Bittersüßer Nachtschatten gegen Hautausschläge, Cellulite und Durchfall

Erfahre mehr über die heilende Wirkung des Bittersüßen Nachtschattens. Die Heilpflanze eignet sich vor allem zur Behandlung von Cellulite, Hautausschlägen und Durchfall. © muligraph

Erfahre mehr über die heilende Wirkung des Bittersüßen Nachtschattens. Die Heilpflanze eignet sich vor allem zur Behandlung von Cellulite, Hautausschlägen und Durchfall. © muligraph

Das Bittersüßer Nachtschatten, besser bekannt als bittersüßer Nachtschatten, wächst sowohl in Europa, Nordafrika, Nordasien als auch in Nordamerika und ist vor allem an Ufern, am Meer, in Auwäldern aber auch in der Nähe von Burgen, alten Mauern und verfallenen Gebäuden zu finden. Dem bittersüßen Nachtschatten kann noch in Höhenlagen bis etwa 1600 m begegnet werden. Es handelt sich bei dem Bittersüßer Nachtschatten um eine Kletterpflanze, die bis zu 2 m groß werden kann und deren Stängel gedreht, verzweigt, kantig und unten verholzt sind. Die Blätter sind auf der Ober- und Unterseite behaart, länglich und haben die Form von Herzen, welche zum Ende hin spitz zusammen laufen. Die violett-farbigen Blüten sind radförmig und ungefähr 1 cm breit. In der Mitte der Blüte befindet sich ein auffällig gelbes, kegelförmiges Staubblatt. In der Zeit von Juni bis August blüht das Bittersüßer Nachtschatten. Früchte trägt es von August bis Oktober. Diese sind dunkelrote, längliche Beeren. Die unreifen Beeren sind hochgiftig. Auch wenn die reifen Beeren nahezu ungiftig sind, sollten sie dennoch nicht verzehrt werden. Die Bittersüßstängel des Krautes werden heute als Heilmittel verarbeitet. Das Ernten der Stängel geschieht im Frühjahr oder Herbst, wenn das Bittersüßer Nachtschatten keine Blätter trägt. Bereits in der Zeit der Römer kam das Bittersüßer Nachtschatten als Heilmittel zum Einsatz. Die Germanen glaubten daran, dass die Zweige, wenn diese in das Schlafzimmer gehängt, beziehungsweise unter das Kopfkissen gelegt werden, Alpträume und Schlafwandel vermeiden. Im Mittelalter wurden die Beeren als Amulett oder Kranz um den Hals getragen. Die Menschen sollten so vor übler Nachrede geschützt werden. Auch sollte ein um den Hals gelegter Kranz aus Bittersüßer Nachtschatten dem Vieh bei Atemproblemen helfen.


Verwendung von Bittersüßer Nachtschatten als Heilpflanze

Hauptsächlich kommt das Bittersüßer Nachtschatten bei dauerhaften oder wiederkehrenden Ekzemen, wie Neurodermitis, zum Einsatz. Hierfür werden ausschließlich die getrockneten Stängel des Krautes verwendet. Die Wirkung der Extrakte der Stängel ist nachweislich entzündungshemmend und außerdem juckreizlindernd sowie immunstimulierend. Gut eignen sich bei ständigen Ekzemen Umschläge mit den Bittersüßstängel-Extrakten. Dazu muss ein sauberes Baumwoll- oder Leinentuch im Stängel-Extrakt getränkt werden und anschließend auf die betroffenen Hautpartien gelegt werden. Die Einwirkzeit beträgt etwa 15 bis 30 Minuten. Die Umschläge helfen nicht nur bei Hautausschlägen, sondern auch bei Rheuma und Cellulite. Fertigarzneimittel, die die Extrakte der Bittersüßstängel enthalten, können in Form von Salben, Tropfen oder Tabletten erworben werden. Nebenwirkungen sind bislang nicht erkannt. Doch sollte die vorgeschriebene Dosis eingehalten werden, da ab einer Menge von 25 g giftige Wirkungen auftreten können. Aufgrund fehlender Untersuchungen und Erkenntnisse empfiehlt es sich, die Extrakte nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit einzunehmen. Die Beeren des Bittersüßer Nachtschattenes dürfen nicht gegessen werden. Kinder können bei einem Verzehr von ungefähr 30 Beeren sterben. Bei der Einnahme von bereits 10 Beeren können bei Erwachsenen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und geweitete Pupillen auftreten. Weiterhin werden die Extrakte auch im Tee verarbeitet, welcher vor allem bei Atemwegsentzündungen, Keuchhusten oder Asthma zum Einsatz kommt.

Bittersüßer Nachtschatten hilft bei folgenden Krankheiten:

  1. Abführmittel
  2. Asthma
  3. Brechmittel
  4. Cellulite
  5. Cellulitis
  6. Colitis ulcerosa
  7. Dermatitis
  8. Dickdarmentzündung
  9. Drüsenschwellung
  10. Ekzem
  11. Entgiftung
  12. Fieber
  13. Gelbsucht
  14. Gerstenkorn
  15. Geschwulst
  16. Geschwüre
  17. Gicht
  18. Hautauschläge
  19. Hauterkrankungen
  20. Hautjucken
  21. Husten
  22. Keuchhusten
  23. Krebs
  24. Neurodermatis Rheuma
  25. Schmerzen
  26. Schuppenflechte
  27. Syphilis
  28. Übelkeit
  29. Warzen
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