Was sind Schleimhautprobleme?

Schleimhäute? Wir zeigen dir wie du mit Hilfe von Hydrastis canadensis, Kalium carbonicum und anderen Globuli schon bald wieder fit bist! © Alex
Schleimhäute? Wir zeigen dir wie du mit Hilfe von Hydrastis canadensis, Kalium carbonicum und anderen Globuli schon bald wieder fit bist! © Alex

Schleimhäute haben eine wichtige Aufgabe, aber leider können sie auch Probleme machen. So beispielsweise bei einer Entzündung. Und diese kann dann überall dort auftreten, wo man Schleimhäute hat. Diese finden sich im Darm, im Mund, im Hals, im Magen und auch in den Harnwegen. Eine Entzündung bekommst du meist, weil eine Infektion vorliegt. Aber auch bei einer Krebsbehandlung kannst du Probleme mit den Schleimhäuten bekommen, ebenso bei bestimmten Medikamenten.

Bei einer Schleimhauterkrankung solltest du natürlich zu einem Arzt gehen. Aber du kannst auch homöopathische Mittel einsetzen, um die Beschwerden zu lindern. Mit den natürlichen Mitteln kannst du die Symptome lindern und manchmal auch eine Infektion bekämpfen. Aber dennoch ist die Homöopathie nur als Begleitmittel nützlich, wenn deine Schleimhäute Probleme machen.

Hier zeigen wir dir einige Mittel auf, mit denen du dir helfen kannst. Schaue sie dir an und wähle das Mittel, was zu deinen Beschwerden passt.

Homöopathische Mittel zur Behandlung der Schleimhäute

Kann eine Hilfe sein, wenn du an Aphten im Mund leidest und dazu auch Mundgeruch auftritt. Meist hast du dann auch einen recht hohen Speichelfluss.

Versuche es damit, wenn dich Aphten im Mund quälen oder auch in der Vagina, wodurch du auch einen weißen Ausfluss hast. Auch wenn du einen Schnupfen hast, der hartnäckig ist und bei dem sich Borken bilden, kannst du Borax einsetzen. Wie auch bei Heuschnupfen und gereizten Augenbindehäuten.

Wenn deine Schleimhäute brennen, so als hättest du scharfen Pfeffer gegessen, solltest du das Mittel nutzen. Vor allem, wenn aus Nase und Ohren ein eitriger Ausfluss kommt, der Kehlkopf kribbelt, dich ein Husten quält und du an Schüttelfrost leidest.

Hydrastis canadensis

Wird gerne bei chronisch entzündeten Schleimhäuten eingesetzt, vor allem, wenn die oberen Atemwege betroffen sind und ein fadenziehender Schleim auftritt. Aber auch bei einer Bindehautentzündung hat sich das Mittel schon bewährt, ebenso wie bei Aphten im Mund und dem Juckreiz in der Vagina.

Bei Ablagerungen auf der Wangenschleimhaut oder Zunge, selbst beim Zahnfleisch, kannst du das Mittel nutzen. Ebenso bei Bläschenbildung in diesen Regionen oder aber auch bei vermehrten Weißfluss der Vagina.

Kalium sulfuricum

Könnte dir helfen, wenn deine Schleimhäute entzündet sind und auch gelbes Sekret auftritt. Meist sind Atemwege und Augen betroffen.

Kann helfen, wenn deine Schleimhäute der Atemwege trocken sind und du einen brennenden Schmerz dabei verspürst.

Luesinum

Ist sinnvoll, bei trockener Nasenschleimhaut, die nicht nur verkrustet, sondern auch juckt. Und meist wird dazu auch dickes Sekret abgesondert, welches grün-gelb ist und nicht angenehm riecht.

Marum verum

Meist leidest du an den Hautübergängen an einem Juckreiz, es kitzelt unangenehm, egal wie oft due auch kratzt. Dazu sind deine Nasenschleimhäute sehr trocken und ständig hast du das Gefühl, niesen zu müssen. Die Augen leiden auch, sie sind meist verquollen.

Könnte nützlich sein, wenn du an hellroten Blutungen leidest.

Bei Problemen mit der Nase anzuraten. Du musst ständig die Nase putzen, aber doch ist sie verstopft. Du kannst ständig schlecht riechen und das Essen schmeckst du auch nicht richtig. Dabei sind meist auch die Ohren einbezogen, sie sind entweder mal entzündet oder verstopft.

Wenn du an gereizten Augen leidest, die auch schnell rot sind, die jucken und tränen, kannst du es mit Sabadilla probieren.

Ursachen für Probleme mit den Schleimhäuten

Die Ursachen für die Schleimhauterkrankungen liegen immer bei Infektionen oder bei den Nebenwirkungen von Medikamenten.

Symptome von Erkrankungen der Schleimhäute

Es gibt gleich verschiedenste Symptome, an denen du erkennen kannst, dass deine Schleimhäute Ärger machen. Du kannst an Durchfall leiden oder gar an Erbrechen. Du kannst eine Erkältung haben oder aber auch eine Allergie und Heuschnupfen. Ebenso kann eine Bindehautentzündung auftreten, eine Blasenentzündung oder Scheidenausfluss. Auch Aphten, Schnupfen und Husten könnten auftreten. Helfen könnten dir Millefolium, Magnesium chloratum und andere Globuli.

Du solltest gut auf dich Acht geben und dein Immunsystem stärken, denn so kannst du eine Entzündung der Schleimhäute vermeiden. Eine ausgewogene Ernährung sollte wichtig sein, ebenso genügend Bewegung. Aber vergiss auch nicht die Entspannung und Ruhe.

Fazit – homöopathische Mittel bei Erkrankungen der Schleimhäute

Sobald sich Probleme mit deinen Schleimhäuten zeigen, solltest du zum Arzt gehen. Weiterhin kannst du auch homöopathische Mittel als Begleitmittel einsetzen. So kannst du deine Symptome noch besser in den Griff bekommen.