Hausmittel, Homöopathie & Naturheilkunde

Arnika gegen Halsschmerzen, Mandelentzündung und Erkältung

Erfahre mehr über die heilende Wirkung von Arnika. Die Heilpflanze eignet sich vor allem zur Behandlung von Halsschmerzen, Mandelentzündungen und Erkältungen. © chiarafornasari

Erfahre mehr über die heilende Wirkung von Arnika. Die Heilpflanze eignet sich vor allem zur Behandlung von Halsschmerzen, Mandelentzündungen und Erkältungen. © chiarafornasari

Seit dem 16. und 17. Jahrhundert ist die Arnika in Kräuterbüchern schon als Medizin für die Linderung von Schmerzen, Prellungen, Blutergüssen, Verstauchungen und Entzündungen bekannt. Da diese Beschwerden meist nach einem Sturz oder Fall vorkommen, wird das Kraut im Volksmund als Fallkraut betitelt. Die Arnika findet man am besten in höheren Lagen, auf Almen, Bergen, Weiden. Auf kalkhaltigem Boden fühlt sie sich sehr wohl. Sie ist in Nord- und Mitteleuropa zu Hause. Man nennt sie auch Bergdotterblume oder Bergwohlverleih. Dies kommt wohl daher, dass man sie vorwiegend in Höhen bis 2800 m vorfindet. Deshalb findet man Arnika reichlich an einigen Stellen im Hochschwarzwald und in den Vogesen. Mit ihrer Sonnenfarbe leuchten sie atemberaubend durch die anderen Wiesenblumen einfach hindurch. Ihre Blütezeit ist zwischen Mai und Juni, gesammelt werden sie in den Monaten Juli/August, um sie als Heilmittel weiter zu verarbeiten. Die Arnika gehört zu der Pflanzenfamilie der Korbblütler = Asteraceae. Verwendet werden von der Arnika Pflanze eigentlich nur die Blüten, ganz selten ihre Wurzeln oder ihr Kraut. In Deutschland ist die Arnika mittlerweile geschützt, da sie eher selten geworden ist. Arnika wird außerdem landwirtschaftlich angebaut und genutzt und obwohl sie recht anspruchslos ist, wächst sie nicht auf allen Böden.


Verwendung von Arnika als Heilpflanze

Die Arnika ist eine sehr starke Heilpflanze, die innerlich sowie auch äußerlich angewendet werden kann. Sie ist in ihrem Geschmack sehr bitter, doch ihr Geruch ist dagegen ist sehr aromatisch. Doch egal, ob die Arnika als Tinktur oder in Tropfenform angewendet wird, sollte sie immer stark verdünnt werden, da es zu Hautreizungen kommen kann. Arnika wird gerne auch als Salben äußerlich angewendet und hilft dort am meisten bei Prellungen, Verstauchungen, Blutergüssen, Ekzemen, Venenschwäche, Quetschungen, Krampfadern, Muskelkater  und Thrombose. Auch als Bestandteil von Wärmepflastern hat Arnika schon einen Platz auf dem Kundenmarkt gefunden. Als Tee oder Tinktur wird Arnika gerne zum Gurgeln bei Halsbeschwerden, Mandelentzündungen, Grippe, Erkältung, Zahnfleischentzündungen, Heiserkeit und Husten eingesetzt. Doch Vorsicht, der Tee sollte nicht geschluckt werden, man sollte lediglich Umschläge oder diesen zum Gurgeln nutzen. Immer mehr wird in der modernen Heilpflanzenkunde auf die innere Anwendung der Arnika verzichtet, da diese auch Herzrhythmusstörungen auslösen kann. Sehr häufig findet man den Wirkstoff der Arnika (natürlich hoch verdünnt) auch in der Homöopathie, als Globuli (Zuckerkügelchen) bei Kindern, sowie bei Erwachsenen. Es ist die sanfte Hilfe, die unser Immunsystem wieder stärkt und uns neue Kraft gibt. Man sollte in der Naturheilkunde immer auf seinen Körper hören und einfach nach Gefühl entscheiden, welche Medizin wann zum Einsatz kommen sollte. Bei Naturheilmitteln ist die Verträglichkeit nicht bei jedem Mensch gleich. Es kann immer wieder zu Haureizungen oder Ausschlägen kommen, wie auch anderen Unverträglichkeiten kommen. Deshalb sollte man mit natürlichen Heilmitteln stets etwas vorsichtiger und langsamer zur Tat schreiten.

Arnika hilft bei folgenden Krankheiten:

  1. Aphten
  2. Blutergüsse
  3. Bronchitis
  4. Durchfall
  5. Ekzeme
  6. Entzündungen
  7. Erkältung
  8. Fieber
  9. Furunkel
  10. Gelenkentzündungen
  11. Gelenkschmerzen
  12. Gicht
  13. Grippe
  14. Hämatome
  15. Hautentzündungen
  16. Heiserkeit
  17. Herzbeschwerden
  18. Herzschwäche
  19. Husten
  20. Krampfadern
  21. Kreislauf stärkend
  22. Magenkrämpfe
  23. Mandelentzündung
  24. Mundschleimhautentzündung
  25. Muskelkater
  26. Neuralgien
  27. Prellungen
  28. Quetschungen
  29. Rachenentzündung
  30. Rheuma
  31. schlecht heilende Wunden
  32. Schwellung
  33. Seekrankheit
  34. Thrombose
  35. Venenentzündung
  36. Venenschwäche
  37. Verstauchungen
  38. Zahnfleischentzündungen
  39. Zerrungen
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