Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Abwehrschwäche homöopathisch behandeln

Erfahre mehr über die Behandlung einer Abwehrschwäche (Immunschwäche) und welches homöopathische Mittel hilft. Fotolia © fotodo

Erfahre mehr über die Behandlung einer Abwehrschwäche (Immunschwäche) und welches homöopathische Mittel hilft. Fotolia © fotodo

Dein Körper lernt vom ersten Lebenstag an, sich mit der Umwelt und den Angriffen auf seine Gesundheit auseinanderzusetzen. Dafür baut er die von der Mutter mitgegebene Immunabwehr schrittweise aus. Dieses System schützt dich im Hintergrund rund um die Uhr. Arbeitet es störungsfrei, nimmst du es nicht wahr. Erst wenn es aus unterschiedlichen Gründen überfordert ist, meldet sich die entstehende Abwehrschwäche mit verschiedenen Symptomen. Dein Körper sendet erste Anzeichen einer beginnenden Erkrankung. Die Immunabwehr sagt dir auf diese Weise, dass sie im Grenzbereich arbeitet. Ihre ganze Kraft ist gegen eindringende Krankheitserreger gerichtet. In dieser Phase kannst du der allgemeinen Immunschwäche und Infektanfälligkeit durch Maßnahmen der Selbsthilfe gut begegnen.

Die medizinische Ursache für eine Abwehrschwäche ist in der Regel ein nicht ausreichend funktionsfähiges Immunsystem. Du bist von heute auf morgen schwach, müde und abgeschlagen. Deine allgemein gute Laune und der übliche Schwung sind weg. Die typischen Auslöser sind jedem bekannt, allen voran die Erkältung mit Husten, Schnupfen und erhöhter Temperatur. Andere Beispiele sind längere Überforderung im Beruf, in der Familie oder in der Partnerschaft. Hast du die Schwächephasen nur von Zeit zu Zeit und keine zusätzliche chronische Krankheit, ist die Selbsthilfe ein guter und gangbarer Weg. Eine bewährte Maßnahme ist die Homöopathie.

Symptome und homöopathische Mittel zur Behandlung von Abwehrschwäche

Die nachfolgende Übersicht zeigt dir, welche Homöopathika sich bei Abwehrschwäche eignen. Wähle daraus ein Mittel, das deiner persönlichen Situation am nächsten kommt.

Du leidest unter allgemeiner Erschöpfung und Zerschlagenheit. Öfters quälen dich Ausfluss und eine manchmal ausbleibende Periode. Bist du in den Wechseljahren, sind die in dieser Lebensphase typischen Beschwerden ein häufiger Begleiter.

Der Schwerpunkt für dieses Mittel ist die Erkältung mit und ohne Fieber, begleitet von Schnupfen und Husten. Häufig sind die Bronchien, der Rachen und die Mandeln ebenfalls betroffen. Müdigkeit sowie geistige und körperliche Schwäche setzten dir zu.

Eupatorium perfoliatum

Seit Tagen hast du einen grippalen Infekt oder eine schwere Erkältung, begleitet von Fieber. Du klagst über Schmerzen in den Gliedern und Muskeln. In vielen Fällen ist dir richtig übel. Du fühlst dich angeschlagen und krank. Ständig leidest du unter Durst. Gelegentliches Schwitzen schafft dir Erleichterung. Morgens fühlst du dich besonders elend.

Eupatorium purpureum

Deine Abwehrschwäche macht sich vorzugsweise durch eine Reizblase oder eine Blasenentzündung bemerkbar. Gelegentlich kommt leichtes Fieber hinzu. Du wirkst auf andere krank, bist zerschlagen und empfindest Durst auf kalte Getränke.

Deine Immunschwäche zeigt sich durch Halsschmerzen und gelegentliche Entzündungen auf der Haut, die auch eitrig sein können. Wiederkehrendes Kopfweh und deine Akne belasten dich. Vom Typus her neigst du zu leichtem Übergewicht, bist blass und wirkst manchmal traurig.

Kalium jodatum

Das Produkt hilft vor allem bei anhaltend festsitzendem Husten. Häufig sind Schnupfen und Schwitzen die Begleitsymptome. Bei viel Wärme leidest du zusätzlich. An der frischen Luft empfindest du Erleichterung.

Du bist durch berufliche Überbelastung erschöpft. Kopfschmerzen setzen dir regelmäßig zu. Wird die Arbeit hektisch, geht es dir besonders schlecht. Charakterlich bist du konservativ, eher extrovertiert und schnell gestresst.

Kalium sulfuricum

Das Homöopathikum eignet sich bei Husten und gelegentlichen Beschwerden in der Menstruation. Als Mensch wirkst du auf Andere meist weinerlich und etwas depressiv.

Tuberculinum

Dieses Mittel kommt vor allem für Kinder infrage, die anfällig für Infekte sind und zu nächtlichem Zähneknirschen neigen. Das kindliche Verhalten ist unruhig und hyperaktiv. Sie tendieren gerne zur Unzufriedenheit.

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