in der Homöopathie

Die Hauptanwendungsgebiete von Adonis vernalis sind Herzerkrankungen. Oft werden diese Herzprobleme durch andere Krankheiten ausgelöst, wie rheumatisches Fieber oder Schilddrüsenüberfunktion. Die häufigsten Erkrankungen, bei denen das homöopathische Mittel angewendet wird, sind Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion und Herzrasen. Die Erkrankten sind dann oft hektisch, unruhig, atemlos und aufgeregt. Weitere Leitsymptome sind nagender Hunger, Atemnot ein verbranntes Gefühl auf der Zunge und Ödeme aufgrund von Herzschwäche. Auch wird den Patienten häufig schwindelig, sobald sie ihre Lage verändern. Äußerlich erkennbar werden diese Erkrankungen durch geweitete Pupillen und hervorstehende Augen.

Darüber hinaus wird das homöopathische Mittel bei Albträumen, Aortenklappeninsuffizienz, Aszites, Endocarditis, Herzentzündung, Herzinsuffizienz, Herzklappenfehlern, Herzklappenschwäche, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Kopfschmerzen, Mitralklappeninsuffizienz, Morbus Basedow, Nackenschmerzen, nervösen Herzbeschwerden, Ohrensausen, rheumatischem Fieber, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Tachykardie, Tinnitus, Wasserbauch und Ödemen verabreicht.

Die typische Potenz liegt zwischen D1 und D12. Die Wirkung von Adonis vernalis ist harntreibend, venenstärkend und beruhigend. Darüber hinaus wird das Leiden der Patienten verbessert, wenn sich diese im Freien aufhalten. Bei der gleichzeitigen Einnahme von anderen Medikamenten ist zu beachten, dass das homöopathische Mittel verstärkend wirkt, z.B. bei Abführmitteln oder Mitteln zur Natriumausscheidung. Auch Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Brustvergrößerung bei Männern (Gynäkomastie), Depressionen, Durchfall, Erbrechen, Halluzinationen, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Psychosen, Pulsbeschleunigung (Tachykardie), Sehstörungen, Starrezustand (Stupor) und Verwirrung sind bekannt. Schwangeren, Stillenden, Kindern und Personen mit Kaliummangel wird von der Einnahme von Adonis vernalis abgeraten.

Adonis vernalis hilft außerdem bei folgenden Krankheiten:

  1. Albträume
  2. Aortenklappeninsuffizienz
  3. Aszites
  4. Endocarditis
  5. Herzentzündung
  6. Herzinsuffizienz
  7. Herzklappenfehler
  8. Herzklappenschwäche
  9. Herzrhythmusstörungen
  10. Herzschwäche
  11. Kopfschmerzen
  12. Mitralklappeninsuffizienz
  13. Morbus Basedow
  14. Nackenschmerzen
  15. Nervöse Herzbeschwerden
  16. Ohrensausen
  17. Rheumatisches Fieber
  18. Rückenschmerzen
  19. Schlafstörungen
  20. Schwindel
  21. Tachykardie
  22. Tinnitus
  23. Wasserbauch
  24. Ödeme
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