Kim-Chi-Suppe gegen Erkältungskrankheiten

Erfahre mehr über Kim-Chi-Suppe und wie Sie gegen Erkältungskrankheiten wirkt. Fotolia © Brian Yarvin

Erfahre mehr über Kim-Chi-Suppe und wie Sie gegen Erkältungskrankheiten wirkt. Fotolia © Brian Yarvin

Kim-Chi-Suppe ist das koreanische Nationalgericht. Zubereitet wird sie aus Kim-Chi, einer Mischung aus Chinakohl, Ingwer und Knoblauch, die manchmal um Meeresfrüchte oder Gemüse ergänzt wird. Die Kohlsuppe strotzt nur so vor Vitaminen und Nährstoffen, und hilft dem gesamten Körper dabei, gesund zu bleiben. Der Kohl enthält außerdem eine Menge Proteine, Aminosäuren und Mineralien, die das das Immunsystem, die inneren Organe, den Magen-Darm-Trakt und die Zellen stärken. Vor allem bei Erkältungen lohnt es sich, eine Kim-Chi-Suppe zuzubereiten, denn die Nährstoffe, die das scharfe Gericht enthält, lösen Schnupfen und Co. im Nu auf. Die einzelnen Inhaltsstoffe haben positive Auswirkungen auf das Immunsystem, die inneren Organe, die Haut und das Gehirn – im Zusammenspiel sind sie ein echtes Wundermittel für leichte Erkältungen und schwere Grippe-Attacken.

Warum ist Kim-Chi-Suppe so gut gegen Erkältungskrankheiten?

  1. Das enthaltene Senföl lindert Erschöpfungszustände, Unwohlsein und schwere Erkältungskrankheiten. Auch bei Entzündungen der Haut oder der Mundschleimhaut hilft das Öl. Möglich machen es die vielen ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf die Zellgesundheit auswirken und vom Körper in Energie umgewandelt werden. Als Bestandteil von Kim-Chi ist Senföl besonders wirksam, da es in Kombination mit anderen Stoffen wie zum Beispiel Kalium auftritt.
  2. Kim-Chi enthält viel Kalium, welches den Blutdruck senkt und die Gesundheit der Nieren sicherstellt. Das Mineral wirkt sich besonders positiv bei Erkältungen aus, da es die Zellen stärkt und dadurch die Immunabwehr verbessert. Kalium hat zudem keine Nebenwirkungen und kann deshalb in unbegrenzter Menge eingenommen werden – nicht nur bei Schnupfen, sondern auch als Vorbeugemaßnahme gegen Erkrankungen wie Schlaganfall oder Arteriosklerose
  3. Die bis zu 17 Aminosäuren, die Kim-Chi enthalten kann, verbessern die Laune und hemmen die Produktion von Stresshormonen. Vor allem die Aminosäure Glutamin ist wichtig. Sie ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und stabilisiert zum Beispiel das Immunsystem und die Darmzellen. Wird Glutamin mit Arginin und Ornithin eingenommen, fördert dies die Entgiftung der Leber und bindet Ammoniak im Harnstoff. Die Auswirkungen auf den Körper: Ein erholsamerer Schlaf und eine beschleunigte Wundheilung und Entgiftung.
  4. Das A-Vitamin ist in Kim-Chi-Suppe in sehr großer Zahl enthalten. Es wirkt sich positiv auf die Schleimhäute aus, hilft bei der Regeneration der Haut und stärkt außerdem das Immunsystem. Bei Schnupfen und Co. ist es aufgrund seiner belebenden Wirkung geeignet.
  5. Die B-Vitamine haben ähnliche Effekte wie Vitamin A. Sie helfen aber auch der Schilddrüse und dem Kohlenhydratstoffwechsel – gerade bei Magen-Darm-Erkrankungen ein wichtiger Faktor. Ein Mangel an dem Vitamin B1 kann zu Schwäche führen und hat bei einer Grippe besonders negative Auswirkungen auf den bereits geschwächten Körper.
    Vitamin B2 beugt den typischen Erkältungskopfschmerzen vor.

Laut eigener Einschätzungen bewahrt die Kohlsuppe die Süd- und Nordkoreaner vor so mancher Krankheit – darunter auch Erkältungskrankheiten wie Schnupfen, Husten oder Grippe. Jeder Koreaner isst im Schnitt rund 18 Kilo Kim-Chi pro Jahr, manchmal mit Rettich oder Gurke, in anderen Varianten mit Rindfleisch oder Huhn. Der Grund sind die vielen Vitamine und Nährstoffe, die in dem Gemüse enthalten sind. Senföl, Kalium, Glutamin und Co. haben positive Auswirkungen auf den gesamten Körper und sind im Zusammenspiel ein wahres Wundermittel bei einer Erkältung.

Ein Beispielrezept für eine gute Kim-Chi-Suppe gegen Erkältungskrankheiten

  1. 1 Chinakohl
  2. 150 Milliliter Wasser
  3. 20 Gramm Salz
  4. Je 2 Esslöffel Mehl und brauner Zucker
  5. Karotten, Rettich und Frühlingszwiebeln

Der Kohl wird zunächst halbiert und dann geviertelt. Anschließend salzen und den Kohl für zwei Stunden ziehen lassen. In der Zwischenzeit Mehl und Wasser in einem Topf aufkochen, bis sich das Mehl aufgelöst hat. Dann den Zucker hinzugeben und das Gemüse kurz andünsten lassen. Alles in einen Topf mit heißem Wasser und etwas Gemüsebrühe geben. Den Kohl, der bereits weich sein sollte, gründlich waschen und zum Gemüse in den Topf gehen. Alles noch einmal aufkochen lassen und servieren.

Je länger der Kim-Chi vor der Verwendung reift, desto mehr B-Vitamine bilden sich. Darum empfiehlt es sich, mit der Zubereitung einer Kim-Chi-Suppe zu warten, bis das Gemüse den charakteristischen, leicht herben Geruch angenommen hat. Die Suppe sollte nicht zu heiß gekocht werden, denn schließlich sollen die wertvollen Stoffe nicht verloren gehen.

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